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Inhalt

Was ist Krankheit?

Existenz in patriarchalen Systemen – Gisa

Bei Krankheit ist der Mensch aus seinem inneren Gleichgewicht gefallen. Er hat Probleme, die er nicht zu lösen weiß. Damit gelangen diese Probleme auf die körperliche Ebene, wo er sie nun körperlich bearbeiten kann.

Buch: Gisa

Heilen – nicht nur reparieren

Leseprobe

ISBN-Nr: 978-3-938994-10-8 / 30,00 €

Bestellung: info(at)alraunen-verlag.de

Herkömmliche Medizin (Universität)

Die universitäre Medizin geht bei ihrem Vorgehen davon aus, dass üble Dämonen, hier Bakterien und Viren genannt, das menschliche Leben bedrohen. Diese Medizin datiert in ihrer Denkungsart aus patriarchalen Grundstrukturen heraus, bei der Hierarchien das Leben in seinen Abläufen bestimmen. Hierzu gehören Begriffe wie

    • Kampf
    • Wettbewerb
    • Gewalt
    • Zwang
    • Macht
    • Wachstum
    • Fortschritt
    • Kontrolle über natürliche Ressourcen
    • Kontrolle und Beherrschung anderer durch die Inbesitznahme von sog. „Wahrheit“

Deshalb kämpft sie gegen Krankheiten. Durch das Ausdifferenzieren in einzelne Diagnosen erscheinen die Möglichkeiten, etwas zu unternehmen, von dem Wissen um die Unterschiedlichkeit und ihre Erreger begrenzt zu sein. Der Leidende wird zum Abhängigen, der auf das Wissen der Fachleute angewiesen ist. Diese Fachleute üben die Kontrolle über ihre „Wahrheit“ aus, mit der sie dann den Leidenden beherrschen. Besonders deutlich wird dies in der Fach-Terminologie, die eingesetzt wird. Sie verhindert, dass der Leidende versteht, was gemeint ist. Damit bleiben ihm auch die Wege zur Gesundheit verborgen und er in Abhängigkeit zum Fach-Arzt. Er muss zwanghaft den Vorgaben folgen, weil er sonst nicht „richtig“ (Recht, Gerechtigkeit, rechtens…) handelt. Damit gilt dann für ihn, dass die Wahrsagung über sein Schicksal aus ärztlicher Hand zutreffend sein muss. Diagnose, Therapie und Wahrsagung fungieren hier als Besitzt des Fachmannes und ist damit fundamentales Paradigma der universitären Medizin.

Hiermit wird die Natur kontrolliert, ob erfolgreich, steht dabei nicht zur Debatte. Der Leidende wird kontrolliert und manipuliert. Ebenso seine Handlungsweise. Mit derselben Selbstverständlichkeit verläuft dann der Therapieweg unter Einsatz von Gewalt. Mit Gewalt soll die Existenz von Dämonen bekämpft werden, die Entwicklung von Zellen manipuliert und kontrolliert, der Ablauf in Theorien zementiert werden.

Eine natürliche Handlungsweise, die aus der eigenen Selbstbestimmtheit resultiert, wird misstrauisch beäugt und als „falsch“ empfunden. Besonders deutlich wird dies bei Kindern, Alten und eben Kranken. Die universitäre Medizin nimmt sich das Recht heraus, für alle zu entscheiden, ob ein Weg richtig oder falsch ist. Dies tut sie dauerhaft von der Wiege bis zur Bahre. Sie manipuliert mit Kontrolluntersuchungen und sogenannten Normwerten. Abweichungen werden als potentiell gefährlich eingestuft und es wird zumeist erfolgreich der Versuch unternommen, die Menschen in die vorgedachte Norm zu zwingen. Damit erhält sich das System von selbst, denn diese Normierung, deren Erfolg per se durch Individualität ausgeschlossen ist, folgert Krankheit.

Wenn der Leidende nicht gehorsam den Vorgaben gehorcht und sich nicht der Autorität des Fachmannes unterordnet, droht ihm ein lebensbedrohlicher Zustand laut jeweiliger Wahrsagung. Nur Fügsamkeit und Gehorsam scheinen ihm eine Lebensverlängerung zu garantieren.

Alternative Heilwege

Wenn Menschen mit Krankheit auf die Bedrohung ihres inneren Gleichgewichtes reagieren, so ist es ratsam, einen Blick auf die Lebensbedingungen zu werfen, denen sich der jeweilige Mensch bis zu diesem Zeitpunkt unterworfen hat. Hier ist es zur Bedrohung seiner Selbstbestimmtheit gekommen. Die Art, wie er darauf reagiert, ermöglicht die Erkenntnis und somit seine selbstbestimmte Heilung.

Solange sein Zusammenleben entsprechend der o.g. Tabelle kontrolliert wird, fehlt ihm Selbstbestimmtheit. Sobald irgendetwas ihn zwingt, sich auf vorgegebene Normen einzurichten und ihm diese abverlangt, ist seine eigene innere Stimme nicht mehr stimmberechtigt.

Heilung kann also nur dann erfolgen, wenn gewaltsames Normieren, Kontrollieren und Manipulieren ausgeschlossen wird. Alle übrigen Wege arbeiten daran, die Unterwerfung unter die rigiden Normen zu erleichtern, in jedem Fall aber abzuverlangen.

Trotzdem sind diese Wege immer noch der gewaltsamen Einflussnahme der universitären Medizin vorzuziehen. Dem Leidenden verbleiben seine Möglichkeiten, aus sich heraus für ihn akzeptable Handlungsweisen zu entwickeln, mit denen er patriarchaler Dominanz begegnen kann.

Krankheit ist also der Versuch, sich einer unangemessenen, unerträglichen und im Kern dominierenden Lebenslage zu entziehen. Es ist ein völlig legitimer Versuch, denn gewaltsam in eine Form gepresst zu werden, die der eigenen Grundlage in keiner Hinsicht entspricht, ist nicht natürlich.

Wege zu uns selbst

Wann immer wir uns an das System angepasst haben – irgendwann einmal wird uns deutlich, dass dies falsch ist. Und es ist falsch. Die Frage, die sich nun stellt ist die, wie wir in einem System leben können, das auf diesen Umständen beruht. Jede Krankheit fußt auf unlebbaren Umständen. Da wir das System jedoch nicht ändern können, wollen wir Wege finden, mit ihm zu leben.

Für eine Frau, die ein Leben lang für Mann und Kinder gesorgt hat, kommt mit dem leeren Haus, das die Kinder verlassen haben, der Zeitpunkt, an dem sie sich selbst zu sich selbst hin entwickeln möchte. Dies jedoch erscheint ihr annähernd unmöglich. Die Umstände, der Zeitraum und ihr bisheriger Lebensweg scheinen dagegen zu sprechen. Das macht sie hoffnungslos und / oder ärgerlich. Eine Spannweite von unterschiedlichsten Reaktionen ergibt sich. In jedem Fall wird das zur Basis der sogenannten Wechseljahrsbeschwerden.

Dies gilt jedoch nicht nur für Frauen. Auch Männer leiden unter der hierarchischen Indoktrination patriarchaler Gesellschaftsstrukturen. Ein Leben lang scheint es unabdingbar notwendig zu sein, viel Geld zu verdienen, sich den Strukturen unterzuordnen. Sich in jedem Fall anzupassen und den Vorgaben zu gehorchen. Das zehrt an den Kräften. Das zerstört das innere Gleichgewicht. Das baut das selbstbestimmte Lebensgefühl ab.

So werden auch sie krank, oft früher als ihre Ehefrauen. Auch sie erkranken am System. Oft genug sterben sie daran (Pensionsbankrott). Deshalb ist es für sie ebenso wesentlich, zum eigenen inneren Kern zu gelangen, um in selbstbestimmter Art der inneren Stimme Gehör zu schenken und neue Sichtweisen zu entwickeln. Es ist unsere Entscheidung, zu uns selbst zu wechseln, unser Denken zu verändern, ebenso wie unser Fühlen. Es ist unsere Angelegenheit, wieder zu unserer eigenen Mitte zurückzukehren, ebenso zur Natur, von der wir ein Teil sind.

Also wollen wir Wege finden, wieder wir selbst zu sein. Wir wollen uns einschwingen auf natürliche Bedingungen und selbstbestimmte Lebensweisen. Ohne auf Kinder aufpassen zu müssen, damit sie nicht stürzen, geht dies viel leichter. Ohne hinter dem Geld herjagen zu müssen, ist es viel sinnvoller. Wieder selbst für unsere Nahrung zu sorgen, einen Garten zu nutzen (auch Balkons eignen sich dafür), der Natur wieder beim Wachsen und Gedeihen zuzuschauen – all das sind Möglichkeiten, wieder zu uns selbst zu finden. Zu uns, dem schönsten Teil der Natur.

Und brauchen wir Heilmittel, so sind all die geeignet, die holistisch sind. Also die, welche es in Übereinstimmung mit allen natürlichen Gegebenheiten anstreben.

Therapievorschläge

und weiterführende Informationen finden Sie hier:

Bücher

Dieser Inhalt ist Auszug aus verschiedenen Büchern:

Der Sanfte Weg zur Gesundheit, Gisa

Akupunktur, Akupressur, Gisa

Krankheit, der Ruf der Seele nach Heilung, Gisa

Heilen – nicht nur reparieren, Gisa

978393899408-5, Mini

Astrologisches Wissen

Astrologie I, Einführung in die Astrologie der Heilkunde, Gisa

Astrologie 2, Astrologische Urprinzipien in der Krankheit, Gisa

Astrologie 3, So lebe ich gut und fühle ich wohl, Gisa

Astrologische Auswertung mit Geburtsdaten (Ort, Datum, Uhrzeit) auf Anfrage

English

What is disease?

Existence in patriarchal systems – Gisa

In case of illness the person has fallen out of his inner balance. He has problems he does not know to solve. For these problems to get the physical level where he can now handle physically.

Traditional Medicine (University)

The academic medicine is in its approach assumes that threaten evil demons, here called bacteria and viruses, the human life. This medicine dates to its way of thinking out of basic patriarchal structures that determine the hierarchy of life in its operations. These include terms such as

    • Fight
    • Competition
    • Violence
    • Force
    • Power
    • Growth
    • Progress
    • Control over natural resources
    • Control and domination of others through the possession of so-called „truth“

Therefore it is fighting against diseases. Differentiation through the individual diagnoses appear in the possibilities to do something, to be limited by the knowledge of the diversity and agents. The sufferer becomes an addict who is dependent on the knowledge of experts. These professionals exert control over their „truth“ out, which they then dominate the sufferer. This is particularly evident in the technical terminology that is used. It prevents the sufferer understands what is meant. So it remains the way to health and he hid in response to physician specialists. He must follow the guidelines compulsively, because otherwise he would not „right“ (right, justice, rightly …) is. This then applies to him that the prophecy be true about his fate from the medical authorities must. Diagnosis, therapy and prediction serve here as a possession of the expert and is therefore a fundamental paradigm of academic medicine.

This is the natural checks if successful, is not the issue. The sufferer is controlled and manipulated. Likewise his actions. With the same self-evident then passes under the treatment use of force. With violence is the existence of demons to be fought, manipulated and controlled the development of cells, the process can be cemented into theories.

A natural way of acting, the result of one’s own self-determination is viewed with suspicion and as a „false“ felt. This is particularly evident in children, the elderly and very sick. The medical university takes out the right to decide for all, whether one way is right or wrong. It does so continuously from the cradle to the grave. They tampered with normal values ​​and so-called check-ups. Deviations are considered potentially dangerous and it is made mostly successful attempt to force people into preconceived norm. Thus, the system receives from itself, since this normalization, the success per se is ruled by individuality, concludes disease.

If the sufferer does not obey the rules and do not obey the authority of the expert subordinates, he threatens a life threatening condition, according to respective divination. Only docility and obedience to him seem to guarantee an improvement in survival.

Alternative ways of salvation

When people respond to the threat of disease to their inner balance, it is advisable to take a look at the conditions of life, which has been subjected to the appropriate person at this time. There is a threat to his self-determination come. The way he reacts to enable the recognition and thus its own specific healing.

As long as his co-controlled according to the above list, he lacks self-determination. Once something is forcing him to settle on him the prescribed standards and demands, its own inner voice no longer entitled to vote.

Healing can be so only if forced normalization, control and manipulation is excluded. All other channels are working to facilitate the submission to the rigid standards, but demand in any case .

Nevertheless, these pathways are still preferable to the violent influence of academic medicine. The sufferer remains its ability to develop in themselves acceptable behaviors for him, enabling him to meet patriarchal dominance.

Disease is an attempt to evade an unreasonable, intolerable and dominant in the core of life. It is an entirely legitimate attempt to be as violently pressed into a shape that corresponds to our own resources in any way is, of course.

Ways to ourselves

Whenever you acclimatize at the system – sometimes you feel that there is something wrong. And it is. The question is, how to manage it, to live with this fact. Each illness is the result. The question that now arises is how can we live in a system based on those circumstances. Each disease is based on unlivable conditions. Since we do not change the system, however, we want to find ways to live with it.

For a woman after growing up her children comes the time, where she would like to develop herself. But with chance she is too old (in her fantasy) or the circumstances do not allow… – now she gets angry / hopeless… That’s the fundament of most women’s disease in this age.

By the way: it’s also wrong for each man. Also those become ill. And they often die earlier than their wives by the system. Patriarchal is the system and our obedience to do all, we have learned about. So it is our decision to change ourselves, to change our thinking and our feeling. To find back to the middle of ourselves and the nature we are part of.

So we want to find ways to be ourselves again. We want our settling on natural conditions and self-determined lifestyles. Without care of children need so they do not drop, it becomes much easier. Without the money to chase after, it makes much more sense. Again to provide for our own food, use a garden (even balconies are suitable for this), the natural re-watching the growth and development – these are all ways to find ourselves again. To us, the most beautiful part of nature.

And if we need a remedy, so that which is likely to be holistic. So those which seek it in accordance with all the natural conditions.

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Interessanter Quell-Link zu Hannelore Vonier: Was ist das patriarchale Paradigma?

 

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