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Archiv für die Kategorie „9.A“

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Allgemein

Fatalismus, Ermüdung: Herzleiden, mit Ohnmacht, Herzstörung, zur Belebung, Seufzen

Atmung

Stimmlosigkeit mit Rauheit und Wundheit im Halse (am-br). Tiefen Atmen, Beengung, der Kranke schnappt nach Luft

Sinusitis: rote Nase, chronisch verstopft. Heiserkeit.

Knochen, Muskulatur

Rheumatismus

Psyche, Verhalten:

Die Feststellung, dass die Idealvorstellung nicht realistisch ist und dass das Leben aus anderen Voraussetzungen besteht, führt zu starkem Groll. Die Person ist zutiefst enttäuscht, was in Hass und Ärger ausarten kann. Entrüstet und zynisch reagiert sie auf Lebensäußerungen. Sie fühlt sich als Opfer der Gegebenheiten und klagt das große „Unrecht“ an. Sie wird nachtragend und zieht sich in die „guten alten Zeiten“ zurück. Auch das kann später zu einer Demenz führen.

Vergleichsmittel:

Bryonia

Antidote:

Acet-ac.


Dies ist mein Notizbuch der homöopathischen Arzneimittel. Es erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. 

Das Nachlesen in größerem Umfang kann über andere MMs erfolgen.

1 Band, ca. 150 Mittel, Materia Medica, Gisa

3 Bände, Stauffer, Materia Medica

in der Bibliothek des Clubs

Als Repertorium (Such-Literatur) kann der Boger, General Analysis & Repertorium,genutzt werden, das ich in Kürze hier hochladen werde. Dann zu finden in der Menüleiste / Boger.

Ammoniumbromid, Kohlenstoffserie

Körper:

Kehlkopfkatarrh, Heiserkeit, Kitzelhusten. Hals dunkelrot und gereizt, wie wund. Heiserkeit und Kehlkopfschmerz. Räuspert sich. Mittel der Sänger und Redner. Bronchiektasien, Lungenentzündung.

Allgemeine Krankheiten

Plötzliches Auftreten: Ein plötzliches Verlangen zu husten, so plötzlich, dass es Würgen verursacht. Plötzlicher, kurzer Husten morgens beim Aufstehen durch Ansammlung von Schleim im Rachen. Plötzlicher heftiger Drang mit durchfälligem Stuhl.

Atmungstrakt

Mittel der Sänger und Redner: D6 i.W.m. Argentum nitricum D6, speziell bei Kitzelhusten.

Hartnäckige Heiserkeit, Trockenheit, starker, heftiger Reiz in Kehlkopf und Luftröhre, heiser, Laryngospasmus; Kehle wie zugeschnürt. D 3, wenn Jodum versagt; Pfeifen, Schleimrasseln, Angstzustände, Blutwallungen, diphtheritischer und falscher Krupp.

Mandelentzündung. Speziell bei Diphtherie. D 3, von der Nase aus fortschreitender Katarrh mit Heiserkeit und Wundheitsgefühl, Besserung durch äußere Wärme und warme Getränke.

Haut, Drüsen, Lymphsystem

D 3, Jugendliche mit skrofulöser Veranlagung, hartnäckige parenchymatöse Form, Zusammenschnürungsgefühl, Schleimansammlung, Pfeifen, Heiserkeit, Angstzustände, Blutwallungen zum Kopf, Schwindel, Herzvergrößerung, besonders bei skrofulösen blonden, blauäugigen Jugendlichen mit weißer Haut. Autonomes Adenom; Basedow.

Magen-Darm-Trakt

Erweiterung der Speiseröhre.

Herz, Kreislauf, Durchblutung

Blutandrang, auch zum Gehirn, als stünde ein Schlaganfall bevor.

Nervensystem

Lähmung der Beine, von Hüfte bis Knie. Neuralgie, Gefühl wie ein Band um den Kopf.

Modalitäten:

Schlimmer: Sprechen, Singen.

Vergleichsmittel:

Ammonium jodatum

Hintergründe, Details

Kehlkopfkatarrh, Heiserkeit, Kitzelhusten = Widerstand, will sich nicht anpassen.

Hals dunkelrot und gereizt, wie wund = Sehr aggressiv und gereizt, weil die eigenen Bedürfnisse nicht zur Geltung zu kommen scheinen.

Heiserkeit und Kehlkopfschmerz = Widerstand.

Räuspert sich = Widerstand, aber passt sich an.

Heiserkeit der Sänger und Redner = Schwierigkeiten, den eigenen Standpunkt zum Ausdruck zu bringen.

Psyche, Verhalten:

Grollt über berufliche und wirtschaftliche Umstände. Widerstand, der nicht artikuliert wird. Hat Angst vor dem Scheitern, vor Kritik und Widerstand im Leben. Befürchtet, vergebliche Anstrengungen zu unternehmen. Mag nicht erkannt werden, was Erfolge verhindert. Da die Ursache für diesen Menschen aber immer außerhalb seiner selbst liegt, ist er schnell über etwas wütend und spricht zynisch über die anderen. Zieht sich verbittert zurück. Kann sich emotional nicht einlassen.


Dies ist mein Notizbuch der homöopathischen Arzneimittel. Es erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. 

Das Nachlesen in größerem Umfang kann über andere MMs erfolgen.

1 Band, ca. 150 Mittel, Materia Medica, Gisa

3 Bände, Stauffer, Materia Medica

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Ammoniumbenzoat

Auftreten, Benehmen

Grollt über Missstände, Dominanzstreben, Unzufriedenheit, innerlich aufgewühlt.

Körper:

Gesicht ödematös. Weniger, scharfer Harn, Rheumatoid, Gicht der kleinen Gelenke (act-sp). Chron. Gicht. Harnsaure Diathese.

Urogenitaltrakt

Harn, Geruch, scharf, wenig. Eiweißharnen und wassersüchtige Anschwellung des Gesichts.

Inkontinenz, unfreiwilliger Harn oder Kot bei alten Leuten. Harn sehr wenig und saturiert, scharf riechend.

Knochen, Muskulatur

Rheumatische, herumziehende Schmerzen, mehr subakut. Gichtknoten an den kleinen Gelenken und Neuralgien. Mit großem Vorteil gegeben bei chronischer Gicht.

Hintergründe, Details

Weniger, scharfer Harn = aggressive Gefühle, die anders nicht geäußert werden können.

Rheuma, Gicht der kleinen Gelenke = Klammern an Altem. Kann die eigenen Vorstellungen nicht ins Leben bringen.

Harnsaure Diathese = Aggression und Groll bestimmen das Leben. Möchte herrschen.

Psyche, Verhalten:

Grollt über Missstände. Ausgeprägtes Dominanzstreben, innere Unzufriedenheit, aufgewühlt. Muss lernen, sich selbst zu vergeben, um einen Neuanfang zu ermöglichen. Bis dahin verbleibt er in inneren Abhängigkeiten; halt sich für inkompetent und kann sich zu eigenen Handlungsansätzen nicht entscheiden. Würde er aber nie zugeben – stattdessen der Groll über die Missstände.

Vergleichsmittel:

Acidum nitricum; Lachesis; Chimaphila; Lycopodium; Sepia; Sarsaparilla; Coccus cacti; Mercurius; Acidum aceticum; Ledum; Colchicum; Caulophyllum; Natrium muriaticum; Hepar sulfuris; Berberis; Lithium; Kalmia; Pulsatilla; Spigelia; Spongia


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1 Band, ca. 150 Mittel, Materia Medica, Gisa

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Zahnstocher-Ammei

Körper:

Funktionelle Koronarinsuffizienz. Kopfschmerz über den Augen, sehr lichtempfindlich. Rheuma. Bronchialkatarrh der Alten. Nierensteine.

Herz, Kreislauf, Durchblutung

Herzschmerzen, bei Beschwerden, Krampf und Enge

Psyche, Verhalten:

Themen: Sich der Zuwendung und Liebe öffnen. Lehnt Neues ab, weil dies Kopfschmerzen und Probleme bereitet. Kann sich nicht anpassen und in die Gemeinschaft einbringen. Protest gegen nahe Verwandte. Alles geht an die Nieren.

Vergleichsmittel:

Ruta, Senega, Balsamum peruvianum; Tartarus emeticus; Pareira, Rubia.

 


Dies ist mein Notizbuch der homöopathischen Arzneimittel. Es erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. 

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3 Bände, Stauffer, Materia Medica

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Absonderung des Pottwals

Auftreten, Benehmen

Mangelnde Kontaktfähigkeit. Dran denken verschlimmert alle Beschwerden (oxal-ac). Zu schüchterne Menschen. Unruhig, hastig. Furchtsam, melancholisch. Stimmung wechselt schnell. Geschäftliches kann sofort deprimieren; ebenso Tod von Verwandten. Macht sich ständig Sorgen um die Meinung anderer. Schlaffe, schwammige Personen, alte Leuten, geistige Reize fehlen von nervösen Störungen, bes. bei mageren Männern.

Körper:

Neuropathie. Weniger organische als funktionelle Störungen. Nervöser Zusammenbruch. Dünn, mager, schlank; sanft. Reaktionsmittel bei Nachlassen der nervalen Spannkraft.

„Harnstottern“, kann in Gegenwart anderer den Urin nicht (nat-m) oder nur portionsweise lassen. Gebärmutterblutungen nach hartem Stuhl oder großem Spaziergang. Bei vorzeitigem Altern, überhaupt ein gutes Altersmittel. Nervöse Schwäche des Gehirns und der Sinnesorgane. Schlaflosigkeit, Neurasthenie. Hysterie, nervöses Asthma. Schmerz geht von rechts oben nach links unten.

Kinder: Will sich nicht entwickeln, möchte zuhause sein; kann sich nicht integrieren. Schwierigkeiten, erwachsen zu werden. Scheut die Konfrontation mit der Unabdingbarkeit des Lebens. Verlegen und kindlich. Riesiger Erwartungsdruck. Glaubt, alles perfekt abliefern zu müssen. Weder Fisch noch Fleisch. Ist erregbar und nervös.

Allgemeine Krankheiten

Fieber: Füße, Anschwellung, oder Brennen in Fußsohlen. Körper, Unterschenkel, Hände, Füße, bei mageren Personen.

Absonderungen: bläulich oder blaugrauer Schleim.

Kinder mit Nervenschwäche.

Alterserscheinungen: Nervenschwäche, Schwindel, Schwanken beim Gehen, Erweichen von Gehirn und Mark, geistige Leistungsfähigkeit lässt nach. Frühes Altern, trostlos, verzagt.

Urogenitaltrakt

Wundheit, stark, an Unterleib und zwischen den Beinen, Wundheit der äußeren Schamlippen. Haut wund durch Reibung gegeneinander. Jucken.

Fluor, Weißfluss mit Juckreiz.

Schwangerschaft: Seelisch: Angst, leicht erregbar, ruhelos, nervös. Körperlich: Verstopfung. Jucken der Vagina. Schlaflos.

Wechseljahre mit Zwischenblutungen, fliegender Hitze mit Herzangst, Herzklopfen und -flattern.

Atmungstrakt

Kehlkopf, Wundheit und Kratzen im Larynx, kann Losgehustetes nicht auswerfen. Aufstoßen von Luft nach dem Husten. Atemnot im Liegen. Bei skrofulösen Kindern, mit Nervenschwäche.

Haut, Drüsen, Lymphsystem

Urogenital, Wunde Oberschenkel.

Flechten brennend und stark juckend. Auch unterdrückt.

Basedow. Kropf, Struma.

Knochen, Muskulatur

Kopf zu klein. Steifigkeit der Glieder im Kreuz beim Aufstehen vom Sitzen. Eingeschlafenes Gefühl in Füßen und Beinen, Taubheit und Prickeln beim Draufliegen.

Migräne bei Nervenleiden, bes. bei Hysterie. Schwindel. Schwanken. Krämpfe im Gesicht.

Hitze der Fußsohlen, streckt die Füße aus dem Bett, auch kalte Füße brennen

Magen-Darm-Trakt

Zahnfleischbluten stark und reichlich.

Laktose-Intoleranz. Nervöse, magere Menschen.

Krampfhaftes Aufstoßen bei alten Leuten. Blähungen mit Drücken, Reißen, Schneiden. Hartnäckige Verstopfung bei mageren Frauen, auch nervöse; Wochenbett bei elend aussehenden, mageren Frauen.

Herz, Kreislauf, Durchblutung

Hitze, fliegend, mit Herzangst, Herzklopfen und Flattern. Vegetative Störungen.

Herzleiden, Gefühl, wie ein Klumpen in linker Brust, Flattern am Herz. Angina pectoris mit Beklemmung. Kollapsneigung, besonders durch äußere Eindrücke.

Tachycardie, Herzklopfen durch äußere Eindrücke, auch Atemnot. Krampfadern, Hämorrhoiden, Blutung mit Stuhlgang, wässriger Durchfall. Beinvenenverschluss. Atemnot, bei Menschen die zum Erröten neigen. Häufig stellt er / sie sich die Frage nach dem Sinn des Lebens, sitzt wie Jonas im Walfisch und sucht nach dem Ausgang. Fühlt sich ohnmächtig, schüchtern.

Arteriosklerose: D 4, Schwerhörigkeit, Schwindel, Müdigkeit, Vergesslichkeit, Gliedertaubheit und -einschlafen, Schlaflosigkeit, Kältegefühl im Leib.

Krampfadern, Blutung mit Stuhlgang, wässriger Durchfall. Beinvenenverschluss.

Nervensystem

Neurasthenie. Vegetative Dystonie. D 6, nervöse, geistige oder körperliche Erschöpfung infolge von Krankheiten oder Sorgen; schmächtige, abgemagerte Personen, unruhig, hastig, überreizt, geschwätzig oder gleichgültig und teilnahmslos, Schwindel, Muskelschwäche, Denkunfähigkeit, Schlaflosigkeit; mangelnde Reaktion, alte Leute, sehr vergesslich.

Zitternde Hände beim Schreiben; Erregung, Anwesenheit fremder Personen. Zuckungen, auch im Gesicht.

Hydrozephalus bei jungen Leuten mit greisenhafter Erscheinung. Spinalirritation.

Schwindel: Arterienverkalkung mit Gedächtnisschwäche, Schwindel und Schwäche. Schwindel begleitet die meisten Beschwerden; Folge von Schwäche. In Gesellschaft Schwindel, Gedankenschwund, leicht Erröten. < Aufrichten, Gehen oder Stehen auf freien Plätzen; Schwanken, von Gehirn- oder Rückenmarksschwäche; Mittelohr-Erkrankung.

Schlaflosigkeit durch Sorgen, mit Zucken, Krämpfen bei mageren nervösen Männern, kann trotz Müdigkeit nicht schlafen. Folgen nervöser Überreizung oder Erschöpfung, besonders bei älteren Leuten; schmächtige, abgemagerte Personen, unruhig, hastig, geschwätzig oder gleichgültig und teilnahmslos, Schwindel, Denkunfähigkeit

Augen: Entzündung mit Trübsehen wie durch Nebel, und vielen roten Äderchen im Augenweiß.

Modalitäten

Folgen von anhaltenden Sorgen, von Aufregungen, auch von geistiger Übermüdung und geschlechtlichen Exzessen. Schicksalsschlägen. Altern, zu frühes nach schweren Erkrankungen und Kummer.

Schmerz geht von rechts oben nach links unten.

Schlimmer: in Gegenwart Dritter, Menschenmenge. Denken an Beschwerden. Morgens beim Erwachen. Musik. Geräusche. Verlegenheitshusten. Wärme; Essen; liegen auf der kranken Seite; berufl. Überarbeitung, Verheben, überfülltes Zimmer, warmes Zimmer, nach dem Essen, nach dem Schlaf, abends, morgens, im Frühling.

Besser: langsame, fortgesetzte Bewegung im Freien, gelindes Gehen; Liegen auf der schmerzhaften Seite; kalte Getränke.

Vergleichsmittel:

Ignatia; Gelsemium; Cimicifuga; Valeriana; Calcium carbonicum; China; Asa foetida; Oxalicum acidum; Castoreum; Crocus cacti; Natrium muriaticum; Sumbulus

Antidote:

Camph., Coff., Nux-v., Puls., Staph.

Hintergründe, Details

Harnstottern = Kann den Überhang an Gefühlen nicht loslassen.

Gebärmutterblutungen nach hartem Stuhl oder großem Spaziergang = Lebenskraft schwindet stark unter Leistung, die meist nicht von einem selbst ausgeht sondern Anforderungen entspricht.

Altersmittel = Zum Altern gehört Mut. Hier aber wird Altern der Aktivität des Lebens vorgezogen.

Nervöse Schwäche des Gehirns und der Sinnesorgane = ängstlich.

Schlaflosigkeit = Wagt es nicht, sich den eigenen Gefühlen zu nähern.

Hysterie = überschießende Angst.

nervöses Asthma = schlechter Umgang mit der direkten Umgebung; kann sich nicht austauschen.

Schmerz geht von rechts oben nach links unten = Gedanken bedrohen das emotional Eigene.

Psyche, Verhalten:

Es besteht mangelnde Kontaktfähigkeit. Das Dran-Denken verschlimmert alle Beschwerden (oxal-ac). Es sind oft zu schüchterne Menschen. Sie sind unruhig und hastig, furchtsam und melancholisch. Die Stimmung wechselt schnell. Geschäftliches kann sofort deprimieren; ebenso Tod von Verwandten. Ambra macht sich ständig Sorgen um die Meinung anderer.

Die Person hat Schwierigkeiten, erwachsen zu werden. Sie scheut die Konfrontation mit der Unabdingbarkeit des Lebens und wirkt verlegen und kindlich. Riesiger Erwartungsdruck. Glaubt, alles perfekt abliefern zu müssen (kali).

Sie altert früh, weil dieses Leben so sehr erschöpft. Dabei fühlt sie sich unsicher und weiß nicht, wohin es geht. Sie kann sich nicht entscheiden.

Sie ist ausgesprochen verspannt und verkrampft, erkennt sie die eigenen Bedürfnisse nicht. So verliert sich schnell die Lebenskraft, als ob sie davon fließe. Sie flüchtet von Ort zu Ort. Es ist der Versuch, alles zusammenzuhalten, um bei sich selbst zu bleiben.

Ein Leben, bei dem die mittleren 40 Jahre scheinbar übersprungen werden. Erst ist sie Kind, das sich nicht integrieren kann, dann alter Mensch, der in Gleichgültigkeit versinkt.

Weder Fisch noch Fleisch. Sie hat in ihrer Entwicklung vergessen, sich aufzurichten, und ist dauerhaft unentschlossen (Pubertät). Sie macht alles mit, ohne sich selbst dabei zu definieren. Dabei traut sie sich einfach nicht, erwachsen zu werden. Verdrängung von Sexualität aus Scham. Die Scham dehnt sich auf alle Absonderungen, auch Geräusche und menschliche Äußerungen aus. So bekommt sie schnell einen heißen Kopf, errötet und schwitzt. Deshalb meidet sie alle Kontakte nach außen und verharrt in der Ursprungsfamilie; bemüht, dort perfekt zu sein.

„Perfekt“ jedoch heißt „abgeschlossen“, also tot. Es wird zu einem ungelebten Leben.

Flückiger:

Weder Fisch noch Vogel, schwimmt mit


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1 Band, ca. 150 Mittel, Materia Medica, Gisa

3 Bände, Stauffer, Materia Medica

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Körper: Leber, erhöhter Harnsäuregehalt des Blutes.


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1 Band, ca. 150 Mittel, Materia Medica, Gisa

3 Bände, Stauffer, Materia Medica

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Die Kanadische Hemlocktanne (Tsuga canadensis)

Körper

Magenbeschwerden, Gebärmutter-Verlagerung, oft schlechte Ernährung. Mühsame Herztätigkeit und Atmung. Dauernd müde, Haut kalt und feucht. Große Schwäche.

2. Urogenitaltrakt

Prolaps: Gebärmutter-Verlagerung. Erschlaffung der Organe.

6. Magen-Darm-Trakt

Magenbeschwerden, Brennen im Magen, elend, verlangt Unverdauliches, Hunger. Nagen, Brennen, Schwäche. Erschlaffung der Organe.

Hintergründe, Details

Hochjagende Magensäure = Ich bin sauer! Ich bin aggressiv! (Säure ist aggressiv.) Oder ich reagiere gar nicht (nach außen). In jedem Fall gehe ich mit meiner Aggression falsch um.

Gebärmutter-Verlagerung = Als Symbol meiner Weiblichkeit ist die Gebärmutter gleichzeitig auch Stellvertreterin für meine Kreativität. Mit dieser kann ich bei Problemen nicht besonders gut umgehen. Ich bin von meinen Zielen abgekommen und finde nicht mehr in meine schöpferische Mitte.

Schlechte Ernährung = wagt es nicht, Information zuzulassen

Mühsame Herztätigkeit und Atmung = mangelnde Harmonie und Austausch

Haut kalt und feucht = schlechte Kontaktflächen

Gemüt, Verhalten

Informationen wirken belastend, Ich fresse alles in mich hinein. Furcht und Angst, sich dem Anderen zu stellen, seien es Umstände oder Menschen und ihre Gedanken. Ich verdränge alles ins Dunkle = Unbewusste.


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1. Kleiner Umfang in der Materia Medica, Gisa

2. im größeren Umfang im Stauffer, Materia Medica

3. in der Bibliothek des Clubs

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Stinkasant, Teufelsdreck

Körper:

Skrofulose. Pastöse Form, derb, gedunsen; Venosität. Drüsenschwellungen, hart, heiß, klopfend, schmerzhaft. Neigung zu Knochenhaut-, Knochen-, Schleimhaut- und Hautgeschwüren.

Syphilinie: Knochenschmerzen nächtliche. Granulationsgeschwulst der tertiären Syphilis. Eiterungen. Klopfende Schmerzen in den Knochen rings ums Auge. Iritis und Augenentzündungen mit Brennen, wie Feuer; Bindehaut so trocken, dass die Lider am Bulbus kleben. Neuralgische Schmerzen, die Nerven aufwärts reißend. Korpulent, gedunsen, schwammig. Plethora und venöse Stase. Überempfindlichkeit besonders gegen Berührung, auch seelische.

Kloß im Hals. Luft im Bauch, alles drängt nach oben. Zeitweilig Schmerzen. Auge.

Modalitäten:

links

Schlimmer: in Ruhe, im Zimmer, nachts, durch Berührung. Während der Ruhe, warmer Anwendung.

Besser: im Freien; durch Druck und Reiben, Bewegung im Freien.

Psyche, Verhalten:

Lach- und Weinkrämpfe. Übersensibel. Ohnmachtsneigung. Überempfindlich gegen Berührung (körperl./seel.). Nervös. Ihm stinkt die Verhaltensweise, sich anderen anzupassen. Konzentriert sich auf Selbstkontrolle für den eigenen Perfektionismus, der nie erreicht wird (dehnt dies besonders auf körperliche Funktionen aus).

Vergleichsmittel:

Ignatia; Belladonna; Sabadilla; Nux vomica; Acidum fluoricum; Aurum; Moschus; Thuja; Carbo vegetabilis; Phosphorus; Mercurius; Acidum nitricum; Kalium bichromicum; Mezereum

Antidote:

Camph., Caust., Chin., Merc., Puls., Valer.


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Höllenstein

Aussehen, Auftreten

Blass-graues, altes Aussehen. Abgemagert. Hastig. Meidet die Menge. Schlangen-Träume (lach, lac-c). Zeit vergeht zu langsam. Ein Mensch, der zögert, eine Entscheidung zu treffen, weil er Angst hat, es könne schief gehen. Das Mittel des Neurotikers, der unwiderstehlich nach Zucker verlangt und ihn nicht verträgt.

Körper:

Abmagerung, erdfahles Aussehen, frostig, müde. Linksmittel. Herzklopfen mit Unruhe, Angst, Atemnot. Splitterschmerz. Alles scheint voll. Verlangen nach frischer Luft; nach Süßem, Zucker (bekommt jedoch nicht). Neigung zu Schwindel und Zittern (wie gels). Große Müdigkeit in den Beinen, lähmige Schwäche mit Zittern und Schwindel. Geschwüre im weiblichen Genitale. Magenkatarrh; Magengeschwür mit nagenden, brennenden Schmerzen, bes. an der kl. Kurvatur.

Modalitäten:

Durch: Erregung, Schreck

Schlimmer: nachts, Wärme, periodisch, vor / während der Regel. Essen

Besser: Druck, linke Seitenlage

Psyche, Verhalten:

Niemand hilft mir! Alle sind böse / schaden mir.

Die Person lebt einen kindlichen Ansatz. Sie ist unsicher und es fehlt die Wärme des Lebens. Emotionaler Stress. Keine Möglichkeit, mit der Familie in Einklang zu kommen. Möchte alles ändern, wagt sich dafür aber nicht vor die Tür. Es fehlt die Süße des Lebens. So entsteht langsam das Gefühl der Rache.

Argentum nitricum hat das Gefühl, dass die Wände auf einen zurücken / umfallen. Es hat Angst in engen Gebäuden. Nervöse Unruhe beherrscht die Person; sie glaubt zu spät zu kommen. Sie verlässt das Bett und läuft herum. Sie bekommt Angst in Kirchen und Theatern, Platzangst. Auch im Dunkeln fühlt sie sich bedroht.

Vergleichsmittel:

Aurum; Antimonium crudum; Arsenicum album; Natrium muriaticum; Gelsemium; Acidum nitricum; Sulfur; Causticum; Mercurius; Carbo; Calcium phosphoricum; Hepar sulf. calc.; Kalium carbonicum; Cuprum; Phosphorus

Antidote:

Am-caust., Ars., Bell., Calc., Cina., Iod., Lyc., Merc., Nat-c., Nat-m., Nux-v., Phos., Puls., Rhus-t., Sep, Sil., Sulph., Tab.


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Honigbiene

Körper: Akutes, Entzündung, Brennen, Röte, Hitze, Schwellung. Nierenwirkung. Völlige Durstlosigkeit. Wassersucht ohne Durst. Kälte bessert alle Beschwerden. Wichtigstes Mittel bei Eierstockzysten neben Apoc (mit Durst), Canth und Iod. Bei wassersüchtigen Anschwellungen wie Aszites, Glottisödem, Pleuritis exsudativa. Verlangen nach kalter Milch und Kühlem. Schwäche. Kinderkrankheiten wie Masern, Scharlach und Windpocken. Schmerzen, die brennen und stechen. Unruhe, Geschäftigkeit. Nächtliches Aufschreien. Erstes Mittel bei Angina, bes. wenn das Zäpfchen wie ein Wassersack angeschwollen ist. Symptome wandern von rechts nach links und oben nach unten. Apis verträgt sich nicht mit Rhus-t.

Kinder: Wenn das Gehirn geschwollen ist (evtl. Impf-Reaktion). Erschöpfte Kindern, die gleichgültig wirken. Der Schlaf kann unterbrochen sein von einem Aufschrei, schlimmer, wenn Beine einschlafen und steif werden. Sie sind durstlos.

Modalitäten:

Rechts

Folgen von unterdrücktem Hautausschlag (Hirnsymptome). Insektenstiche

Schlimmer: Wärme, warmes Zimmer. Hitze, 3-6°°, morgens, nachmittags, nachts, nach dem Schlaf, Berührung, Druck, geschlossene u. geheizte Räume. In geschlossenen u. geheizten Räumen.

Besser: durch Kälte, durch Abdecken, kalte Umschläge und in freier, kühler Luft, beim Abdecken u. Kaltbaden.

Hintergründe, Details:

Akutes = Alarm, es läuft gerade etwas schief.

Entzündung = aggressiver Reizzustand.

Brennen = hoch aktuell.

Röte = Wut.

Hitze = Wut, Widerstand.

Schwellung = emotional überfrachtet.

Nierenwirkung = Partnerschaftsfrage.

Völlige Durstlosigkeit = Vermeiden von Gefühlen.

Wassersucht = Erstickt in Gefühlen.

Kälte bessert = Distanz hilft.

Eierstockzysten = fehlende Kreativität.

Aszites = gestaute Gefühle in materiellen Fragen / Dogmen.

Glottisödem = Wahrnehmung bestimmt sich durch Gefühle

Pleuritis exsudativa = partnerschaftliche Gemeinsamkeit und Verbundenheit fehlen.

Verlangen nach kalter Milch und Kühlendem = Will von den Gefühlen weg hin zu Gedanken

Masern, Scharlach und Windpocken = Konflikte im familiären oder schulisch/beruflichen Bereich.

Unruhe, Geschäftigkeit = zur Wehr zu setzen, weil man weiß, dass dies eigentlich notwendig ist.

Nächtliches Aufschreien = Erschrecken, wenn in der Nähe von Gefühlen und Empfindungen.

Angina = Angst, unterdrückte Gefühle.

Symptome wandern von rechts nach links und oben nach unten = Probleme wandern vom Gedanklichen zum Emotionalen, von der Gegenwart in die Zukunft.

Psyche, Verhalten:

Gut bei Frauen. Grundlose Eifersucht. Große Unruhe, geschäftig, erregt

Stimmung: Unruhe, nervös, stets geschäftig, ängstlich, reizbar. Hastig, ungeschickt vor Erregung. Eifersüchtig, geschlechtlich erregt. Glaubt sterben zu müssen und hat doch keine Angst davor.

Bedeutung: Brav um jeden Preis, um im Nest bleiben zu dürfen. Pflichterfüllung steht im Mittelpunkt des Daseins; Regelverstöße sind katastrophal. Ringt um soziale Kompetenz. Hysterische Abwehrhaltung, braucht Aufmerksamkeit, Bestätigung. Alles um zu existieren.

In Apis steckt die selbstgewählte Pflichterfüllung mit der daraus folgenden individuellen Unterdrückung resp. Anpassung. Der Apis Patient macht und macht und kann sich wegen der Pflichterfüllung nicht erleben. Sein Lebenskonzept beinhaltet strikte Regeln. Der Apis-Patient lehnt Wärme ab, denn seine Emotionen wollen unterdrückt bleiben. Er kann deshalb nicht im warmen Badewasser liegen, denn dies würde entspannen und das lässt Apis nicht zu, im Gegenteil es können Krämpfe entstehen. Diese Pflichterfüllung kann sowohl bewusst als auch funktionell sein. Der Patient ist jedenfalls fleißig und hat deshalb keine Möglichkeit seine Individualität zu leben. Die Pflichterfüllung ist so groß, dass er sagt, er sei gesund, auch wenn er sehr krank ist. Die Stressbewältigung drückt sich teilweise in albernem Benehmen aus. In den ödematösen, heißen Schwellungen sammeln sich die gestauten Emotionen, welche wegen der Pflichterfüllung nicht ausgelebt werden können. Die Motive von Apis können in Schuldgefühlen und Religiosität liegen, oder eine Flucht in diese bewirken. Wenn durch Fieber ein Ausbruch der gestauten Emotionen veranlasst wird, so lässt er dies nicht zu und wird bewusstlos. Wird die Pflichterfüllung unerträglich, so schlägt dies gleich in Zerstörungssucht um. Mittel für Jungfrauen-AC.


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Gold, Goldserie

Körper:

Korpulenter, verfetteter Stoffwechseltyp. Rotes Gesicht, roter Hochdruck. Neigung zu Schlaganfall. Schwerlastender Gang. Nimmt alles schwer. Selbstmordgedanken.

Emotional stark ausgeprägt. Kann erregt und gut gelaunt, im Wechsel mit heftig, zornig und streitsüchtig sein. Dann verträgt es keinerlei Widerspruch (Arg. auf intellektueller Ebene).

Alles schwer (Gang, Figur, Seele). Störungen im Sex. Wallungen. Sieht nur die untere Hälfte der Dinge. Knochenkrankheiten. Verjüngungsmittel bei Greisen (immer mit ars). Fett, ängstlich, melancholisch in den Wechseljahren. Handfeste Frauen, die ihre Gebärmutter fühlen. Verhärtungen der Gebärmutter. Angst von der Herzgrube her. Erhöhter Blutdruck, Neigung zu Schlaganfall und Aorten-Erweiterung.. Bei Prostatahypertrophie und Knochenkaries. Nächtliche Knochenschmerzen, Nasen- oder Mundgestank. Nie ohne Ars geben !

Kinder: Muss gefallen, steht unter Hochspannung (Hoden hochgezogen). Macht alles, um geliebt zu werden. Sucht den Kontakt zu Älteren. Kritik vernichtet; erträgt keinen Widerspruch. Mutlos, ausgemergelt. Fehlendes Selbstvertrauen.

Modalitäten:

Periodisch alle 3-4 Tage.

Durch: Quecksilber-Missbrauch (Impfung?). Skrofulose. Gicht. Alkoholmissbrauch; soll die Trunksucht heilen.

Schlimmer: früh und nachts, periodisch. Durch geistige Anstrengung und in Ruhe; bei kaltem Wetter, durch Kaltwerden. Viele Beschwerden erscheinen nur im Winter; von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang.

Besser: Gehen, Warmwerden im Freien.

Vergleichsmittel:

Phosphorus; Lycopodium; Hep Calcium; Acidum nitricum; Mezereum; Asa foetida; Mercurius; Kalium bichromicum; Apis mellifica; Acidum formicidum; Acidum fluoricum; Angustura

Antidote:

Bell., Camph., Chin., Cocc., Coff., Cupr., Hep., Merc., Mill., Puls., Sol-n., Spig.

Gemüt, Verhalten, Hintergründe:

Ernste, introvertierte Kinder, die gut in der Schule sind; altklug.

Sehr rotes Gesicht mit einem Stich ins Bläuliche. Der Hals ist kurz und dick, die ganze Person rundlich. Klagt über Herzbeschwerden, Bangigkeit und über eine Angst, die am Herzen sitzt. Neigung zu Selbstmord (natr-s).

Stimmung: Erregt, gut gelaunt – heftig, zornig, grob, streitsüchtig (wechselhaft), gipfelt in Depression (wegen schwerer Leiden). Widerspruch wird nicht vertragen. Arbeitslust und innere Hast. Geistig beweglich, schlaflos.

Mangelndes Selbstwertgefühl. Tiefe Depressionen. Sehr verschlossen. Glaubt die Erwartungshaltung der anderen nicht erfüllen zu können und werde deshalb nicht geliebt. (Intensivstes Persönlichkeitsmittel) Abscheu vor dem Leben. Beten (jemandem um etwas bitten, nicht auf sich sondern nach außen gerichtet) Zentrales Mittel bei Selbstmordneigung. Melancholie, Lichtscheu, Kritikempfindlichkeit, Hoffnungslosigkeit. Bei Herzbeschwerden nach emotionalen Unterdrückungen.

Bedeutung: Fehlendes Selbstwertgefühl. Zu tief in die Probleme verstrickt. Alle Lebensbereiche können betroffen sein. Familiäre Fragen, Partnerschaftsfragen, wirtschaftliche Fragen. Alles bemüht sich Aurum, auf die Reihe zu bekommen, duldet keinen Widerspruch und wird so keiner Hilfe teilhaftig.

Gott scheint gestorben zu sein. Sich restlos verlassen / im Stich gelassen fühlen. Mit all dem Chaos alleine fertig werden. Kein Lichtstrahl lässt die Welt in angenehmem Schein erstrahlen. Alle haben mich verlassen – und es sieht nicht so aus, also ob sich daran je etwas ändern würde. Verzweiflung macht sich breit. Lieber sterben als sich das noch länger anzusehen.

Lösung: spüren, dass im größten Chaos und in der größten Verzweiflung auch Gott / Göttin da ist und das Leid teilt. Verbundenheit von Himmel und Erde erschaffen, sich oben und unten verankern, um die Einheit wieder herzustellen. In den Trümmern des Alten die Basis für eine Zukunft sehen, um in dieser neu zu erstrahlen. Die göttliche Kraft nehmen und im Inneren verwenden.

Die Ähnlichkeit mit Mercurius / Syphilitischen Erkrankungen kommt nicht von ungefähr, denn diese Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit datieren aus dem Verlust des Urvertrauens, das bestimmend über das syphilitische Miasma deutlich wird.

Gold ist ein sehr passendes Mittel innerhalb des Patriarchates, das zwar einen Gott verspricht, aber (ähnlich den Scientologen) seine Schäfchen auf dem Weg dorthin im Stich lässt.

Goldring


Dies ist mein Notizbuch der homöopathischen Arzneimittel. Es erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. 

Das Nachlesen in größerem Umfang kann über andere MMs erfolgen.

1 Band, ca. 150 Mittel, Materia Medica, Gisa

3 Bände, Stauffer, Materia Medica

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Tonerde

Auftreten, Benehmen

Gemütsdepression, hastig, ungeduldig, widerspenstig, depressiv, Zeit vergeht zu langsam. Gealtert, mager, matt, müde, elend.

  • ältere Personen, hager, verrunzelt, vertrocknet
  • zarte, skrofulöse, künstlich genährte Kinder, Bleichsucht
  • Hager und nervös

Körper:

Neurotisch mit reizbarer Nervenschwäche. Verschrumpelter Hypochonder mit Befürchtungen. Trockenheit der Haut und Schleimhaut. Frostig, wetterempfindlich. Koordinationsstörungen motorisch, sensibel, trophisch und sekretorisch. Kein Schwarzbrot, keine Kartoffeln. Glaserkitt-Stuhl. Profuser Weißfluss.

Hartnäckige Leiden bei schwachen Personen. Skrofulose, Dyskrasien, Chron. Trockene Schleimhautkatarrhe der Kinder und alten Leuten. Frauenleiden mit klimakterischen Beschwerden. Mager, ausgetrocknet. Trockenheit der Kehle, an Auge, Mund und After. Appetit auf Kreide, Kohle, Unverdauliches. Ausfluss profus, ätzend. Chronische Verstopfung bei Kindern (Mag-p) und Schwangeren. Wunde, schorfige Nasenlöcher. Gliederzittern. Verlangen nach Wärme. Erstes Mittel bei Afterjucken. Große Erkältlichkeit. Morgens Schwindel. Lähmigkeit. Schmerzen von oben rechts nach unten links.

Suizidneigung; ein plötzlicher Impuls beim Anblick eines blutigen Messers, sich selbst zu töten. Plötzliche Heiserkeit mit Versagen der Stimme, nachmittags und abends.

Kinder: Empfindliche Kinder, Folgen künstlicher Babynahrung. Verstopfung, auch weicher Stuhl wird schwer entleert. Muss pressen, auch für das Wasserlassen.

Allgemeine Krankheiten

Vergiftung: Blei, Bleikolik (Mundspülen mit Wasserstoffsuperoxyd, Schwefelbäder). Widerwille gegen das gewohnte Rauchen.

Absonderungen: gelblich, klebrig und zäh, macht erschöpfend.

Chronische Erkrankungen: Trockenheit der Schleimhäute u. der Haut. Langsame Funktionen, Schwere, Taubheit der Sensibilität, stolperndes Gehen. Niedergeschlagen; fürchtet, seinen Verstand zu verlieren.

Urogenitaltrakt

Urin: blass, sandig, rot oder schwarz, vermehrt oder vermindert

Myom. Fluor, Scheide: D 12, dunkelhaarige, magere, frostige Personen, trockne Haut, vollständige Untätigkeit des Mastdarms, so dass selbst weicher Stuhl schwer entleert wird, hartnäckiger schwächender Ausfluss, zäh, klebrig, durchsichtig, ätzend, besonders tagsüber und nach der Regel. Starker Fluss, große Schwäche, Auszehrung; tagsüber, klebrig, Mattigkeit; wässrig, eiweißhaltig, scharf.

3. Atmungstrakt

Leicht Nasenbluten. Stinknase. Verstopft; dicke, zähe Sekrete; Krusten und harte Pfröpfe. Große Erkältlichkeit und ewige Katarrhe. Heuschnupfen.

Haut, Drüsen, Lymphsystem

Allergie: D 12, Jucken und Kribbeln am ganzen Körper, schlimmer in Bettwärme, Haut kalt, trocken, Verstopfung.

Akne vulgaris D3. Trocken im Winter. Fisteln.

Altersjucken mit kalter Haut. Juckende Scheide im Alter; stark, auch Schuppen, und Fressen an Körperteilen; Bettwärme am behaarten Kopf.

Fingerspitzen rissig, aufgesprungen durch Wasser, Handflächen und Finger aufgesprungen.

Panaritium mit brüchigen Nägeln, stechende Schmerzen und Neigung zu Ulzerationen der Fingerspitzen; Nagen unter den Fingernägeln, den Arm hochkriechend bis zum Schlüsselbein; Nägel brüchig, absplitternd oder dick, Flecken auf den Nägeln.

Knochen, Muskulatur

Eingeschlafenes Gefühl im Gesäß beim Sitzen. Bindegewebsschwäche.

Gesichtslähmung links.

Migräne mittags.

Brustwirbel 9, Rückenschmerz, als wenn ein heißes Eisen drin wäre, stolpert leicht, Fußsohlenschmerz.

Magen-Darm-Trakt

Zahnfleischbluten. Geschmack salzig. Geringer Appetit, trotz Hunger. Verlangen nach gewürzten Sachen; Unverdauliches wie Kreide, Kohle, Mörtel. Abneigung gegen Kartoffeln. Magersucht.

Speiseröhre mit Verengerung, Gefühl wie zusammengeschnürt, als ob jeder Bissen im Halse stecken bliebe. Magendrücken abends mit Brustbeklemmung. Häufiges Aufstoßen nach dem Essen. Empfindung von Völle nach Essen, Kneifen, Krampfen. Widerwillen gegen Fleisch und gewohntes Rauchen.

Blutzucker erhöht. A. hemmt übermäßige Zuckerausscheidung.

Darmblutungen (evtl. Typhus). Koliken. C 30 bei Schmerzen nach dem Stuhlgang. Stuhl und Urin schwierig, immer nur gleichzeitig. D 4-6, atonische Verstopfung; vollständige Untätigkeit des Mastdarms, selbst weicher Stuhl wird schwer entleert, Mastdarm trocken, entzündet, leicht blutend. Frauen mit Unterleibsleiden; Schwangere.

Leistenbruch (spezifisch)!

Herz, Kreislauf, Durchblutung

Geschwollene Venen (Hämorrhoiden) an Armen und Händen, nachmittags schlimmer.

Nervensystem

Schwindel, wie trunken in der Frühe. Zwangsvorstellungen, fixe Ideen, Selbstmordgedanken. Gefühl, als gehe man auf Kissen, als falle man. Unsicherer Gang im Dunkeln. Spinnwebengefühl im Gesicht oder wie von trockenem Eiweiß. Die Leitung im Rückenmark verzögert; Reflexe erlöschen. Unterschenkel schwer, wankt beim Gehen, < nachts, muss sitzen.

Zittern, Beine, von Rückenmarkschwäche; Glieder, oder unwillkürliches Bewegen. Multiple Sklerose. Gefühl wie ein glühendes Eisen im Rückenmark (s. auch BW9), längere Zeit. Fußsohlenschmerz.

Modalitäten:

Periodische Verschlimmerungen. Abends oder jeden 2. Tag.

Durch: Impfung, evtl. Aluminium im Wasser / Nahrung.

Schlimmer: Wetterwechsel zum Trockenen. Früh morgens beim Erwachen, beim Aufstehen (Lach.). Durch Kartoffelessen. Nachmittags

Besser: bei feuchtem Wetter (Hepar sulfuris) und beim Gehen im Freien.

Vergleichsmittel:

Bryonia; Sepia; Graphites; Conium; Opium; Silicea; Plumbum; Zincum; Lachesis; Natrium muriaticum; Sulfur; Argentum nitricum; Phosphorus; Hep Calcium; Lycopodium; Causticum; Kalium bichromicum

Antidote:

Ip.; Cham.

Psyche, Verhalten:

Gemütsdepression, hastig, ungeduldig, widerspenstig, depressiv, Zeit vergeht zu langsam. Gealtert, mager, matt, müde, elend.

Hat den Boden unter den Füßen verloren (Alzheimer), was die Füße kalt sein lässt. Emotionale Depression. Hastig, ungeduldig, Zeit vergeht zu langsam. Der eigene Standpunkt fehlt, die eigene Position wird nicht eingefordert. Fühlt sich in Geiselhaft genommen und aus der eigenen Position gedrängt. Hastig, aber nicht mehr zielgerichtet, weil er die Dinge nicht mehr ruhig angehen kann. Liebevolles In-den-Arm-Nehmen fehlt. Muss lernen, selbst aktiv zu werden.

Alumina-Menschen fühlen sich älter, als sie sind. Gleichzeitig lassen sie sich leicht blenden (Stockholm-Syndrom). Jeder kann sie zu allem überreden und sie damit ausnutzen. Ich-Verlust, meist als Folge der Kindheit und Erziehung (gebrochener Wille). Haare ergrauen früh. Braucht dringend eine bessere Erdung.

Extrem ängstlich, Phobien, Panik. Fürchtet, wahnsinnig zu werden, entwickelt selbstmörderische Impulse. Schreckhaft, Angst und Bangen, niedergeschlagen, weint leicht.


Dies ist mein Notizbuch der homöopathischen Arzneimittel. Es erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. 

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Arsen, Eisenserie

Bailey

Schlagworte: Pedant; körperliche Unsicherheit; Ängstlichkeit; Argwohn; Bodenständigkeit; Aristokrat; Entschiedenheit, Ärger und Selbstsucht; Beziehungen.

Arsenicum-Menschen versuchen in ihrer Umgebung Ordnung zu schaffen, in der Hoffnung, daß sich ihre Ängste dadurch beschwichtigen lassen. Sie sind die pedantischsten unter allen Konstitutionstypen (abgesehen von der mehr pathologisch-zwanghaften Pedanterie einiger Syphilinum- und Veratrum-Typen). Nux ist das einzige andere Mittel, das im Repertorium unter der Rubrik »pedantisch« aufgeführt wird, aber Nux geht es eigentlich mehr um Effizienz als um Ordnung, deshalb ist er am Arbeitsplatz oft sehr reinlich, aber nicht zu Hause. (Natrium und Causticum sollten unter der Rubrik »pedantisch« ergänzt werden.)

Arsenicum-Menschen haben einen unübertroffenen Blick fürs Detail. Oft wählen sie Berufe, in denen es auf peinliche Genauigkeit ankommt wie etwa Buchhaltung, Maniküre oder Feinmechanik. Arsenicum ist bei der Arbeit ein Perfektionist, besonders im Hinblick auf das endgültige Aussehen des Produktes, sei es nun ein Buchregal, eine Abrechnung oder ein Gemälde. Jedes i hat seinen Punkt, jedes t hat seinen Strich. Auch Natrium ist häufig sehr perfektionistisch bei der Arbeit, was dazu führt, daß einige Homöopathen die beiden Typen verwechseln. Es gibt in dieser Beziehung jedoch subtile Unterschiede. Natrium ist sehr selbstkritisch und fühlt sich schuldig oder als Versager, wenn seine Arbeit nicht perfekt ist. Dabei handelt es sich eigentlich um einen Kompensationsmechanismus für das Gefühl, wertlos zu sein. Arsenicum wird dagegen mehr durch seine Angst vor dem Chaos und durch seine mangelhafte körperliche Integration motiviert. Er macht sich Sorgen, hat aber keine Schuldgefühle, wenn seine Arbeit nicht perfekt ist. Außerdem zwingt er seine akribischen Standards auch den Menschen in seiner Umgebung auf, während Natrium sie im Allgemeinen nur auf sich selbst anwendet (und manchmal auf seine Familie).

Gisa

Stimmung: Innere Unruhe, Angst, Furcht vor Alleinsein. Reizbar, pedantischer Sinn. Traurig, melancholisch, hoffnungslos; glaubt, dass er verloren ist; Todes- und Selbstmordgedanken. Gewissensangst, verzweifelt, religiöse Schwermut. Hochgradige Erschöpfung. Braucht eine Person, der man vertrauen kann, wenn man selbst die Kontrolle verloren hat.

Bedeutung: Existenzangst, Kontrollbedürfnis um sich zu retten. Reißt sich zusammen mit letzter Kraft. Etwas hat zutiefst erschüttert; oft im Bereich der wirtschaftlichen und persönlichen Existenz. Misstrauisch gegenüber allem, was diese Existenz bedrohen könnte. Wagt sich kaum nach außen; was von außen kommt, ist riskant. Angst, alles zu verlieren. Alles, was alt wird, wird gefürchtet.

Ich habe meine Kreativität verloren! Ich habe keine Kontrolle mehr!

Empfindet heftige Angst. Glaubt, keine Widerstandskraft mehr zu haben. Zusammenbruch in zugewandten Beziehungen und keine Kraft mehr für Verstand und Denken. Es hat sich große Erschöpfung bei dem Versuch gebildet, sich zur Wehr zu setzen, weil man weiß, daß dies eigentlich notwendig ist. Man erleidet einen starken Verlust an Lebenskraft und –freude (Durchfall, sofort wund), da dieser Zustand schon zu lange anhält. Deshalb entwickelt man die Tendenz aufzugeben. Man ist erschöpft verbunden mit Angst in Gefühlsfragen; man versucht sich zu entziehen. Es ist eine Art innerer Flucht (Herzrasen). Man verkraftet die Konfrontation mit sich selbst nicht mehr, wenn das Unterbewußte an die Oberfläche zu drängen versucht. Man fühlt sich besser, wenn man in den Arm genommen wird (außer im Denken). Im Arm mildert sich die innere Aggression (braucht Gesellschaft).

Früher ist viel unter die Haut gegangen, was jedoch unterdrückt wurde, weil man die Harmonie nicht gefährden wollte. Diese Unterdrückung konnte innerlich wachsen, weil man sich damit nicht auseinandergesetzt hat. Das führte zu Gefühlsansammlungen hinsichtlich dieser alten Umstände. Gefühle wurden heftig und bereiteten viel Streß. Sie sind inzwischen aggressiv. Nun hat man die Hoffnung, in den Gefühlen eine Besserung herbeizuführen, indem man versucht, sie zu „verdünnen“ (trinkt in vielen kleinen Schlucken, Nippen). Da man unfähig ist, sich gegen die Umwelt zur Wehr zu setzen, ist man in ständiger Alarmbereitschaft. Man kann mit diesen Zuständen immer schlechter umgehen. Verdrängte Konflikte führen zu rhythmischen Störungen (Herz), bes. bei alarmierenden Umständen und in der Abwehr, die beginnt, gegen den eigenen Körper vorzugehen, denn der innere Widerstand gegen die Welt, so wie sie ist, ist sehr heftig geworden. Das führt zu Unruhe, Angst, Todesfurcht und Selbstmordgedanken.

Vergleichsmittel:

Aconitum; Apis mellifica; Apocynum cannabium; Argentum nitricum; Camphora; Carbo vegetabilis (evtl. vitalisierendes Folgemittel); China; Sulfur; Allium cepa; Mercurius; Cuprum arsenicosum; Ipecacuanha; Phosphorus; Veratrum album; Acidum nitricum; Lachesis; Echinacea, Natrium muriaticum

Erlösung

Sich selbst sagen, dass eigentlich alles richtig ist, so wie es ist. Es muss nicht verbessert werden. „Es ist egal! Es ist okay! Die Schöpfung ist schön, wie sie ist!“ Sich selbst loben und in den Arm nehmen; einfach nur, weil man gut ist, ein Kunstwerk. Die Freude in das Herz holen. Sich von den alten Lasten befreien, indem man sich selbst vergibt. Jeden Tag genießen und ihn neu erschaffen. Vertrauen in die Schöpfung / Göttin / Natur entwickeln.

  • Aktiv werden
  • Liebe und Zuwendung zu sich selbst entwickeln
  • Etwas Schönes und Strahlendes entwerfen
  • Sich selbst in den Arm nehmen
  • Mit sich selbst tanzen
  • Sich von Lasten befreien
  • Fünfe gerade sein lassen
  • Die Zukunft neu gestalten

Ich vertraue in die Schöpfung.

Alles ist immer gut und es nährt mich.

Ich bin immer gut genug.

Für mich ist immer gut gesorgt.

Alles wird täglich besser und besser.

Es ist egal, denn alles ist immer richtig.

Ich freue mich jeden Moment meines Lebens.

Flückiger

Angst vor dem Tod durch Gewalt, Existenzangst, Todesangst

Angst vor Gewalt, Angst vor drohender Krankheit (ev. früher / in früherem Leben) Gewalt schon erfahren. Angst vor Mäusen und Ratten (Keller, Gefängnis), Angst Fehler zu machen, hilflos zu sein. (An der Schwelle zum Tod in der Intensivstation, möglich „Sterbehilfe“). Erwartungsangst mit starkem Schutzmechanismus, d.h. starker Ordnungstrieb. Existenzangst, Angst allein zu sein, Angst missbraucht zu werden. Tiefsitzende Unsicherheit, Gefühl der Verwundbarkeit und Schutzlosigkeit. Angst vor dem Schlimmsten. Kompensiert Ängste in Ordnungstrieb (die Energien gehen dorthin). Angst vor Armut (beinhaltet Arm: falls die Arme abgeschnitten sind, kann ich nichts mehr machen) Ich entziehe mich, weil ich mich handlungsunfähig mache (Existenzangst ist letztendlich unnötig). Schwäche, Aufgeben, ich habe sowieso keine Chance. Ich will mich nicht mit dem, was wirklich ist, auseinandersetzen.

Scholten

Empört über Entlassung.

Begriffe

Eisenserie: Aufgabe, Handwerk, Können, Arbeit, junge Reifheit, Dorf

Stadium 15: Verlust

Arsenicum: GS = Verlust der Arbeit, Bankrott, Kündigung. Verlust des Lebens, der Lebenser-haltung. Opfergang, unvorhergesehene Ereignisse, denen man sich nicht verweigern kann, die giftig wirken. Weigerung, Widerstand gegen Einflüsse von außen, die zu Verlust führen. Angst und Ruhelosigkeit. = Verlust der Arbeit, Entlassung, die anderen gewinnen. Bankrott von der Arbeit: Gerichtsvollzieher. Verlust durch Verbrechen: Diebe. Angst vor Verlust des Besitzes: Habgier. Übergabe an Kontrolle: präzise. Verlust der Ordnung: Auflösung. Verlust durch Scheitern: ruhelos.

arsenicosum: Aufmerksamkeit, Empörung, Kündigung, Gerichtsvollzieher, Diebe, Habgier, Armut, genau, allein, ruhelos, Auflösung

Gruppenanalyse

  • Empört über Entlassung.
  • Entlassung bedeutet betteln.
  • Diebe machen einen zum Opfer.
  • Ruhelos Aufmerksamkeit beanspruchen.
  • Empört durch Diebstahl.
  • Korrupte Gerichtsvollzieher.
  • Gieriger Egoismus.
  • Ein Obdachloser allein.

Geist und Gemüt

  • Ängste: Krankheit, Ansteckung, Krebs, Herzkrankheit, Tod, Alleinsein (3!), andere, Diebe (3!), Einbrecher, Dunkelheit, Gift, ermordet, scheitern, Kritik, Widerstand, beobachtet werden, Erwartungsangst, Konstriktion, Erwartungen, Gesundheit, Mord, andere.
  • Träume: vergebliche Anstrengungen, Lähmung, Einbrecher, Diebe.
  • Wahnvorstellung: Würmer, Tiere, Tote, fallen, Geister, Diebe, Fehler, Verbrechen, gewalttätig, Delirium.
  • Reizbarkeit: ◄ Fehler, ◄ Widerrede, ◄
  • Mental: kritisch, schreckhaft.
  • Stimmung: klagend, niedergeschlagen, suizidal, weinen.
  • Ursachen: Stellenverlust, Geldverlust, Einbruch.

Allgemeinsymptome

  • Typ: braune Haare, dünn.
  • Lokalisation: rechts.
  • Wetter: verfroren (3), ► Wärme (3).
  • Zeit: ◄ 1 Uhr (3); periodisch, alle 2 oder 3 Wochen.
  • Verlangen: sauer, Essig, Obst, Zitrone, erfrischende Speisen, Senf, gewürzt, Milch, Kaffee, warme Speisen, Fett; trinken in kleinen Schlückchen.
  • Abneigung: Fett, Fleisch.
  • Ernährung: ◄ Melone, sauer, Obst, Erdbeeren, Eis, Alkohol, verdorbene Speisen.
  • Schlaf: unruhig, schlaflos; auf dem Rücken mit den Händen unter dem Hinterkopf.

Symptome

  • Schwäche, Abmagerung.
  • Schmerzen sind brennend, ► Wärme (3).
  • Leukämie. Sepsis. Fieber, Malaria.
  • Kopfschmerzen links, ausstrahlend zu Augen und Ohren, ◄ bücken, ◄ Schwindel.
  • Augenentzündungen, Schmerzen ◄ Licht, rote Augenlider.
  • Erkältungen; Heuschnupfen; wäßriger beißender Nasenfluß; niesen.
  • Lungenemphysem, Hydrothorax.
  • Anämie (3).
  • Übelkeit und Erbrechen, jeweils wenig. Diabetes.
  • Durchfall jeweils wenig, oft stinkend, mit Bauchkrämpfen; Cholera.
  • Arthritis, Arthrose.
  • Haut schmutzig; trocken; Ekzem, rot, schuppend, trocken; Psoriasis; dicke Haut an Handflächen und Fußsohlen; Haarausfall, Nagelveränderungen.

DD: Kohlenstoffserie, Eisenserie, Stadium 15 und 16, Aconitum, Allium sativum, Belladonna, Carbo vegetabilis, Cedron, China, Kupfer, Lycopodium, Nux vomica, Sulfur, Veratrum.

Vithoulkas

Der essentielle Prozess, der der Arsenicum-Pathologie zugrunde liegt, ist der einer tiefsitzenden Unsicherheit, auf die sich ein Großteil der bekannten Arsenicum-Symptomatologie zurückführen lässt. Bei dieser Unsicherheit handelt es sich nicht um einen Mangel an Selbstvertrauen auf sozialer oder beruflicher Ebene, sondern um ein ganz fundamentales Gefühl von Verletzlichkeit und Wehrlosigkeit im Hinblick auf Krankheit und Tod. Schon im allerersten Stadium ist die Arsenicum-Persönlichkeit von dieser Unsicherheit beherrscht.

Aus ihr entsteht die für Arsenicum-Patienten typische Abhängigkeit von anderen Menschen. Das Mittel ist dementsprechend eines der Hauptmittel unter der Rubrik „Verlangen nach Gesellschaft„. In Wirklichkeit handelt es sich dabei jedoch um mehr als ein bloßes Verlangen; der Arsenicum-Patient empfindet ein zwingendes Bedürfnis danach, dass jemand bei ihm ist. Er umgibt sich mit Menschen, weil er unsicher in Bezug auf seine Gesundheit ist und eine unerklärliche Furcht davor empfindet, ganz allein und ohne Unterstützung mit möglichen gesundheitlichen Gefahren konfrontiert zu sein. Dieses Bedürfnis nach Gesellschaft bedeutet nicht unbedingt, dass er wirklich den Austausch mit anderen Menschen braucht, wie es bei Phosphorus der Fall ist; dem Arsenicum-Patienten geht es eher um eine Art Rückversicherung, dass jemand da ist und ihm helfen kann, wenn ihm etwas zustößt.

Aus diesem Grund wird er sehr besitzergreifend – besonders in Bezug auf ihm nahestehende Personen wie den Ehepartner. In seinen zwischenmenschlichen Beziehungen lässt er sich nicht ohne weiteres auf eine Dynamik von Geben und Nehmen ein; vielmehr ist er ein eher selbstsüchtiger Mensch und neigt dazu, immer der nehmende Teil zu sein. Zwar wird er Menschen, mit denen ihn eine Beziehung verbindet, auch durchaus helfen – aber hauptsächlich deswegen, weil er eine Gegenleistung erwartet. In diesem Sinn ist es zu verstehen, dass Arsenicum ein „selbstsüchtiges Mittel“ ist.

Der besitzergreifende Aspekt von Arsenicum bezieht sich auf materielle Dinge ebenso wie auf Personen. Nur widerwillig geben diese Menschen Geld oder andere Dinge weg; sie geizen sogar mit ihren Absonderungen! (Die Absonderungen sind bei Arsenicum spärlich, nicht „großzügig“, nicht reichlich. Sollten die Absonderungen einmal wirklich profus und dickflüssig werden, so bedeutet dies für die konstitutionellen Symptome eine beträchtliche Linderung.) Zwar scheint der Arsenicum-Patient gelegentlich auch großzügig mit seinem Geld oder Besitz umzugehen, aber er gibt immer nur mit der Erwartung, dafür auch etwas zurückzubekommen, und ist sehr verstimmt, wenn die Gegenleistung ausbleibt oder nicht so ausfällt, wie er es erwartet hat.

Diese Besitzgier führt zu einer zwanghaften Sammelleidenschaft. Wenn er etwas sieht, von dem er meint, es könne irgendeinen noch so geringfügigen Wert haben, dann hebt er es sorgfältig irgendwo auf, wo er es später leicht wiederfinden kann. Er will nichts wegwerfen, nichts verschwenden, und diese Haltung führt zu Geiz und Habsucht – jedoch nicht zu Furcht vor Armut, wie man vielleicht erwarten könnte. Im Gegenteil, der Arsenicum-Patient ist sich sicher, daß er immer genug für den Notfall hat, was wiederum seinem geizigen Naturell entspricht…

Wissmut

Arsenicum album-Patienten wollen in auffälliger Wichtigkeit für ihr Selbstbild jung, stark und gesund sein und fürchten nichts mehr als Krankheit, Alter und Tod. Weil sie in ihrem Unterbewusstsein den drohenden Verfall spüren, kompensieren sie in ihrem Alltag mit einer Unmenge von Sicherheitsmaßnahmen. Sicherung ihres Wohlstandes – durch übertriebene Sparsamkeit und Kleinlichkeit. Sicherung der sozialen Einbindung – sie ertragen es nicht, allein zu sein und fürchten, sie könnten andere verletzt haben. Sicherung der Gesundheit – kaum jemand nutzt die Vor-Sorge-Angebote des Gesundheitssystems gewissenhafter oder achtet genauer auf Hygiene und Verfallsdaten von Lebensmitteln. Schwachsein, Kranksein, Alter und Tod beunruhigen sie über die Maßen; Angst prägt ihr Leben. Auch die typischen Körpersymptome sprechen letztendlich von Verfall und Tod: Schwäche bei alten und jungen Menschen; Kollaps mit großer Kälte des Körpers; eingefallenes Gesicht mit tiefer Nasolabialfalte; erschöpfende, austrocknende Durchfälle (mit großem Durst); Lebensmittelvergiftung mit brennenden Magenschmerzen; juckende, brennende, nässende Hautausschläge, Neigung zu Geschwüren mit Gewebszerfall; Krebs; fauliger, kadaverartiger Geruch der Absonderungen, nachmitternächtliches Asthma mit Todesangst, um nur einige von vielen, vielen Symptomen zu nennen, die Arsenicum möglicherweise hypochondrisch an sich entdeckt.

Arsen, Eisenserie

Erscheinungsbild

Pedantisch ordnungsliebend, kleinlich. Hastige Sprache. Rapides Sinken der Kräfte. Starke Erschöpfung und große Schwäche.

Körper

Kollaps. Erschöpfung. Spitze Nase, hohle Augen, kalter Schweiß. Geschwürige Schleimhäute. Überempfindlich gegen Schmerz. Unruhe und Angst bis Panik. Brennen (phos, carb, sulf, caust, sec, apis, canth). Starker Durst, trinkt wenig auf einmal. „Als koche das Blut in den Adern“. Brennen, Durst. Ruhelosigkeit, Angst, Frieren, Kälte, brennende Wunde, Schwäche. AIDS. Existenzangst, rapides Sinken der Kräfte. Schilddrüse, Kropf blutarmer, blasser Kinder, Schwächetyp. Senkt Grundumsatz.

Allgemeine Krankheiten

  • Existenzangst
  • Schwäche, rapides Sinken der Kräfte
  • Suizidneigung; Angst, Existenz scheint bedroht, Panik!
  • Erträgt es kaum, sich von zu Hause zu entfernen
  • Folgen langandauernder Strapazen
  • Überempfindlich gegen Schmerz
  • Entzündung, Abszess, Verbrennung, Fieber, Fieberbläschen, Infektionen, Schwellung, Ödem, Zystenbildung
  • Chronischer Verlauf
  • AIDS, Tumor, M. Hodgkin

C30: Angst, muss alles gut sortiert in seiner Umwelt gestalten; sehr anspruchsvoll. Nux-v macht dies nur außerhalb des eigenen Zuhauses (Beruf). Auch Nat-m und Caust bemühen sich darum. Aber Arsenicum-Menschen widmen ihre Aufmerksamkeit unübertroffen dem Detail („Deutsch bis in die Knochen“). Deshalb findet man sie auch in akribischen Berufen (Buchhaltung, Maniküre, Kunsthandwerk). Arsen ist der Perfektionist bei der Arbeit (auch Zuhause), sei es das Bücherregal oder eine detaillierte Zusammenstellung (hier leicht mit Nat-m zu verwechseln, das auch sehr bemüht ist, weil es selbstkritisch sich ständig die Frage stellt, ob es nun “schuld” sei. Nat-m fühlt sich wertlos.). Ars hat Angst vor dem Chaos und fürchtet physischen Zerfall. Dieser Aspekt von Ars ist wesentlich, denn es orientiert sich an der materiellen Ordnung, dem Wertegefüge. Es fühlt sich ängstlich, jedoch nicht schuldig, wenn eine Arbeit nicht perfekt gelingt. Ars sieht diese Ordnung im Gesamtzusammenhang, nicht wie Nat-m nur auf sich selbst bezogen (incl. Familie). Schlagworte von Ars: Hartnäckig, anspruchsvoll, wertorientiert, Wut. Angst in engen Räumen. Angst vorm Alleinsein.

Urogenitaltrakt

Urogenital: Klimakterium, Hitze mit wechselnd blassem Aussehen, Existenzangst.

Klimax

fühlt sich plötzlich erschöpft, merkt es aber nicht beim Liegen; sobald sie aufsteht, ist sie überrascht, wie schwach sie ist. Modalitäten äußerst wichtig! Brennende Hitze am gesamten Körper. Konvulsionen während Hitze.

Hitze mit wechselnd blassem Aussehen

während Hitze / Menopause: Angst, Furcht, Geisteskrankheit, Gereiztheit, Ruhelosigkeit, Reizbarkeit, Schweigsam, Seufzen, Suizidneigung, Traurigkeit, Ungeduld, Verzweiflung, Wahnsinn.

Hitzewallung erstreckt sich nach oben, wie mit warmem Wasser überschüttet

Hitze: abwechselnd mit Frost, in den Blutgefäßen, Mangel an Lebenswärme, Brennen > durch Hitze! Forst ohne Durst, schlechter nach Trinken; mit Ruhelosigkeit, gleichzeitig mit äußerlicher Hitze. Häufig nachts. Hitzewallungen erstrecken sich nach oben. Wie mit warmem Wasser überschüttet. Abwechselnd mit Frösteln. Trockene Hitze nachmittags, abends und nachts mit Delirium. Hitze beginnt im / nach Schlaf. Schauder abwechselnd mit Hitze. Lange anhaltende intensive Hitze mit Delirium. Husten agg. die Hitze. Brennende, glühende Hitze. Innerlich, Blut scheint vor allem in den Venen zu brennen. Hitze außen, Kälte innen, mit unlöschbarem Durst, morgens, nachmittags, abends, nachts vor und nach Mitternacht. Äußerliche Hitze mit Frösteln, nachmittags mit Frösteln, abends 22 h.

Schweiß: Häufig reichlicher oder kalter und klebriger Schweiß; Nachtschweiß, oder abends beim Einschlafen oder morgens beim Erwachen. Stellenweise Schwitzen hauptsächlich im Gesicht und an den Beinen. Während des Schweißes unstillbarer Durst, Schwere im Kopf, Summen in den Ohren und Zittern der Glieder; danach Kopfschmerzen. Schweiß morgens (6 – 9 h) nach Hitze

Frost Schüttelfrost mit Hitze äußerlich

Atmungstrakt

  • Fließschnupfen, mit häufigem Niesen, das nicht bessert
  • Heiserkeit, Husten beim Liegen
  • Asthma
  • Pulmonal-Abszess, quälender trockener Husten, Atemnot, Angst, Unruhe, geringes Fieber
  • Auswurf zäh blutig
  • Brennen, Durst

Angst, Atemnot, trockener Husten, nachts bes. schlimm. Brennen in der Brust. Gegen Abend geben. Erkältung, Rapides Sinken der Kräfte. Kollaps von Herzschwäche und Hirnerschöpfung. Erschöpfung größte bei akuten Leiden mit großer Unruhe. Kachexie und Marasmus bei chronischen Leiden mit Todesgedanken. Frost, Blutungen, Schwäche. Durst u. Atemnot; Kitzelhusten, trocken, ermüdend, pfeifend, wie Schwefeldampf im Hals; nach Mitternacht, zum Abhusten im Liegen, Bronchialhusten. Heuschnupfen.

Nase

  • Trockenheit innen in der Nase mit Hitze

Kehlkopf und Trachea

  • Trockenheit des Kehlkopfs während Hitze

Atmung

  • Atemnot Dyspnoe, erschwertes Atmen mit Hitze Stimme zitternd, ungleichmäßig. Kurzatmig, meist beim Hinlegen abends. Stechen und Drücken im Sternum. Große Hitze und Brennen in der Brust.

Brust

  • Schmerz während Hitze; Hitze in der Herzgegend, erstreckt sich über den Körper, Hitzewallungen in der Herzgegend

Haut, Drüsen, Lymphsystem

Gesicht, teils mit Zyanose, Blässe und bläuliche Haut. Haut ungesund, trocken, schuppig und rau, weiß und kalt, schlimmer durch Kälte, Kratzen. Allergie, Nesselsucht, brennend. Insektenstiche, Stiche in der Nähe von Abfallstellen. Rattenbisse, verdächtige Infektion. Ekzeme, trockene, mehlartig schuppende oder nässende übelriechende Hautausschläge, Jucken und Brennschmerz besonders nachts, brennend, Bläschen-Ausschlag. Haarausfall nach schwerer Krankheit. Fieberbläschen, Existenzangst, rapides Sinken der Kräfte. Überempfindlich gegen Schmerz. Parasiten, Pilz, Knötchenausschlag. Hautleiden mit trockener, schuppender, brennender Haut.

  • Haut trocken, unelastisch, unrein, untätig, wächsern, ungesund, schuppig und rau, weiß und kalt
  • Körpergeruch
  • Wundheit, Pickel, Pilz, Knötchenausschlag, Ekzem, Karbunkel, Vitiligo
  • Juckreiz
  • Haar ergraut
  • Warzen umgeben Geschwüre, brennend, eiternd
  • Haut abschuppend.
  • Warzen
  • verfärbte Nägel.
  • Hitze ohne Fieber, Farbe rot.

Schilddrüse

  • Kropf blutarmer, blasser Kinder
  • Schwächetyp
  • Senkt Grundumsatz

Knochen, Muskulatur

Kopf

  • Schmerz begleitet von Weinen. Schmerz in der Stirn reißend während und nach der Hitze, Hitze amel. durch heiße Anwendungen Pulsieren während Hitze. Hitze in der Stirn während Frost, im warmen Zimmer, im Liegen, mit Kälte des Körpers und der Füße, beim Husten, amel. im Freien, kaltes Wasser, kaltes Bad amel., Hitzewallungen während Frost. Brennend, abends im Liegen. Blutandrang mit Hitze des Gesichtes. Hitze amel.

Gesicht

  • Blaue Ränder um die Augen. Blaß, hohl, leichenhaft. Verwirrtes Gesicht, spitze Nase, tief eingesunkene Augen. Schwärzliche Verfärbung um den Mund. Ekzem. Lähmung des Unterkiefers. Schweiß während Hitze; mit Schmerzen, mit Schaudern, Hitze mit kalten Händen und Füßen, brennende Hitzewallungen während und nach Frost abends 19, 20, 21 h, blaß während Hitze.

Rücken / Extremitäten

  • Hitze Schweiß
  • Füße wund schmerzend während Hitze, brennend
  • Unterschenkel
  • Handfläche
  • Kälte der Hände
  • Hitze der Stirn und des Gesichtes
  • Drücken und Hitze im Rücken
  • Krämpfe in den Fingern
  • Wadenkrämpfe
  • Varizen brennen wie Feuer

Magen-Darm-Trakt

Allgemeine Erkrankungen. Verdauungsstörungen. Bauchspeicheldrüsenentzündung. Durchfall reißend, schneidende Schmerzen, auch von verdorbenem Fleisch; unwillkürlich, wundmachend, Kräfteverfall, starker Durst; vorher Krämpfe, stechende, schneidende Schmerzen; Erbrechen nach Speiseeis und kalten Getränken. Entschlacken. Reisekrankheit, Starke Ängste, Schwindel, Kontrollverlust. Bei Sommerdurchfällen bestes Mittel. Fleischvergiftung.

  • Zahnfleisch leicht blutend, ungesund.
  • Mundgeruch
  • Zähneknirschen
  • Inappetenz, Magersucht
  • Lebensmittelvergiftung
  • Hepatitis
  • Pankreatitis
  • Durchfall grünlich, schleimig (Kind)
  • Darmbluten
  • Hautausschlag um den After

Mund

  • Hitze der Zunge

Zähne

  • verlängert, locker. Schmerz = rasende Verzweiflung.

Appetit

  • Alles schmeckt sauer, fad oder zu salzig. Völlig durstlos. Verlangen nach kaltem Wasser, Branntwein, Kaffe, Milch. Abneigung gegen Fleisch, Butter.
  • Innerer Hals: Hitze des Ösophagus

Magen

  • sehr reizbar, die geringste Speise/Getränk macht Beschwerden und Hitze. Brennende innerliche Hitze, unerträglich. Gegen 2.00 Uhr. Hitzewallung erstreckt sich nach oben über den Körper. Erbrechen während Hitze. Durstlos während Hitze

Abdomen

  • Diabetes
  • Kalte Speisen und Getränke verschlimmern, sie machen Magenschmerz, Erbrechen, Durchfall oder beides.
  • Spannung in den Hypochondrien. Während Hitze Milzschmerz, Leberschmerz während Hitze, Auftreibung während Hitze; Brennender Schmerz im Rektum, Hitze amel. Diarrhoe, äußerliche Hitze amel. Innerliche Hitze. Hämorrhoiden sehr schmerzhaft, stechend. Obstipation, Tenesmus,

Herz, Kreislauf, Durchblutung

Herz/Kreislauf: brennendes Gefühl am Herzen, Entzündung aller Schichten, Rheuma im Herzbereich. Herzschmerzen. Kreislaufschwäche, Ohnmacht, Schock, Folgen langandauernder Strapazen, arterielle Durchblutungsstörungen. Angst, qualvoll, heftig. Anstrengung, sichtbar, tumultartig, unregelmäßig, dadurch schlaflos und ruhelos; Herzhypertrophie; Herzklopfen durch Schwäche. Brennendes Gefühl am Herzen. Blässe und bläuliche Haut. Trockene, raue, schuppige, ungesund aussehende Haut. Herzklopfen durch Schwäche. Angina pectoris.

  • Herzprobleme brennendes Gefühl am Herzen, Entzündung aller Schichten
  • Rheuma im Herzbereich
  • Herzklopfen durch Schwäche.
  • Leicht erregbarer Herzschlag. Klopfen mit großer Angst, kann nicht auf dem Rücken Liegen; < Treppensteigen. Gefühl von Hitze in den Blutgefäßen.

Durchblutung: (iWm Lach, Rhus-t): drohende Blutvergiftung, Absterben von infizierten Wunden. Schmutzige, faulige Wunden durch verunreinigte Gegenstände. Angst, Frieren, brennende Wundschmerzen, ruhelos, Schwäche. Krampfadern, Venenentzündung, brennendes Gefühl.

  • arterielle Durchblutungsstörungen
  • Blässe und bläuliche Haut

Nervensystem

Schulkopfschmerz, Erschöpfung, weil alles noch genauer sein muss.

  • Wundstarrkrampf
  • Tollwut
  • Schlaganfall

Schwindel

  • abends, beim Schließen der Augen, beim Gehen, im Freien. Neigung zum Wanken, Fallen, wie betrunken, Verlust der Sinne.

Augen

  • Trockenheit der Lider, besonders an den Rändern, Trockenheit der Augen, Schmerz wie von Sand
  • Augen: Brennend. Schwellung, starke Trockenheit der Lieder, trockene Hitze amel. Wundfressende Tränen, verklebt. Hitze tagsüber
  • Flimmern vor den Augen.

Ohren

Schwerhörig, bes. für die menschliche Stimme. Hitze mit Kälte des Körpers beim Liegen, jedoch kalt bei Berührung. während Frost. Abends beim Liegen. Sausen, Brausen, Brummen während Hitze.

Schwächezustände, Schwindel, Geräusche verschlimmern, Innenohrschwindel.

Schlaf:

Tief während Hitze, Schläfrigkeit während Hitze, Schlaflosigkeit während Hitze, Ruhelos während Hitze, Gestört durch Hitze gegen Sonnenaufgang; Gähnen vor Hitze, krampfhaft während Hitze; Einschlafen nach Hitze, Erwachen durch und mit Hitze, Hitze nachts nach Mitternacht 3 h; währenddessen schreckhaftes Auffahren, Stöhnen, Sprechen, mürrische Ausrufe, Zähneknirschen, Zucken der Glieder, Hitze und Unruhe. Schlaflos durch Angst und Ruhelosigkeit (nach Mitternacht).

Wahrnehmung, Empfindung

  • Launenhaftigkeit
  • Angst vorm Alleinsein
  • Weinen
  • Existenzangst
  • Angst vor dem Tod durch Gewalt. Existenzangst. Lieber sterben als sich verändern. Ale, negative Erfahrungen sind stärker als die Sicherheit, sein Leben selbst bestimmen zu können. Vergessen haben, daß das Außen vom Innen initiiert wurde. Glauben, das Außen nicht beeinflussen zu können. Glaubt, in einer ausweglosen Situation zu sein, in der die äußeren Kräfte stärker sind als das eigene innere Potential.
  • Melancholie, manchmal von religiösem Charakter, Traurigkeit, voller Sorge, Ärger, Weinen und Klagen. Starke Angst, treibt nachts aus dem Bett und tagsüber von einem Platz zum anderen. Große Furcht, allein gelassen zu werden.
  • Zorn, mit Angst, Ruhelosigkeit und außerordentlicher Qual, keine Ruhe erlaubt, hauptsächlich abends im Bett, oder morgens beim Erwachen, oft mit Zittern, kaltem Schweiß, Brustbeklemmung, erschwerter Atmung und Ohnmachtsanfällen.
  • Gewissensangst, als ob er ein Verbrechen begangen hätte. Untröstbare Qual, mit Klagen und Jammern.
  • Hypochondrische Laune, mit Ruhelosigkeit und Angst. Frucht vor Einsamkeit, vor Gespenstern und Dieben, mit Neigung, sich zu verstecken.
  • Unentschlossenheit und veränderliche Laune, verlangt mal dies, mal das, und weist alles zurück, sobald er es erhalten hat.
  • Verzweiflung; findet keine Ruhe, besonders nachts, mit großer Angst. Verzagt, verzweifelt, des Lebens überdrüssig, Neigung zum Selbstmord, oder außerordentliche Todesfurcht, manchmal mit dem Gefühl, als sei der Tod sehr nah.
  • Zu empfindliches und überängstliches Gemüt, mit düsteren Gedanken, als ob man die ganze Welt beleidigt hätte.
  • Schlechte Laune, Ungeduld, Ärger, Neigung zum Zorn, Abneigung gegen Unterhaltung, Kritiksucht und große Reizbarkeit. Sarkasmus und Spott.
  • Extreme Empfindlichkeit aller Organe; jedes Geräusch, Unterhaltung und helles Licht sind unerträglich.
  • Große Apathie und Gleichgültigkeit. Große Gedächtnisschwäche. Benommenheit und Dumpfheit. Delirium mit starkem Ideenfluß. Bewußtseins- und Empfindungsverlust; Senilität; manische Handlungen und Raserei. Verrücktheit; Verstandesverlust (durch Alkohol).

Modalitäten

Perioden: jeder Tag, jeder 3./4. Tag, alle 14 Tage, alle 6 Wochen; jedes Jahr. Schweiß erscheint lange nachdem die Hitze abgeklungen ist, mit Erneuerung der früheren Symptome. Hitze gefolgt von Schweiß. Hitze gefolgt von Frost. Frost zwischen kaltem Schweiß, ohne Hitze. Frost gefolgt von Hitze, dann Schweiß. Nachts (22-6 h) trockene, brennende Hitze ohne Durst, mit Angst

Durch: Hautausschlag, Flechten. Frösteln im Wasser. Eisessen. Schlechte Ernährung. Obst. Alkohol, Tabak, Jod. Baden in der See, Seefahrt. Bergsteigen, Verstauchung. Wut. Sorge, Kummer, Schreck. Panik. Überforderung.

Schlimmer: Ruhe, Kälte, freie Luft. Mitternacht und später. Periodizität.

Besser: feuchte und trockene Wärme (außer Kopf).

Vergleichsmittel

Carb-v, Cench, Chin, Iod, Kali-p, Phos, Verat

Aconitum; Apis mellifica; Apocynum cannabium; Argentum nitricum; Camphora; Carbo vegetabilis (evtl. vitalisierendes Folgemittel); China; Sulfur; Allium cepa; Mercurius; Cuprum arsenicosum; Ipecacuanha; Phosphorus; Veratrum album; Acidum nitricum; Lachesis; Echinacea, Natrium muriaticum

Hintergründe, Details

  • Kollaps = Fluchtimpuls
  • Erschöpfung = Mangel an Urvertrauen
  • Schweiß = Ausscheidung der Abwehr, versucht sich von Gefühlen zu befreien.
  • Geschwürige Schleimhäute = Die emotionale Wahrnehmung gerät ins Stauen und macht gereizt.
  • Überempfindlich gegen Schmerz = Angst vor aktuellen Fragen.
  • Asthma schlimmer nachts = Liebe nicht leben können. Pessimist, denkt, von anderen nichts erwarten zu dürfen; kann sich nicht austauschen. Schlimmer, sobald er sich seinen unterbewussten Empfindungen nähert.
  • Sommerdurchfällen = Man kann Informationen nicht verarbeiten und versucht, sie loszuwerden. Angst, Schiss haben. Sich in einem sehr engen Rahmen bewegen, um nicht Gefahr zu laufen, zum Opfer Dritter zu werden. Es kostet Lebenskraft. Informationen betreffen Aktivität.
  • Angina pectoris = fühlt sich vom Leben benachteiligt, von Vorurteilen beschränkt, eingeengt. Harmonie ist verschwunden.
  • Brennen = hoch aktuell. Wut.

Gemüt, Verhalten

Ich muss alles kontrollieren! Angst vor dem Tod durch Gewalt, Existenzangst, Todesangst

Angst vor Gewalt, Angst vor drohender Krankheit, evtl. in früherem Lebensabschnitt bereits Gewalt erfahren. Angst vor Mäusen und Ratten (Keller, Gefängnis), Angst Fehler zu machen, hilflos zu sein. (An der Schwelle zum Tod in der Intensivstation, möglich „Sterbehilfe“). Erwartungsangst mit starkem Schutzmechanismus, d.h. starker Ordnungstrieb. Existenzangst, Angst allein zu sein, Angst missbraucht zu werden. Tiefsitzende Unsicherheit, Gefühl der Verwundbarkeit und Schutzlosigkeit. Angst vor dem Schlimmsten. Kompensiert Ängste in Ordnungstrieb (die Energien gehen dorthin). Angst vor Armut (beinhaltet Arm: falls die Arme abgeschnitten sind, kann ich nichts mehr machen) Ich entziehe mich, weil ich mich handlungsunfähig mache (Existenzangst ist letztendlich unnötig). Schwäche, Aufgeben, ich habe sowieso keine Chance. Ich will mich nicht mit dem, was wirklich ist, auseinandersetzen.

Entzieht sich in Panik.

Arsen muss alles gut sortiert in seiner Umwelt gestalten; sehr anspruchsvoll. Nux-v macht dies nur außerhalb des eigenen Zuhauses (Beruf). Auch Nat-m und Caust bemühen sich darum. Aber Arsenicum-Menschen widmen ihre Aufmerksamkeit unübertroffen dem Detail. Deshalb findet man sie auch in akribischen Berufen (Buchhaltung, Maniküre, Kunsthandwerk). Arsen ist der Perfektionist bei der Arbeit (auch Zuhause), sei es das Bücherregal oder eine detaillierte Zusammenstellung (hier leicht mit Nat-m zu verwechseln, das auch sehr bemüht ist, weil es selbstkritisch sich ständig die Frage stellt, ob es nun „schuld“ sei. Nat-m fühlt sich wertlos.). Ars hat Angst vor dem Chaos und fürchtet physischen Zerfall. Dieser Aspekt von Ars ist wesentlich, denn es orientiert sich an der materiellen Ordnung, dem Wertegefüge. Es fühlt sich ängstlich, jedoch nicht schuldig, wenn eine Arbeit nicht perfekt gelingt. Ars sieht diese Ordnung im Gesamtzusammenhang, nicht wie Nat-m nur auf sich selbst bezogen (incl. Familie). Schlagworte von Arsen: Hartnäckig, anspruchsvoll, wertorientiert, Wut.

Arsen hat sich körperlich erschöpft und kann sich, im Gegensatz zu Aconitum, nicht mehr hin- und herwerfen. Trotzdem treibt ihn die Unruhe aus dem Bett. Da er es nicht selbst kann, erbittet er, umgebettet zu werden und gestützt eine andere Stelle zu erreichen.

Auch Arsenicum fürchtet den Tod, denkt alles sei unheilbar und er brauche keine Arznei mehr; es sei eh alles egal. Arsenicum kann den Grund der Angst meist benennen, spricht über wirtschaftliche oder andere Hemmnisse; von Gewalteinwirkung. Ihn treibt Existenzangst um. Es brennt ihm unter den Nägeln (genereller Brennschmerz).

Auch Arsen möchte das Haus nicht verlassen. Er kann (wie Acon) Panik schieben. Mit starker Neigung zur Hypochondrie fühlt er sich plötzlich erschöpft, sobald er aufsteht; er ist überrascht, wie schwach er ist. Er hat schlechte Laune, ist ungeduldig, ärgerlich mit Neigung zu Zorn, lehnt die Unterhaltung ab, ist überkritisch, neigt zu Sarkasmus und Spott und reagiert schnell äußerst gereizt.

Ich habe meine Kreativität verloren! Ich habe keine Kontrolle mehr!

Empfindet heftige Angst. Glaubt, keine Widerstandskraft mehr zu haben. Zusammenbruch in zugewandten Beziehungen und keine Kraft mehr für Verstand und Denken. Es hat sich große Erschöpfung bei dem Versuch gebildet, sich zur Wehr zu setzen, weil man weiß, daß dies eigentlich notwendig ist. Man erleidet einen starken Verlust an Lebenskraft und –freude (Durchfall, sofort wund), da dieser Zustand schon zu lange anhält. Deshalb entwickelt man die Tendenz aufzugeben. Man ist erschöpft verbunden mit Angst in Gefühlsfragen; man versucht sich zu entziehen. Es ist eine Art innerer Flucht (Herzrasen). Man verkraftet die Konfrontation mit sich selbst nicht mehr, wenn das Unterbewußte an die Oberfläche zu drängen versucht. Man fühlt sich besser, wenn man in den Arm genommen wird (außer im Denken). Im Arm mildert sich die innere Aggression (braucht Gesellschaft).

Früher ist viel unter die Haut gegangen, was jedoch unterdrückt wurde, weil man die Harmonie nicht gefährden wollte. Diese Unterdrückung konnte innerlich wachsen, weil man sich damit nicht auseinandergesetzt hat. Das führte zu Gefühlsansammlungen hinsichtlich dieser alten Umstände. Gefühle wurden heftig und bereiteten viel Streß. Sie sind inzwischen aggressiv. Nun hat man die Hoffnung, in den Gefühlen eine Besserung herbeizuführen, indem man versucht, sie zu „verdünnen“ (trinkt in vielen kleinen Schlucken, Nippen). Da man unfähig ist, sich gegen die Umwelt zur Wehr zu setzen, ist man in ständiger Alarmbereitschaft. Man kann mit diesen Zuständen immer schlechter umgehen. Verdrängte Konflikte führen zu rhythmischen Störungen (Herz), bes. bei alarmierenden Umständen und in der Abwehr, die beginnt, gegen den eigenen Körper vorzugehen, denn der innere Widerstand gegen die Welt, so wie sie ist, ist sehr heftig geworden. Das führt zu Unruhe, Angst, Todesfurcht und Selbstmordgedanken.

Erlösung

Sich selbst sagen, dass eigentlich alles richtig ist, so wie es ist. Es muss nicht verbessert werden. „Es ist egal! Es ist okay! Die Schöpfung ist schön, wie sie ist!“ Sich selbst loben und in den Arm nehmen; einfach nur, weil man gut ist, ein Kunstwerk. Die Freude in das Herz holen. Sich von den alten Lasten befreien, indem man sich selbst vergibt. Jeden Tag genießen und ihn neu erschaffen. Vertrauen in die Schöpfung / Göttin / Natur entwickeln.

  • Aktiv werden
  • Liebe und Zuwendung zu sich selbst entwickeln
  • Etwas Schönes und Strahlendes entwerfen
  • Sich selbst in den Arm nehmen
  • Mit sich selbst tanzen
  • Sich von Lasten befreien
  • Fünfe gerade sein lassen
  • Die Zukunft neu gestalten

Ich vertraue in die Schöpfung.

Alles ist immer gut und es nährt mich.

Ich bin immer gut genug.

Für mich ist immer gut gesorgt.

Alles wird täglich besser und besser.

Es ist egal, denn alles ist immer richtig.

Ich freue mich jeden Moment meines Lebens.


Dies ist mein Notizbuch der homöopathischen Arzneimittel. Es erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. 

Das Nachlesen in größerem Umfang kann über andere MMs erfolgen.

1 Band, ca. 150 Mittel, Materia Medica, Gisa

3 Bände, Stauffer, Materia Medica

in der Bibliothek des Clubs

Als Repertorium (Such-Literatur) kann der Boger, General Analysis & Repertorium,genutzt werden, das ich in Kürze hier hochladen werde. Dann zu finden in der Menüleiste / Boger.

Bergwohlverleih

Auftreten, Benehmen

Angst, Unruhe, Überempfindlich gegen Berührung. Wie geprügelt. Fürchtet, von Entgegenkommenden geschlagen oder berührt zu werden.

Körper

Gesicht rot und gedunsen. Bei Hieb, Stoß, Stich und Fall (gib Arnika in jedem Fall!), Unfall. (iWm Rhus-tox): heiß und sehr schmerzhaft. Ruhelos ohne Erleichterung, Schmerz bei Beginn der Bewegung, Schmerzzustände, allgemeine Angegriffenheit d. ganzen Nervensystems. Müdigkeit, körperliche Anstrengung, ich muss hier alles selbst machen! Gutes Verletzungs-, aber auch Altersmittel. Bei Verletzungen, bes. Quetschungen und deren Folgen. Frischer Herzinfarkt / Apoplex. Zerschlagenheitsgefühl, Müdigkeit, Schwäche. Auch das weichste Bett wird bretthart empfunden.

Zerschlagenheitsgefühl, Müdigkeit, Schwäche. Auch das weichste Bett wird bretthart empfunden. Aufstoßen und Blähungen riechen nach faulen Eiern. Alles stinkt aashaft; Betäubung mit unwillkürlichem Abgang von Kot und Harn. Bei Keuchhusten mit Schreien vor dem Anfall, auch wenn Äderchen am Auge geplatzt. Schwindel alter Leute, überhaupt hoher Blutdruck. Viele kleine schmerzhafte Furunkelchen.

Allgemein

  • Schwäche
  • eitrige Phänomene
  • Septische Zustände
  • Verletzungen

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Enthält einen einschläfernden Wirkstoff. Hartnäckige Urinverhaltung, pulsierende Kopfschmerzen und Sodbrennen werden durch Sellerie produziert. Schwellung des Rachens, des Gesichtes und der Hände. Rheumatische Schmerzen in der Nackenmuskulatur als auch im Kreuzbein. Wachstumsschmerzen. Appetit auf Äpfel. Dysmenorrhoe mit scharfen, kurzen Schmerzen, > bei angezogenen Beinen.

Kopf

  • Depressiv; energisch; Gefühl von Zuckungen; kann nicht schlafen durch Gedanken
  • Kopfschmerz; > beim Essen
  • Augäpfel wie eingesunken
  • Jucken in den Augen
  • Jucken und Brennen in dem inneren Winkel des linken Auges

·         Abdomen

  • Schmerzhaftes Gefühl; scharfer, stechender Schmerz, als ob Stuhlgang kommen würde; Durchfall, scharfer Schmerz im linken lliakalgebiet, der nach rechts hinüber geht
  • Übelkeit, mit Schmerzen zunehmend

Weibliche Genitalien

  • Scharfe, stechende Schmerzen im Bereich beider Ovarien, links, > durch Bücken, durch Liegen auf der linken Seite, mit angezogenen Beinen
  • Brustwarzen empfindlich

Atemwege

  • Kitzelnder, trockener Husten
  • Intensives Zusammenschnürungsgefühl oberhalb des Brustbeins, mit Ziehen durch den Rücken beim Hinlegen
  • Rachen geschwollen
  • Atemnot

Haut

  • Juckende Flecken; Brennen; Kribbeln
  • Reichliche Ausscheidung aus granulierenden Geschwüren
  • Urtikaria mit Schaudern

Schlaf

  • Nicht erfrischend, schlaflos
  • Ist wach von 1 – 3 Uhr nachts
  • Essen verbessert nicht den Schlaf
  • Nicht ermüdet durch Schlafmangel
Dosierung
  • C1 – C30

Wirkt auf das Zellgewebe, verursacht Ödeme von Haut und Schleimhaut.

Die sehr charakteristischen Effekte des Bienengiftes sind untrügliches Anzeichen für den Mittel-Einsatz bei Krankheiten. Schwellung oder Aufblähen der verschiedenen Teile, Ödeme, rot rosigen Farbton, stechende Schmerzen, Schmerzen, Empfindlichkeit gegenüber Hitze und leichteste Berührung, und Verschlimmerung am Nachmittag sind einige der allgemeinen Leitsymptome. Erysipelatöse Entzündungen, hydropischen Ergüssen und Anasarka, akute Entzündungen der Nieren und anderer Geweben sind perenchymatöse, charakteristische, pathologische Zustände entsprechend Apis. Apis wirkt besonders auf äußere Teile, Haut, Häute der inneren Organe, seröse Häute. Es produziert seröse Entzündung mit Erguss, bei Membranen von Gehirn, Herz, pleuritischer Erguss, etc. Extreme Berührungsempfindlichkeit und allgemeine Schmerzen sind kennzeichnend. Eingeengte Empfindungen. Gefühl von Steifigkeit und wie von etwas weg in das Innere des Körpers gerissen. Viel Erschöpfung.

Geist, Gemüt

  • Apathie, Gleichgültigkeit und Bewusstlosigkeit
  • Lässt Dinge leicht fallen, ungeschickt
  • Stupor, mit plötzlichen starken Schreie und Zuckungen
  • Stupor im Wechsel mit erotischen Manie
  • Gefühl zu Sterben
  • Lustlos, kann nicht klar denken
  • Eifersüchtig, zappelig, schwer zufrieden zu stellen
  • Plötzlich schrilles, durchdringendes Schreien
  • Jammern. Weinerlichkeit
  • Eifersucht, Angst, Wut, Ärger, Trauer
  • Kann sich nicht auf seinen Verstand konzentrieren beim Versuch zu lesen oder zu studieren

Kopf

  • Ganzes Gehirn fühlt sich sehr müde
  • Schwindel mit Niesen, schlimmer beim Liegen oder Schließen der Augen
  • Hitze, pochender, sich ausdehnender Schmerz, > auf Druck, < bei Bewegung
  • Plötzliche stechende Schmerzen
  • Dumpfes, schweres Gefühl im Hinterkopf, wie von einem Schlag, der sich auf Hals (besser auf Druck) ausdehnt, von sexueller Erregung begleitet
  • Bohrt den Kopf ins Kissen und schreit laut

Augen

  • Lider geschwollen, rot, ödematös, umgestülpt, entzündet
  • Brennen und Stechen
  • Bindehaut leuchtend rot, geschwollen
  • Tränen reizend, heiß
  • Photophobie
  • Plötzliche stechende Schmerzen
  • Schmerzen im Bereich der Tränengänge
  • Seröse Exsudation, ödematöse und heftige Schmerzen
  • Eitrige Entzündung der Augen
  • Keratitis mit starker Chemosis der Conjunctiva bulbi
  • Staphylom der Hornhaut nach eitrige Entzündung
  • Gerstenkörner, verhindert auch ihre Wiederkehr

Ohren

  • Äußeres Ohr rot, entzündet, wund
  • Stechenden Schmerzen

Nase

  • Kalte Nasenspitze, rot, geschwollen, entzündet, mit starken Schmerzen

Gesicht

  • Geschwollen, rot, mit stechenden Schmerzen
  • Wächsern, bleich, ödematös
  • Erysipel mit brennendem, stechendem Ödem. Erstreckt sich von rechts nach links

Mund

  • Zunge feurig rot, geschwollen, wund und roh, mit Bläschen
  • Wie verbrüht in Mund und Rachen
  • Zunge fühlt sich verbrüht, hochrot, zitternd
  • Zahnfleisch geschwollen
  • Lippen geschwollen, besonders die oberen
  • Membran von Mund und Rachen glänzend, wie lackiert
  • Rot, leuchtend und aufgedunsen, wie Erysipel
  • Krebs der Zunge

Innerer Hals

  • Verengt, stechende Schmerzen
  • Uvula geschwollen, sackartig
  • Hals geschwollen, innen und außen
  • Mandeln geschwollen, aufgedunsen, feuerrot
  • Geschwüre an den Tonsillen
  • Feuerroter Rand um ledrige Membran
  • Empfindung von Fischgräte im Hals

Magen

  • Wundes Gefühl
  • Durstlos
  • Erbrechen von Speisen
  • Verlangen nach Milch (Rhus)

Abdomen

  • Wund, wie gequetscht bei Druck, beim Niesen sehr empfindlich
  • Wassersucht des Bauchs
  • Peritonitis
  • Schwellung in der rechten Leiste

Stuhlgang

  • Unfreiwillig bei jeder Bewegung
  • Anus scheint offen
  • Blutig und schmerzlos
  • Anus fühlt sich rau an
  • Hämorrhoiden mit stechenden Schmerzen, nach der Entbindung
  • Diarrhoe wässrig, gelb; Cholera infantum Typ
  • Kann nicht ohne Stuhlgang urinieren
  • Dunkle, stinkende Stühle, schlimmer nach dem Essen
  • Verstopfung, fühlt sich, als ob etwas durch Anstrengung brechen würde

Urin

  • Brennen und Wundheit beim Wasserlassen
  • Unterdrückt, mit reich an Schlacken, häufig und unfreiwillig, stechende Schmerz und Harndrang; spärlich, stark gefärbt
  • Inkontinenz
  • Letzte Tropfen brennen und schmerzen

Weibliche Genitalien

  • Ödeme der Schamlippen, kaltes Wasser erleichtert
  • Wundheit und stechenden Schmerzen; Eierstockentzündung; schlimmer im rechten Eierstock
  • Menses unterdrückt, mit Hirn-und Kopf-Symptome, vor allem bei jungen Mädchen
  • Dysmenorrhoe mit schweren ovariellen Schmerzen
  • Metrorrhagie reichlich, mit schweren Bauch, Ohnmacht, stechenden Schmerz
  • Gefühl von Dichtigkeit
  • Zieht nach unten, als ob die Menstruation einsetzen würde
  • Ovarialtumoren, Metritis mit stechenden Schmerzen
  • Große Empfindlichkeit über Bauch und Gebärmutter-Region

Atemwege

  • Heiserkeit
  • Dyspnoe, atmen hastig und schwierig
  • Ödem des Kehlkopfes
  • Gefühl, als wenn er nicht wieder einatmen könnte
  • Erstickungsgefühl, kurze, trockener Husten, suprasternal
  • Hydrothorax

Extremitäten

  • Ödematös
  • Synovitis
  • Starke Erstreaktion
  • Knie geschwollen, glänzend, empfindlich, wund, mit stechenden Schmerzen
  • Füße geschwollen und steif
  • Fühlt sich zu groß
  • Rheumatische Schmerzen im Rücken-und Gliederschmerzen
  • Müde, Zerschlagenheitsgefühl
  • Taubheit der Hände und Fingerspitzen
  • Nesselausschlag mit unerträglichem Juckreiz
  • Ödematöse Schwellungen

Haut

  • Schwellungen nach Bissen; wund, empfindlich
  • Stechen
  • Erysipel, mit Feingefühl und Schwellung, rosiger Farbton
  • Karbunkel mit brennenden, stechenden Schmerzen (Ars; Anthrac)
  • Plötzlich blähte sich der ganze Körper

Schlaf

  • Sehr schläfrig
  • Träume voll Sorge und Mühe
  • Schreie und plötzlich beginnt während des Schlafes

Fieber

  • Nachmittags Frost mit Durst
  • Schlimmer bei Bewegung und Wärme
  • Externe Wärme, mit Gefühl zu ersticken
  • Leichter Schweiß mit Schläfrigkeit. Schweiß bricht aus und trocknet häufig
  • Personen nach Fieberanfall
  • Nach dem Schwitzen Nesselsucht, auch mit Schaudern
Modalitäten
  • < Wärme in jeder Form. Berührung, Druck, am späten Nachmittag, nach dem Schlafen, in geschlossenen und geheizten Räumen. Rechte Seite
  • > im Freien, Aufdeckung und kaltes Baden
Ergänzung
  • Nat mur. Die „chronische“ Apis, auch Barium carb, wenn Lymphgefäße beteiligt sind.
Feindlich
  • Rhus-t.
Vergleichen
  • Apium virus (Autointoxikation, mit Eiter-Produkte), Zink, Canth, Vespa, Lachesis.
Dosierung
  • Tinktur bis 30. Potenz. Bei ödematösen Erscheinungen die niedrigeren Potenzen. Manchmal ist die Reaktion langsam, und so können mehrere Tage vergehen, ehe etwas zu sehen ist, dann wird mehr Urin auftauchen.  Apium virus, 6. Verreibung.

Das Mittel hat weitgehend die Eigenschaften der Pflanze, auf der die Insekten (Blattläuse) leben.

Kopf

  • Traurig, weh, schlimmer durch Bewegung
  • Gehirn fühlt sich an, als ob alles hin und her schwappt
  • Schnupfen mit Brennen oder Beißen in der Nase
  • Rauschen in den Ohren, wie der Kanone
  • Gelbes Gesicht
  • Orbital rechts Neuralgie, mit reichlichem Tränenfluss
  • Zahnschmerzen, durch allgemeinen warmen Schweiß (Cham) entlastet
  • Zahnschmerzen erstrecken sich zu Ohr, Schläfe und Jochbein (Plantago)

Magen

  • Kein Appetit auf Fleisch und Brot
  • Bläschen am Ende der Zunge
  • Viel Schleim
  • Kolik mit viel Rumpeln und erfolgloser Stuhldrang

Stuhlgang

  • Hart und knotig
  • Diarrhoe am Morgen, mit schmerzhaftem Harndrang und Brennen im Anus, Druck im Mastdarm und Blase

Urin

  • Wollust in der Eichel
  • Brennen in der Harnröhre
  • Häufiges Wasserlassen, reichlich, schaumig

Rücken

  • Starke Schmerzen im unteren inneren Winkel des linken Schulterblattes, verlaufen in die Brust

Fieber

  • Schaudernd
  • Brennen in Handflächen, heißer Schweiß im Bett
Vergleichen
  • Nat sulph; Nux vomica
Dosierung
  • 6. bis 30. Potenz

Antipyrin ist eines der Medikamente, die bei Leukozytose induziert sind, ähnlich wie Ergotin, Salicylate und Tuberkulin. Wirkt besonders auf vasomotorische Zentren, wodurch Dilatation der Kapillaren der Haut und damit umschriebene Flecken von Hyperämie und Schwellungen zustandekommen. In hohen Dosen verursacht es starkes Schwitzen, Schwindel, Zyanose und Somnolenz, Eiweiß und Blut im Urin. Akute multiforme Erytheme.

Geist, Gemüt

  • Die Angst, irrsinnig zu werden
  • Nervosität, Halluzinationen des Sehens und Hörens

Kopf

  • Hämmernde Kopfschmerzen
  • Gefühl von Enge
  • Hitzewallungen
  • Kopfschmerzen unter den Ohren mit Ohrenschmerzen

Augen

  • Schwellungen der Lider
  • Bindehaut rot und ödematös, mit Tränenfluss
  • Rote Flecken (Apis)

Ohren

  • Schmerzen und Summen
  • Tinnitus

Gesicht

  • Ödeme und Schwellungen
  • Rot und geschwollen

Mund

  • Schwellung der Lippen
  • Brennen im Mund und Zahnfleisch
  • Ulzeration der Lippen und der Zunge
  • Vesikel und bulböse Veränderungen
  • Kleine Klumpen in die Wange
  • Zunge geschwollen
  • Blutiger Speichel
  • Zahnschmerzen entlang des Unterkiefers

Innerer Hals

  • Schmerzen beim Schlucken
  • Auswurf von stinkendem Eiter
  • Abszess, weiße Pseudomembran
  • Gefühl von Brennen

Magen

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Brennen und Schmerzen

Urin

  • Vermindert Harnfluss
  • Penis schwarz

Weibliche Genitalien

  • Jucken und Brennen in der Scheide
  • Menses unterdrückt
  • Wässriger Fluor

Atemwege

  • Fließschnupfen
  • Nasenschleimhaut geschwollen
  • Dumpfe Schmerzen in der Stirnhöhle
  • Aphonie
  • Unterdrückung und Dyspnoe
  • Cheyne-Stokes-Atmung

Herz

  • Schwäche, mit Gefühl von Herzstillstand
  • Herzschlag im ganzen Körper
  • Schneller, schwacher, unregelmäßiger Puls

Nerven

  • Epileptiforme Anfälle
  • Kontrakturen
  • Zittern und Krämpfe
  • Kriechende Taubheit
  • Allgemeine Erschöpfung

Haut

  • Erythem, Ekzem, Pemphigus, intensiver Juckreiz bei Urtikaria, erscheinen und verschwinden plötzlich, mit innerer Kälte
  • Angioneurotisches Ödem
  • Dunkle Flecken auf der Haut des Penis, manchmal mit Ödem
Dosierung
  • D 2

Hat viele Symptome gemeinsam mit Antimonium crudum, aber auch viele eigene. Klinisch beschränkt sich seine therapeutische Anwendung weitgehend auf die Behandlung von Erkrankungen der Atemwege; Rasseln von Schleim mit wenig Auswurf ist ein Leitsymptom. Es taucht viel Schläfrigkeit, Schwäche und Schweiß auf, was charakteristisch für das Heilmittel ist, was in der Symptomatik immer mehr oder weniger vorhanden sein sollte, damit es verschrieben wird. Magen-Erkrankungen der Trinker und Gichtkranken. Cholera. Kältegefühl in den Blutgefässen. Bilharziose. Antimonium tart. tendiert homöopathisch zu Dysurie, Harndrang, blutigem Urin, Albuminurie, Katarrh der Blase und der Harnröhre, Brennen im Rektum, blutig schleimige Stühle, etc. Antimon wirkt indirekt auf die Parasiten durch die Stimulierung der Oxidationswirkung der schützenden Substanz. Nebenwirkungen nach Injektion bei Bilharziose.

Schüttelfrost und Kontrakturen sowie Schmerzen in den Muskeln. Zittern am ganzen Körper, starke Erschöpfung und Schwäche. Hexenschuss. Schüttelfrost, Kontrakturen und Muskelschmerzen. Warzen an der Eichel.

Gemüt, Kopf

  • Schwindel wechselt mit Schläfrigkeit
  • Große Niedergeschlagenheit
  • Angst vor dem Alleinsein
  • Murmeln, Delirium und Stupor
  • Schwindel, mit Dumpfheit und Verwirrung
  • Bandgefühl über der Stirn
  • Gesicht blass und eingefallen
  • Kind kann nicht berührt wrden, ohne dass es wimmert
  • Kopfschmerz, als von einem Band zusammengepresst (Nit ac)

Zunge

  • Belegt, pastös, dick, weiß, mit roten Kanten
  • Rot und trocken, vor allem in der Mitte
  • Braun

Gesicht

  • Kalt, blau, blass
  • Mit kaltem Schweiß bedeckt
  • Unaufhörliches Zittern von Kinn und Unterkiefer (Gelsem)

Magen

  • Schwieriges Schlucken von Flüssigkeiten
  • Erbrechen in jeder Position, ausgenommen auf der rechten Seite liegend
  • Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen, besonders nach dem Essen mit tödlicher Schwäche und Erschöpfung
  • Durst auf kaltes Wasser, wenig und oft, und Lust auf Äpfel, Obst und Säuren im Allgemeinen
  • Übelkeit erzeugt Angst, mit Druck in der Präcordialregion, gefolgt von Kopfschmerzen mit Gähnen, Tränenfluss und Erbrechen

Abdomen

  • Spastische Koliken, viel Blähungen
  • Druck im Unterleib, besonders beim Bücken nach vorne
  • Cholera
  • Diarrhoe bei eruptiven Krankheiten

Urin

  • Brennen in der Harnröhre während und nach dem Wasserlassen
  • Letzte Tropfen blutigen mit Schmerzen in der Blase
  • Drang erhöht
  • Katarrh der Blase und der Harnröhre
  • Stenose
  • Orchitis

Atemwege

  • Heiserkeit
  • Großes Schleimrasseln, aber nur sehr wenig Auswurf
  • Samtiges Gefühl in der Brust
  • Brennen in der Brust, das die Kehle aufsteigt
  • Schnelle, kurze Atembeschwerden, es scheint, als ob er ersticken würde; muss sich aufsetzen
  • Emphysem des Alters
  • Husten und Bellen nacheinander
  • Bronchien mit Schleim überladen
  • Husten angeregt durch Essen mit Schmerzen in Brust und Kehlkopf
  • Ödem und drohenden Lähmung der Lunge
  • Viel Herzklopfen, mit unangenehm heiß Gefühl
  • Puls schnell, schwach, zitternd
  • Schwindel, mit Husten
  • Dyspnoe durch Aufstoßen erleichtert
  • Husten und Dyspnoe besser beim Liegen auf der rechten Seite – (andere Seite: Badiaga)

Rücken

  • Heftige Schmerzen im Kreuzbein und Lendenbereich
  • Geringste Anstrengung sich zu bewegen kann Würgen und kalten, feuchten Schweiß hervorrufen
  • Gefühl von schwerem Gewicht am Steißbein,das das Gefühl auslöst, ständig nach unten gezogen zu werden
  • Zucken der Muskeln, Glieder zitternd

Haut

  • Pusteln, so dass eine bläulich-rote Markierung erscheint
  • Pocken
  • Warzen

Fieber

  • Kälte, Zittern und Frösteln
  • Starke Hitze
  • Reichlich Schweiß
  • Kalter, klebriger Schweiß, mit großer Schwäche
  • Wechselfieber mit lethargischem Zustand

Schlaf

  • Große Schläfrigkeit
  • Beim Einschlafen wie elektrische Schläge
  • Unwiderstehliche Neigung zu schlafen bei fast allen Beschwerden
Modalitäten

< in Abend, beim Hinlegen in der Nacht, durch Wärme; in feuchter Kälte, von allen sauren Sachen und Milch

> aus dem Sitzen aufgerichtet, von Aufstoßen und Auswurf

Beziehungen
Antidote
  • Puls, Sepia
Vergleichen
  • Kali sulfuricum; Ipecac
Dosierung
  • 2. und 6. Verreibung. Die niedrigen Potenzen verschlimmern manchmal

Ein bemerkenswertes Heilmittel für viele Formen des chronischen Nasen-und Bronchialkatarrhs. Akne. Amaurose.

Nase und Hals

  • Nasenbluten beim Waschen. Erhöhte Sekretion aus Nase und Rachen
  • Raues und kratziges Gefühl
  • Verlust des Geruchssinns
  • Metallischer (Blut-) Geschmack

Atemwege

  • Kitzeln im Kehlkopf mit vermehrter Schleimproduktion in den Bronchien mit Fülle
  • Atmung schwer, Druck in den Bronchien, mit Verengung
  • Zäher Schleim in Bronchien und Kehlkopf
  • Trockener, harter Husten
  • Überlastung des Oberlappens der linken Lunge
  • Winter-Husten, Patient hat überall Schmerzen
  • Pneumonie, wenn Hepatisation vorlag und keine Auflösung ausgetragen wurde

Haut

  • Akne (pustulöse Vielfalt)
  • Jucken an Händen und Füßen
Dosierung
  • 2. oder 3. Verreibung

Für die homöopathische Anwendung bestimmen psychischen Symptome und die des Magens die Wahl. Zu hohe Reizbarkeit und Unruhe, zusammen mit einer dick beschichteten weißen Zunge sind Leitsymptome für viele Formen der Krankheit, die hier Abhilfe schaffen. Alle Zustände werden durch Hitze und kaltes Baden verschärft. Kann Hitze der Sonne nicht ertragen. Tendenz zu Fettsucht. Nennenswert ist die Abwesenheit von Schmerz, wo er eigentlich zu erwarten wäre. Gicht mit Magenbeschwerden.

Geist, Gemüt

  • Viel um das eigene Schicksal besorgt. Unfreundlich und widersprüchlich, was auch immer geschieht, macht ihn nicht zufrieden
  • Mürrisch, will nicht sprechen
  • Gründlos ärgerlich
  • Kind kann nicht ertragen, berührt oder angeschaut zu werden
  • Wütend über jede kleine Aufmerksamkeit
  • Sentimentale Stimmung

Kopf

  • Schmerzen, < am Scheitel, durch Steigen, von Baden, von verdorbenem Magen, vor allem durch den Verzehr von Süßigkeiten oder durch Trinken von saurem Wein
  • Unterdrückte Hautausschläge
  • Schwere in der Stirn mit Schwindel, Übelkeit und Nasenbluten
  • Kopfschmerzen mit großem Haarausfall

Augen

  • Trübe, eingefallen, rot, Juckreiz, entzündet, verklebt
  • Augenwinkel roh und rissig
  • Chronische Blepharitis
  • Pusteln auf Hornhaut und Lid

Ohren

  • Rötung. Schwellung, Schmerzen in der Ohrtrompete
  • Klingeln und Taubheit
  • Feuchter Ausschlag um das Ohr

Nase

  • Nasenlöcher sind rissig und mit Krusten bedeckt
  • Ekzem der Nasenlöcher wund, rissig und schuppig

Gesicht

  • Pickel, Pusteln und Furunkel im Gesicht
  • Gelb verkrusteter Ausschlag an Wangen und Kinn
  • Fahl und eingefallen

Mund

  • Risse in den Mundwinkeln
  • Trockene Lippen
  • Salziger Speichel
  • Viel Schleim
  • Zunge mit einem dicken weißen Belag, wie weiß getüncht
  • Zahnfleisch von den Zähnen abgelöst, blutet leicht
  • Zahnschmerz in hohlen Zähnen
  • Roher Gaumens, mit Auswurf von viel Schleim
  • Krebswunden
  • Pappiger Geschmack
  • Kein Durst
  • Subakute Ekzeme um den Mund

Innerer Hals

  • Viel dicker gelblicher Schleim aus Choanen
  • Räuspern im Freien
  • Laryngitis
  • Raue Stimme durch Überanstrengung

Magen

  • Appetitlosigkeit
  • Lust auf Saures, Essiggurken
  • Durst abends und nachts
  • Aufstoßen, schmeckt wie vorher Gegessenes
  • Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen
  • Nach dem Stillen erbricht das Kind seine Milch in Klumpen, und weigert sich, gestillt zu werden, ist sehr mürrisch
  • Magen-und Darm Beschwerden von Brot und Gebäck, Saurem, saurem Wein, kaltem Baden, Überhitzung, heißem Wetter
  • Ständiges Aufstoßen
  • Gichtige Metastasen in Magen und Darm
  • Süßlicher Aufstoßen
  • Völlegefühl nach dem Essen

Stuhlgang

  • Analer Juckreiz (Sulpho-calc. Alum)
  • Durchfall im Wechsel mit Verstopfung, besonders bei alten Menschen
  • Diarrhoe nach Saurem, saurem Wein, Bädern, übermäßigem Essen, schleimig, blähende Stühle
  • Schleimige Hämorrhoiden, fortgesetztes Nässen von Schleim
  • Harte Klumpen mit wässrigen Ausfluss gemischt
  • Katarrhalische Proktitis
  • Stuhlgang komplett aus Schleim besteht

Urin

  • Häufiges Wasserlassen mit Brennen und Rückenschmerzen
  • Trübe und übler Geruch

Männliche Genitalien

  • Ausschlag am Hodensack und über Genitalien
  • Impotenz
  • Atrophie des Penis und der Hoden

Weibliche Genitalien

  • Erregbar, Teile jucken
  • Vor der Menstruation Zahnschmerzen; Menses zu früh und reichlich
  • Menses unterdrückt von kaltem Baden, mit Druckgefühl im Becken und Sensibilität in der Eierstock-Region
  • Fluor wässrig; scharf, klumpig

Atemwege

  • Husten < in warmem Zimmer, mit brennendem Gefühl in der Brust, Juckreiz der Brust, Unterdrückung
  • Verlust der Stimme durch Überanstrengung
  • Stimme rau und ausgesprochen schrill

Rücken

  • Juckreiz und Schmerzen an Nacken und Rücken

Extremitäten

  • Zucken der Muskeln.
  • Ruckartiges Ziehen in den Armen
  • Arthritische Schmerzen in den Fingern
  • Nägel brüchig, wachsen aus der Form
  • Hornige Warzen an Händen und Fußsohlen
  • Schwäche und Zittern der Hände beim Schreiben gefolgt von stinkenden Blähungen
  • Füße sehr zart, mit großen hornigen Stellen bedeckt
  • Entzündete Hühneraugen
  • Schmerzen in den Fersen

Haut

  • Ekzem mit Magen-Störungen
  • Pickel, Bläschen, Pusteln
  • Empfindlich gegen kaltes Baden
  • Dicke, harte, honigfarbenen Krusten
  • Urticaria, masernartiger Ausschlag
  • Jucken beim Warmwerden im Bett
  • Trockene Haut
  • Warzen (Thuja, Sabina; Causticum)
  • Trockene Gangrän
  • Schuppig, pustulöser Ausschlag mit Brennen und Jucken, < nachts.

Schlaf

  • Ständige Schläfrigkeit bei alten Menschen.

Fieber

  • Frostig selbst im warmen Zimmer
  • Im Wechsel mit Ekel, Übelkeit, Erbrechen, Aufstoßen, belegte Zunge, Durchfall
  • Heißer Schweiß
Modalitäten

< Abends, von Hitze, Säuren, Wein, Wasser und Waschen. Feuchte Umschläge

> im Freien, in der Ruhe. Feuchte Wärme

Vergleichen
  • Antimonium chloridum. Butter von Antimon (ein Mittel gegen Krebs. Schleimhäute zerstört. Schürfwunden. Die Haut ist kalt und klamm. Großes Sinken der Kräfte. Dosis 3. Verreibung)
  • Antimon iodat (Uterus-Hyperplasie, feuchtes Asthma, Lungenentzündung und Bronchitis. Verlust an Kraft und Appetit, gelbliche Haut, verschwitzt, matt und schläfrig). Bei subakuten und chronischen Erkältungen in der Brust, die sich vom Kopf zu den Bronchien ausbreiten, in Form von hartem Krupphusten mit einem starkem Keuchen und der Unfähigkeit, das Sputum zu abzuhusten, vor allem bei alten und schwachen Patienten (Bachmeister). Stadium der Auflösung einer Lungenentzündung langsam und verzögert.
  • Kermes Mineral, Stibiat sulph rubrum (Bronchitis). Auch Puls, Ipecac, Sulph.
Ergänzung
  • Sulph.
Antidot
  • Hepar.
Dosierung
  • C3 – C6

Nützlich bei Emphysem mit übermäßiger Atemnot und Husten, viel Schleimabsonderung. < beim Essen und Hinlegen. Katarrhalpneumonie verbunden mit Grippe. Myokarditis und Herzschwäche. Rippenfellentzündung, besonders der linken Seite, mit Exsudation und Perikarditis mit Erguss. Gefühl von Schwäche. Entzündung der Augen und des Gesichtsödem.

Dosierung
  • C3

Nützlich bei Hautkrankheiten, Krätze, Prurigo, chronische Herpes, Risse und Ulzerationen. Papulösartiger Ausschlag mit Tendenz zu Bläschenbildung, vor allem am Hodensack, auch auf Händen, Schienbein, Schultern und Fußrücken. Starker Durst. Chronischer Rheumatismus. Gallenkoliken, Erbrechen von Galle, trommelartige Auftreibung des Bauches.

Dosierung
  • Niedere Verreibungen

Diese Nosode hat sich als großes Heilmittel bei epidemischen Milzerkrankungen von Haustieren erwiesen sowie bei septischen Entzündungen, Karbunkeln und bösartigen Geschwüren. Bei Eiterbeulen und ähnlichen Erscheinungen. Akne. Schreckliches Brennen. Verhärtung des Zellgewebes, Abszess, Bubo als auch alle Entzündungen des Bindegewebes, in denen es einen Eiterherd gibt.

Gewebe

  • Hämorrhagie, schwarz, dick, teerartigen, schnell zerfallend, aus jeder Öffnung
  • Geschwollen, Zellgewebe ödematös und verhärtet
  • Septikämie
  • Ulzeration, Verschorfung und unerträgliches Brennen
  • Erysipel
  • Schwarze und blaue Blasen
  • Sektionswunden
  • Insektenstiche
  • Üble Folgen durch das Einatmen übler Gerüche
  • Brandige Parotitis
  • Folge von Furunkeln
  • Wundbrand
  • Faulige Sekrete
Vergleichen
  • Ähnlich wie Arsen, auf das es oft folgt
Vergleichen
  • Pyrogen, Lachesis, Crotalus, Hippozoen; Echinac; Silica folgt gut. Bei der Behandlung von Karbunkeln erinnere ich mich an die Verschreibung des Propheten Jesaja beim Karbunkel des Königs Hiskia das Karfunkel; d.h. das Fruchtfleisch einer Feige wäre auf einen Umschlag zu legen und anzuwenden.
Dosierung
  • 30. Potenz. Tarantula Cubensis.
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