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Fach-Info: Zum Hautanhang gehört alles, was auf / in der Haut wächst. Haare sind ursprünglich das vor Kälte und Angriff schützende Fell; die Nägel sind ursprünglich Krallen, die es ermöglichten, sich festzuhalten, anzugreifen bzw. das Leben zu verteidigen. (siehe auch weiter unten „Grundsätzliches Wissen zu Haaren“)

Psychosomatische Bedeutung

„Ihm stehen die Haare zu Berge“, „der hat aber ein dickes Fell“. Unsere Sprache kennt viele Analogien zu den einzelnen Funktionsbereichen unserer Haut. Wir können daraus unsere Rückschlüsse ziehen. Ebenso sollten wir dies bei den Haaren tun.

Aus der Tierwelt kennen wir das: Die Haare der Katze sträuben sich, wenn sie auf eine Gefahr stößt. Sie erweitert damit auch scheinbar ihre Größe und wirkt bedrohlicher. Besonders das Haar auf den Schultern imitiert eine ausgeprägte Muskulatur. Bei Menschenaffen wird dies deutlich, wenn sie ihr Revier verteidigen: Paviane setzen sich in Angeber-Haltung an die Grenze und machen so jedem „Mitbewerber“ klar, wer hier der Chef ist. Diesem Umstand sind zum Beispiel die Schulterstücke einer jeden Uniform zu verdanken ebenso wie die Schaumstoffkeile, die zeitweilig in der Mode umgehen. Die Haare auf der Brust wölben den Brustkorb zusätzlich; auch sie imitieren zusätzliche Muskelberge. In unserer Mode gibt es auch hierzu ein Gegenstück: die Krawatte. Diese hält zusätzlich noch eine weitere Option: da sie länglich geformt ist, imitiert sie das männliche Glied. Die oben zitierten Paviane recken genau dieses Glied bei ihrem Versuch, ihr Revier zu dominieren, erigiert in die Höhe.

Haare bieten als Fell uns zusätzlich Schutz und komplettieren so unsere Grenze. Sie bieten Wärme und Geborgenheit. Deshalb ist es uns auch so angenehm, wenn uns jemand, den wir gut leiden mögen, zart und vorsichtig über die Haut streicht. Unsere feine Körperbehaarung leitet diesen Reiz weiter an die empfindlichen Nervenendigungen, die ihrerseits dem Gehirn diesen angenehmen Zustand melden.

Zusätzlicher Schutz meiner Individualität. „Er hat ein dickes Fell“ = man kann ihm nicht so leicht zu nahe treten.

Da wir hier das Thema „Behaarung“ behandeln, darf auch ein weiterer Aspekt nicht fehlen: die bei Frauen viel verbreitete Gewohnheit, sich Haare (außer auf dem Kopf) auszureißen oder abzurasieren. Die Gründe dafür sind allgemein, dass sich diese Frauen nicht attraktiv empfinden, wenn sie über Körperbehaarung verfügen (was wir alle tun). Aus meiner Sicht ist dies der Erfolg einer Jahrhunderte alten Einstellung:

Wirklich ohne die hier diskutable Behaarung ist nur ein Baby bzw. Kind. Mit der Pubertät beginnt die Behaarung über die Lanugo-Härchen (das sind die ganz feinen, kaum wahrnehmbaren) hinaus sich auszubreiten. Sie entsteht überall, vor allem aber unter den Achseln und im Schambereich, hin und wieder als „Damenbart“ oder auch auf Rücken, Brust und Extremitäten. All diese Haare auszureißen (mit welcher Methode auch immer) dient dem Umstand, nun wieder auszusehen wie ein Baby, damit das Umfeld auf das „Kindchen-Schema“ reagiert, also Schutz und Versorgung erbittet. Der Hintergrund ist natürlich unbewusst und über Jahrhunderte trainiert.

Es handelt sich um die Jahrhunderte weiblicher Unterwerfung unter eine männliche Dominanz, die keinen natürlichen Hintergrund hat. Als die Patriarchate auf dieser Erde entstanden, ist scheinbar auch dieses Schönheitsideal ausgerufen worden. Es ermöglicht, die Haarlosen zu dominieren und zu manipulieren, die Behaarten auszugrenzen. Interessant dabei ist, dass es kaum Mode für Männer war, sich außer am Bart (was wohl mehr praktische Erwägungen verfolgt) von Haaren zu befreien.

Wollen wir also in einer praktischen und gleichberechtigten Partnerschaft leben, so sollte dieser Trend, der weder gesund noch nützlich ist, beendet werden. Körperbehaarung dient dem Schutz

> vor Kälte und direktem Kontakt mit unangenehmen Stoffen / Personen als „Fell“.

> zur Partnerschaftswahl wegen der Duftdrüsen im Achsel- und Schambereich, wo eine Oberflächenvergrößerung durch die Behaarung möglich wird.

Gibt es keine unbehaarte Frau mehr, wird sich die gesellschaftliche Einstellung spätestens umstellen und andere Ideale ausrufen.

Grundsätzliches Wissen zu Haaren

  • Schuppen und Haarausfall sind oft ein Zeichen von trockener Kopfhaut. Die Schuppen liegen lose auf der Kopfkhaut und lösen sich deshalb leicht aus dem Haar. Wenn das Haar nach dem Waschen nicht richtig ausgewaschen wird, können die Reste von Haarpflegeprodukten zum Ergebnis einer trockenen Kopfhaut führen. Dies äußert sich teilweise mit Brennen und Jucken; langfristig schädigt es die Kopfhaut in ihrer Funktion.
  • Eine verminderte Sekretion der Talgdrüsen führt im allgemeinen zur trockenen Kopfhaut. Dies wird oft durch einen übermäßigen oder falschen Gebrauch von Shampoos, Chemikalien oder auch Haartrocknern ausgelöst. Die meisten Shampoos enthalten Natriumlaurylsulfat, das die Kopfhaut entfettet. Der Sulfur-Anteil ist oft äußerst schädigend auch für den restlichen Körper.
  • Hormone und Umweltfaktoren können ebenfalls als Ursache fungieren. Ein Mangel an essentiellen Fettsäuren in der Ernährung ebenfalls. Zu viele Diuretika oder Koffein fördern den Wasserverlust des Körpers durch häufiges Urinieren. Auc hier ist der Effekt der einer trockenen Kopfhaut.
  • Eine weitere Ursache bilden kalte Winde in der Winterzeit. Ebenso der Härtegrad des Leitungswassers, wie auch alkalische Seifen.
  • Das Ergebnis der trockenen Kopfhaut, wenn es juckt und stört, nennt man medizinisch ein seborrhoisches Ekzem / Dermatitis. Typische Symptome sind eine rote Kopfhaut und Ablagerungen von gelblichen oder weißlichen Schuppen. Dabei sind vor allem die Bereiche betroffen, wo sich viele Talgdrüsen befinden: Augenbrauen, Leistengegend, Achselhöhlen, Hinterseite der Ohren. Bei Kindern nennen wir das Milchschorf. Aber auch als Psoriasis wird dieses Phänomen bezeichnet (je nach Gegend und Erscheinungsbild): eine silbrig schuppige Anhäufung toter Zellen.
  • Zu erwähnen sind auch allergische Reaktion, oft auf bestimmte Pflegeprodukte (Kontaktdermatitis). Ebenso sollte auch zu heißes Wasser in der Anwendung vermieden werden. (Maßnahmen siehe „Haarausfall„)

Astrologie – beteiligte Prinzipien

  • Skorpion
  • Steinbock

Homöopathie

Details im Lexikon

Acidum phosphoricum, Borax, Chelidonium, Graphites, Natrium muriaticum, Pulsatilla, Sarsaparilla, Selenium, Sepia, Thuja

Wimpern eingewachsen

acon, bell, bor, graph, merc, nat-m, puls, sep, sil, tell

Therapievorschläge

und weiterführende Informationen finden Sie hier:

Bücher

Dieser Inhalt ist Auszug aus verschiedenen Büchern:

Der Sanfte Weg zur Gesundheit, Gisa

Akupunktur, Akupressur, Gisa

Krankheit, der Ruf der Seele nach Heilung, Gisa

Heilen – nicht nur reparierenk, Gisa

978393899408-5, Mini

Astrologisches Wissen

Astrologie I, Einführung in die Astrologie der Heilkunde, Gisa

Astrologie 2, Astrologische Urprinzipien in der Krankheit, Gisa

Astrologie 3, So lebe ich gut und fühle ich wohl, Gisa

Astrologische Auswertung mit Geburtsdaten (Ort, Datum, Uhrzeit) auf Anfrage