Archiv für die Kategorie „4. Haut-Drüsen-Lymphsystem“

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Fach-Info: Zum Hautanhang gehört alles, was auf / in der Haut wächst. Haare sind ursprünglich das vor Kälte und Angriff schützende Fell; die Nägel ursprünglich Krallen, die es ermöglichten, sich festzuhalten, anzugreifen bzw. das Leben zu verteidigen.

Psychosomatische Bedeutung

„Ihm stehen die Haare zu Berge“, „der hat aber ein dickes Fell“. Unsere Sprache kennt viele Analogien zu den einzelnen Funktionsbereichen unserer Haut. Wir können daraus unsere Rückschlüsse ziehen. Ebenso sollten wir dies bei den Haaren tun. Diesen Beitrag weiterlesen »

Fachinfo: Alopezia (areata = umschrieben)

Psychosomatische Bedeutung

Ich habe Angst. Ich stehe unter Spannung, weil ich glaube, die Kontrolle verloren zu haben. Ich traue dem Frieden nicht so recht. „Es frisst mir die Haare vom Kopf“, es vereinnahmt mich zu sehr. Diesen Beitrag weiterlesen »

Psychosomatische Bedeutung

Ähnlich dem Haarausfall. Ich fühle mich unter Druck und Anspannung. Meine Aufgaben wachsen mir über den Kopf. Ich kann nicht so recht mit meinen Aufgaben umgehen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Psychosomatische Bedeutung

„Die Krallen zeigen“: Was beim Tier die Krallen sind, sind bei uns die Nägel. Sie sind unsere Verteidigungs- und Angriffswaffen, mit der uns die Natur ausgestattet hat. Diesen Beitrag weiterlesen »

Psychosomatische Bedeutung

Ich wage nur bedingt, mich gegen meine Umwelt zu wehren. Ich stehe auf einem anderen Standpunkt, aber diesem mag ich nicht Ausdruck zu verleihen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Fachinfo: Unguis incarnatus, am Nagelfalz (Seite) kann sich der Nagel sehr schmerzhaft ins Nagelbett hineindrücken. Vor allem, wenn sich die Nägel einrollen, ist dies äußerst unangenehm und mit dem Risiko einer ständigen Infektion verbunden.

Psychosomatische Bedeutung

Ich bemühe mich, mich im Leben zu verankern. Oft verhärte ich dann in scheinbar unveränderlichen Situationen und verharre in der Vergangenheit. Mir fehlt die Flexibilität, mich im Leben frei schwingend zu bewegen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Psychosomatische Bedeutung

Die Nägel sind die Krallen, mit denen ich meinen Besitz verteidige. Sind diese eingewachsen, habe ich Angst vor der Zukunft und mache mir Sorgen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Psychosomatische Bedeutung

Wenn es um die Haut geht, handelt es sich um die körperliche Abgrenzung. Dort, wo die Haut aufhört, nimmt der Mensch an, dass er selbst aufhört. Er betrachtet sie als seinen Schutzwall gegen die Umwelt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Psychosomatische Bedeutung

Unsere Drüsen erfüllen verschiedene Funktion, je nachdem, wo sie angeordnet sind. Es gibt produzierende und filternde (Lymph-) Drüsen. Je nach Bereich wird Verschiedenes dort hergestellt: Diesen Beitrag weiterlesen »

Psychosomatische Bedeutung

Auf der Haut projizieren sich alle inneren Organe mit ihren Funktionen. Es gibt Reflexionsflächen, die wir betrachten und so zu Rückschlüssen hinsichtlich der inneren Abläufe gelangen können (Head‘sche Zonen, Reflexzonen der Füße, der Ohren etc.). Diesen Beitrag weiterlesen »

Fachinfo: Mit unserem Eigengeruch erscheinen wir unserem Umfeld sympathisch oder unsympathisch. Für unsere Partnerwahl kann es von entscheidender Bedeutung sein, unsere individuelle Geruchsnote auszustrahlen, damit wir bei Bindungen auch auf Dauerhaftigkeit setzen können. Jemand, der uns „nicht riechen kann“, ist definitiv nicht unser Partner. Diese Vorgänge laufen unterbewusst ab und ermöglichen uns eine uns gemäße Steuerung unserer sozialen Gruppe.

Psychosomatische Bedeutung

Ich habe Angst und lehne mich selbst ab. Ich fürchte die Anderen. Ich bin aufgeregt. Ich habe Angst vor Nähe. Diesen Beitrag weiterlesen »

Fachinfo: Akne. Die Haut scheidet all das aus, was über andere Kanäle gar nicht, schlecht oder nur sehr aufwändig zu bewerkstelligen wäre. Besonders Hormonschwankungen (z.B. Einpendeln in der Pubertät) machen sich so bemerkbar. Sie leistet hier u.a. als „dritte“ Niere einen erheblichen Beitrag zum Körpergleichgewicht. Je nachdem, wie selbstverständlich jemand „groß“ werden kann, erfolgt hier ein mehr oder weniger intensiver Schub. Die Reinigung der Poren ist ein adäquates Mittel, jede Unterdrückung ist riskant, weil wir nicht wissen, was im Untergrund wirklich passiert.

Psychosomatische Bedeutung

Die Furcht, sich neuen Umständen zu öffnen. Es könnte mir etwas unter die Haut gehen. Ich kann mich selbst nicht annehmen. Ich verdränge, was ich nicht wahr haben will. Ich versuche, die Anderen auf Abstand zu halten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Fachinfo: Oberste Hautschicht angegriffen, u.U. gerötet und entzündet

Psychosomatische Bedeutung

Reizungen und Entzündungen sind immer Ausdruck einer Aggression, die ich nicht zu äußern weiß. Auf der Haut zeige ich an, dass sich dieser Zorn gegen meine Umwelt richtet. Meine Kontakte sind unterbrochen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Psychosomatische Bedeutung

Ich suche eine schnelle Lösung. Ich bestrafe mich für irgendetwas. Ich habe die Geduld verloren. Ich will mit dem Kopf durch die Wand. Diesen Beitrag weiterlesen »

Fachinfo: Straffe Haut ist oft Teil des Schönheitsideals, das uns eine glatte Oberfläche abverlangt, die kein Mensch wirklich haben kann. Sie wäre seinen Absichten und neugierigen Versuchen auch völlig abträglich. Je nach Ort des Auftretens dieser Orangenhaut handelt es sich um völlig natürliche Erscheinungen, die sich aus der Anatomie der Haut ergeben (notwendige Fetteinlagerungen, damit der Körper nicht bei geringsten Schwankungen auskühlt). Das sollte beim Betrachten solcher Hauttypen immer in Erwägung gezogen werden.

Psychosomatische Bedeutung

Blockierte Selbstdarstellung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Fachinfo: Pruritus

Psychosomatische Bedeutung

Ich bereue etwas. Ich bin unzufrieden. „Mich juckt das Fell”. Ich bin mit etwas gar nicht einverstanden. Ich bin unzufrieden und in Opposition. Diesen Beitrag weiterlesen »

Fachinfo: Ekzem, Erythem

Psychosomatische Bedeutung

Stille Wut, die sich über meine Haut an die Oberfläche gearbeitet hat. Unterdrückte Gefühle. Diesen Beitrag weiterlesen »

Psychosomatische Bedeutung

Stille und aggressive Wut, die ich gegen mich selbst richte. Ich halte mich für hässlich. Ich kann meinen eigenen Wert nicht richtig einschätzen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Psychosomatische Bedeutung

Alte Gedanken und Gefühle haben Überhand genommen. Ich kann diese alten Maßstäbe nicht mehr verkraften. Da ich aber nicht loslassen kann, halte ich sie fest. Ich grolle gegen mich und das Leben. Diesen Beitrag weiterlesen »

Fachinfo: s. auch Ekzem, Exanthem

Psychosomatische Bedeutung

Ich unterdrücke meine Gefühle. Die Dinge laufen nicht so, wie ich das erhoffe. Ich versuche Aufmerksamkeit zu erregen. Ich habe Angst. Ich werte falsch, schätze die Situation falsch ein. Ich fliehe. Diesen Beitrag weiterlesen »

Fachinfo: Ekzem

Psychosomatische Bedeutung

Ich unterdrücke meine Gefühle. Viele Gedanken können nicht zum Ausdruck gebracht werden. Großflächig: es nimmt mir fast die Luft zum Atmen, die Möglichkeit zum Wahrnehmen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Fachinfo: Starke schmerzhafte, tief gehende Entzündung der Haut an einem Haarfolikel

Psychosomatische Bedeutung

Ich bin äußerst wütend. Ich muss mich fragen, warum (Lokalisation). Ich koche vor Wut und Zorn. Die Wut ist mir unter die Haut gegangen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Fachinfo: mehrere Furunkel, die miteinander verschmolzen sind und noch weit tiefer ins Gewebe reichen

Psychosomatische Bedeutung

Steigerung von Furunkel: Ich bin äußerst wütend und fühle mich ungerecht behandelt. Ich koche über. Das ist mir unter die Haut gegangen, ich weiß mir nicht mehr zu helfen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Fachinfo: Gang, der einen inneren Bereich mit der Haut verbindet. Nie verschließen, da er ein Ventil für den Körper darstellt!

Psychosomatische Bedeutung

Ich habe Angst. Ich weiß nicht, wie ich loslassen soll, und deshalb klammere ich mich fest. Alte Blockaden machen mir das Leben schwer, weil ich mich nicht von ihnen zu befreien weiß (deshalb suchen sie sich einen Ausgang). Ich habe etwas Emotionales verdrängt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Psychosomatische Bedeutung

Ich unterdrücke meine Gefühle, fühle mich schuldig; evtl. sexuelle Schuld. Autoritäten scheinen mich zu bedrohen (mögl. religiöse Motivation). Je nach Ort des Auftretens ist der Akzent zu suchen. Diesen Beitrag weiterlesen »

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