Inhalt

Bei allen Diskussionen über „psychische Erkrankungen“ getrennt von körperlicher Symptomatik wird etwas vernachlässigt:

Der Mensch ist eine Ganzheit von Körper, Geist und Seele. Er kann nicht in Teile seziert werden. Es ist ein Zusammenspiel ALLER Kräfte.

Der Mensch ist ein Hologramm. Er ist kein Foto. Ein Foto kann ich in kleine Stücke zerschneiden (Puzzle), dessen Inhalt ich nach dem Zerschnipseln nicht mehr erkennen kann. Ein „zerschnittenes“ Hologramm hingegen ist immer noch ein Gesamtbild, wenn auch schwächer und weniger scharf. Ebenso ist der Mensch in allen seinen „Teilen“ eine Gesamtheit. Das ist etwas, was in den letzten mehr als 100 Jahren aus unserem Bewusstsein verschwunden ist. Wir denken im Bereich der Medizin über „Krankheit“ nach. Wir vergessen dabei, dass es keine Krankheiten gibt. Es gibt nur kranke Menschen. Es gibt Menschen, die sich nicht wohl fühlen. Es gibt Menschen, die nicht richtig verdauen können. Es gibt Menschen, die nicht richtig atmen können. Es gibt Menschen, die nicht richtig fühlen, sehen oder hören können…

Da es einfacher ist, eine Krankheit zu behandeln (und den Menschen zu vergessen), hat sich die Krankheit in unsere Vorstellung hineingegraben. Der Erfolg ist: wir behandeln Krankheiten. Wir impfen, um vor einer Krankheit zu schützen. Wir isolieren Krankheiten. Wir glauben an Infektionen. Wir erstellen Tabellen, die Richtwerte beinhalten. Wenn jemand von diesen Tabellen abweicht, hat er eine Krankheit (wie er besitzt auch ein Haus, ein Auto oder eine Segeljacht). Wenn wir fragen, woher etwas kommt, dann finden wir Erreger. Sie kommen von außen und quälen die Menschen. Sie machen die Menschen zu Opfern. Damit werden diese Menschen hilflos. Sie haben keine Chance, die Situation aus sich heraus zu ändern. (Aber damit kann man teure Therapien verkaufen, ein Riesen-Geschäft mit Impfstoffen machen und jede Finanzkrise als Pharma-Industrie locker überstehen). Deshalb ist es einfacher, eine Krankheit zu behandeln und nicht den Menschen. Außerdem macht es reich – die gesamte Menschheit ist betroffen.

Ich lasse deshalb weg aus meinen Sätzen das Wort „Krankheit“ . Damit bin ich gezwungen, neue Formulierungen zu finden. Ich bin gezwungen, auf den Kern zu kommen: auf die Persönlichkeit.

Ebenso bemühe ich mich, jeden Fachausdruck zu vermeiden. Fachausdrücke isolieren die Krankheit aus dem Menschen. Der Blick richtet sich auf die Krankheit. Der Mensch wird vernachlässigt. Er wird manipuliert.

Es ist unsinnig, davon zu sprechen, dass eine psychische Störung zu einer Krankheit (Schizophrenie) gehört. Dass es deshalb nicht berücksichtigt werden muss. Diese Beschwerden gehören zum Menschen, egal wie man sowas als Krankheit bezeichnet.

Es ist ebenso unsinnig, eine psychische Störung zu einer Droge zuzuschreiben. Als Homöopathen kennen wir die Rubriken der Drogen und wissen, dass dies zusammengehört. Wir wissen auch, dass der Drogenkonsum zu einem erkrankten Menschen gehört. Eine Droge bekommt keine Halluzination, wohl aber der Mensch.

Deshalb können wir fragen:

  • Was macht dem Menschen Kopfschmerzen?
  • Was frisst ihm die Haare vom Kopf?
  • Was schlägt ihm auf die Nieren?
  • Warum läuft ihm die Galle über?
  • Weshalb tritt der Mensch mit dem falschen Fuß auf?
  • Warum nimmt ein Mensch Drogen?
  • Weshalb kann ein Mensch das Leben nicht verdauen?
  • Warum kann er nicht tief Luft holen?
  • Warum kann er seine Verwandten nicht riechen? …

Wenn wir den Krankheitsbegriff weglassen, erhalten wir die Persönlichkeit und können nach Heilmittel / Lösungen suchen. Statt uns auf eine Krankheit zu konzentrieren, die niemand haben will.

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English:

With all the discussion of „mental illness“ separate from physical pathology is somewhat neglected:

Man is a wholeness of body, mind and soul. He cannot be dissected into parts. It is a combination of ALL forces.

Man is a hologram. He’s not a photo. A photo I can cut into small pieces (puzzle). A „cut-up“ hologram is still an overall picture, albeit weaker and less sharp. Similarly, the man in all his „parts“ means an wholeness. This is something that has disappeared in the last more than 100 years of our consciousness (of all, either people or doctors). We think in the medical field about „disease“ or „illness“. We forget that there are no diseases. There are only sick people. There are people who are not feeling well. There are people who cannot properly digest. There are people who cannot breathe properly. There are people who do not feel right, see or hear …

Since it is easier to treat a disease (and forget the people), the disease was hewn in our imagination. With the success: we treat diseases. We vaccinate to protect against disease. We isolate diseases. We believe in infections. We create tables that contain values. If someone deviates from these tables, he has / owns a disease (as he also owns a house, a car or a yacht). When we ask, where does it come from, we find agents. They come from outside and torment people. They turn people into victims. So that these people are helpless. They have no chance to change the situation by themselves. (But that can sell expensive therapies, creating a huge business of vaccines and any financial crisis survive). Therefore, it is easier to treat a disease and not humans. It also makes rich a part (pharma industry) – the whole of humanity is concerned.

I will therefore put away from my sentences the word „disease / illness“. So I’m forced to find new formulations. I am forced to come to the core: the personality.

Likewise, I try to avoid any technical term. Technical terms isolate the disease from humans. The focus is on the disease. Man is neglected. He is manipulated.

It is nonsense to say that a mental disorder belongs to a disease (schizophrenia). It therefore does not need to be considered. These symptoms are part of the people, no matter how you described something as a disease.

It is just as absurd to ascribe a mental disorder to a drug. As homeopaths we know the rubrics of drugs and know that it belongs together – symptom and man. We also know that one of the drugs belongs to a sick person. A drug gets not a hallucination, but a man with special problems.

Therefore, we may ask:

  • Why does the human consume drug?
  • Why can he not digest the life?
  • Why can he not take a deep breath?
  • Why can he not smell his parents? …

If we omit the definition of disease, we can get the personality and find remedies / seek solutions. Instead of focusing on a disease that no one wants.