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Der andere Ansatz

So ganz unbekannt ist uns das alles nicht. Besonders erfolgreiche Zeitgenossen gehen auf diese Weise ihre Planung an und haben Erfolg mit der Durchführung. Ein Steven Spielberg plagt sich nicht damit, ob der Film ein Reinfall wird – er wird den Erfolg ganz fest vor Augen haben, auch wenn das Projekt einige Millionen Dollar gekostet hat. Ein Krupp hat sich keinen Kopf gemacht, ob sein Stahlwerk funktioniert. Er hat es gebaut und Stahl gegossen – äußerst erfolgreich. Und unsere Mutter hat gesagt „ich mach jetzt das Essen“ und sie hat erfolgreich das Essen gemacht. Sie war wie Spielberg und Krupp davon überzeugt, dass ihr das gelingt.

Wenn uns dergleichen nicht immer gelingt, dann deshalb, weil wir unsicher sind; weil wir Elis Fähigkeiten in Frage stellen. Wir haben Eli nicht im Auge – so wie er Dikta – und ignorieren seine phänomenalen Fähigkeiten. Stattdessen versuchen wir, die Welt zu reparieren, die wir selbst mit eben dieser blöden Idee, wir wären dazu fähig, in Unordnung gebracht haben.

Wenn wir hingegen als Dikta tief in uns hineinspüren, was und wie wir das wollen, können wir als Eli all diese Hoffnungen und Wünsche in die Realität umsetzen.

Um das zu erreichen, streichen wir ersatzlos die Wörter „nicht“, „kein“, „un…“ und „ohne“ aus unserem Wortschatz, da diese sonst automatisch die Bilder nach sich ziehen, deren Realität wir zutiefst ablehnen. Jede Art der Verneinung ist kontraproduktiv. Wir brauchen „positive“, also richtig formulierte Wünsche und Hoffnungen.

Solche Formulierungen nenne ich „Affirmationen“, weil sich das eingebürgert hat. Das Wort ist gut gewählt, denn es bedeutet, etwas „am Firmament festmachen.“

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