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Es ist nicht dasselbe, ob Du homöopathisch zubereitete Präparate nimmst oder eine klassisch-homöopathische Therapie machst.

In der Therapie füllst Du einen Fragebogen aus, in dem Du mit Deinen Worten schilderst, was Du für Beschwerden hast. Das geht zwar auch mündlich, ist aber hinterher viel aufwändiger.

Ein Homöopath repertorisiert Deine Beschwerden unter Zuhilfenahme eines Programms (früher haben wir das „per Hand“ gemacht und es hat gut 4-5 Std. gedauert – so ein PC ist einfach schneller).

Er spricht dann noch mal mit Dir über Deine Beschwerden.

Er wählt dann ein Mittel aus ca. 5.000 verschiedenen aus.

Von den Mitteln nimmt er nach Überlesen in div. Büchern (vor allem im Seideneder) die Potenz, die er für wahrscheinlich heilsam hält und verordnet Dir dies.

Anders ausgedrückt: das kann man bei schwierigen Fällen alleine nicht, wenn keine 4jährige Ausbildung vorhanden ist (oder entspr. Praxiserfahrung).

Wenn dieses eine Mittel Deine Beschwerden ALLE abdeckt, dann könnte es sehr wohl sein, dass Du sie hinterher auch ALLE los bist.

Meint: Du brauchst dann nicht ständig irgendwelche Arzneien zu nehmen. Mit drei oder vier Gaben kann alles erledigt sein.

Eine Repertorisation sieht nach Fertigstellung so aus:

 

 

und unter all den Mittel muss er wählen.

 

Der Aufwand ist natürlich erheblich, auch mit Programm. Aber dies hat einen Vorteil:

Diese Auswertung ist lebenslänglich nutzbar. In diese Basis kann ich die gerade aktuellen Beschwerden eingeben und erspare mir die Grundsatz-Abfragen, denn die sind schon drin. Wir ändern ja weder Charakter noch körperlichen Bau.

Beim ersten Mal ist es also teurer – es dauert 3-4 Std. für den Homöopathen. Aber alle Nachfolgebehandlungen haben bereits eine Grundlage und werden dadurch deutlich kürzer – vielleicht 1 Std.

Hahnemann, Aquarell, Gisa

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