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Inhalt
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Rohkaffee, ungeröstete, trockene Kaffeebohnen

Körper: Frauen, Kinder. Schmerzen zum Verzweifeln. Schlaflos von Erregung, Gedankenzufluss bei Reizbarkeit. Herzklopfen, halbseitiger Kopfschmerz. Zahn-/ Gesichtsschmerz.

Durch: Freude, Überraschung, Schreck, Zank und Streit, unglückliche Liebe, Tabak, Alkohol, Kamille.

Schlimmer: äußere Eindrücke, bes. Geräusch/Lärm. Nachts, im Freien, in kalter Luft, Erregung.

Besser: Wärme, Hinlegen, Eis im Mund

Vergleichen: Acon, Camph, Cocc, Mang

Gemüt, Verhalten, Hintergründe: Stimmung wechselnd, hysterisch. Lachen, dann Jammern, Wehklagen, Weinen aus Verzweiflung. Nervös.

Läuft ständig auf Hochtouren (vgl. Cocculus). Alles ist intensiv. Überempfindlich, reagiert stark auf äußere Eindrücke, auch auf freudige Umstände. Alles ist unerwartet. Steht unter ständigem Druck. „Alles rennet, rettet, flüchtet…“ Schuldgefühle, sich der Situation aber nicht stellen. Gedemütigt, Gefühl der eigenen Schuld. Ist hoch „aufgedreht“ und bemüht, durch noch mehr Leistung den Anschluss zu behalten.

Scheinmyrte, Anamirta, Kockeiskörner (Samentinktur)

Caustisches Mittel.

Körper: Erschöpfungsmittel. Leeregefühl im Kopf oder Magen. Schwindel mit Übelkeit und Erbrechen, bes. morgens. Gilt mit bar-j als bestes Schwindelmittel. Neigung zu Krämpfen. Schlaflos durch Gedanken. Kopf scheint zu schwer, Kopfweh im Nacken und Hinterkopf. Nächtliches Einschlafen der Arme mit Gefühl des Schwellens. Klimakterische Beschwerden. Spinalirritation, Ischias.

Durch: Nachtwachen (Nachtschwestern, hervorragendes Einschlafmittel), Pflege von Familienangehörigen. Fahren, Reisekrankheit.

Schlimmer: Sprechen, Lärm, Rauchen, Reigen, Aufregung.

Vergleichen: Caust, Colch, Ign, Petr, Puls

Gemüt, Verhalten, Hintergründe: Blond, sensibel, romantisch, blass. Nervosität. Träumerisch, langsam von Begriff. Verträgt keinen Widerspruch. Traurig, brütend, schweigsam, in sich gekehrt.

Angst, mutlos, Gedanken haften an. Unruhig, geschäftig, wird aber nie fertig. Befürchtet, alles falsch gemacht zu haben. Überempfindlich, verzweifelt. Geräuschempfindlich. Nimmt schnell übel, kann nicht verzeihen und ärgert sich weiter. Heimweh. Auch für Fremde fleißig arbeitend, als „liebes Mädchen“. Hat resigniert.

Sich selbst erschöpft haben. Ja und Amen, weil keine Kraft für mehr. Zu viel Kraft ins Außen investiert. Mutter Theresa. Oft ein Mittel, wenn die Schilddrüse nicht ausgewogen arbeiten kann, weil den eigenen Bedürfnissen nicht ausreichend Rechnung getragen wird. Kopf fällt nach vorne, kann die eigenen Gedanken nicht leben, ist erschöpft; möchte am liebsten mit dem Kopf auf dem Tisch schlafen. Niemals frech oder Widerstand, aus Schuldgefühlen heraus.

Gemeine Erdkröte

Körper: Krämpfe, Stottern, albern, kindisch mit viel Erregung. Epilepsie. Haut unheilsam. Eiterblasen. Neigung zu septischen Prozessen. Karzinom der Brustdrüse. Impfung!

Vergleichen: Aster, Bar-c, Hyos, Zinc

Gemüt, Verhalten, Hintergründe: Reizbar, ärgerlich, beißt; schwachsinnige, geschlechtlich erregte Kinder. Krabbelt auf den Schoß und küsst. Unverständliches Kauderwelsch; senile Demenz.

Stimmung: Reizbar, ärgerlich, beißt; schwachsinnige, geschlechtlich erregte Kinder. Stottern und albernes, kindisches Benehmen mit Erregung. Häufig Impffolgen.

Bedeutung: Entzieht sich kindlich der Verantwortung, oft Kinder mit Impffolgen. Unangepasst: ohne Anstand, ohne Sinn für soziale Verhaltensregel, folgt unmittelbar seinen Impulsen oder staut sie (Epilepsie). Hyperaktiv, überholt sich selbst. Wütend, weil unverstanden.

Echte Kamille, Matricaria Chamomilla

Körper: Kinder- und Frauenmittel. Unerträglichkeit der Schmerzen. Übertriebene Schmerzäußerungen. Schmerzmittel. Alle Sinne überempfindlich. Schmerzen akut, anfallsweise, krampfig, ziehend, reißend, gefolgt von Lähmigkeit. Stuhl wie gehackter Spinat. Kurz dauernde Wirkung bei niedrigen Potenzen, also in kurzen Abständen eingeben. Krampfmittel. Muskel- und Nervenrheuma. Vasomotorische Reizungen. Gebärmutterkrämpfe. Keuchhusten. Zahnungsbeschwerden. Nervöse Magen-, Darm- und Leberstörungen.

Durch: akuten Ärger, Zorn, Erkältung, Kaffee, Alkohol. Impfung.

Schlimmer: abends und nachts. Wärme, Kälte bessert nicht

Besser: Aufstehen, Herumgehen, Wärme (Kolik)

Vergleichen: Abies-n, Acon, Ars, Bell, Bry, Calc-p, Caul, Caust, Coff, Cypr, Gels, Hyos, Ign, Kali-bi, Puls, Sep, Staph, Sulph, Ter

Hintergründe, Details:

Stimmung: Kinder: Reizbar, ungeduldig, unleidlich, störrisch, schreien, nicht schlafen.

Frauen: aufgeregt, unhöflich, eigensinnig, launenhaft, unbeherrscht. Bei Schmerz: verzweifelt, ungeduldig, schimpfend. Gleichgültigkeit (Leben/Sterben). Fällt deshalb auch leicht in Ohnmacht („nun musst Du Dich kümmern!“).

Bedeutung: Fühlt sich nicht zugehörig, ist wütend darüber und in Folge dessen trotzig: „Ja, aber!!!“Stellt ständig Forderungen, nimmt aber selbst keine Herausforderung an. Führt innere Krämpfe und ist ständig überreizt. Innerer Protest. Will getragen werden, nicht sich selbst durchbeißen.

Tintenfisch

Körper: Chron. Leiden, bes. Frauen. Venöse Stauung. Nervöse Erregung. Große körperliche und geistige Schlaffheit. Magen öd und leer. Ohnmächtig, Verlangen nach Saurem. Gelbe Haut, dunkle Ringe unter den Augen, gelber Fleck auf Nasensattel. Unterleibsleiden. Alles drängt abwärts. Klimax: Hitze, Wallung, Schweiß. Verstopfung. Hände heiß, Füße kalt im Wechsel. Schlaflos bei Neumond, tags schläfrig.

Kälteempfindlich. Launisch, reizbar, egoistisch: Xanthippe. Abneigung gegen häusliche Arbeit und Familie. Wallungen im Klimakterium. Migräne. Frigidität. Scheide brennend heiß. Periode unregelmäßig, schwach. Trockene Nase (wie nat-m). Gebärmuttersenkung. Gefühl des Hinabdrängens. Gelblich um den Mund und bes. an der Nasenwurzel. Früh müde, abends lebendig. Fluor scharf, gelb. Das Mittel der Waschfrauen. Überlastet durch Verantwortung und deren Durchführung.

Schlimmer: früh, abends, in der Nacht. In Ruhe, Sitzen, nach dem Essen. durch kalte Luft, nach Wäsche, im Stehen, unter vielen Menschen.

Besser: Übereinanderschlagen der Beine. Mittag, im Freien, starke Bewegung, z.B. Tanzen, trockene Wärme.

Vergleichen: Ambr, Bell, Carb-v, Chin, Guaj, Kreos, Lac-c, Lil-t, Nat-c, Murx, Phos, Podo, Nux-v, Sil, Sulph

die mütterliche Wunde

Hintergründe, Details:

Sepia ist das Ergebnis einer Mutter-Wunde. Sie hat unbewusst übernommen, was ihre Mutter ihr vorgelebt hat: patriarchale Maßstäbe, das Leben zu meistern. Sie versucht gleichzeitig selbständig zu sein und trotzdem einem (eigenen) Rollenbild zu genügen. Dabei gerät sie in eine ständige Verteidigungshaltung; sie rechtfertigt innerlich ständig ihr Handeln. Trifft sie auf Bevormundung, so versucht sie sich, dieser zu entziehen. Wie jeder Mensch möchte sie harmonisch mit ihrer Umgebung umgehen können. Nur ist dies bei Frauen geprägt von Unterwerfung unter das herrschende Gesellschaftsprinzip. Damit empfindet sie ein ständiges Scheitern. Anfänglich kann sie sich noch ganz gut durchbeißen, später gelingt ihr das zunehmend aus Erschöpfung schlechter (zahlreiche Zahn-Rubriken). Sie ist erschöpft.

Das wesentliche Thema der Sepia sind Bevormundung und Arbeit. Sie hat die Bevormundung häufig erlebt und konnte sich nicht davor schützen, weil es ihr um Harmonie ging. Generell setzt Sepia sich für die Gruppe / Familie ein, um einen gut funktionierenden Lebensraum sicherzustellen. Das macht sie zügig (hastig?) und energievoll. Das Bild des Tintenfisches mit seinen vielen Armen ist eine typische Signatur, ebenso die Darstellung der indischen Göttin Durga  mit den vielen Armen. [1]

Irgendwann jedoch ist ihre Kraft verbraucht und sie kann nicht mehr. Schlagworte: Kopfschmerzen während der Arbeit (sie findet keine Lösungsansätze mehr), weil ihr jetzt nicht mehr alles locker von der Hand geht.

Sie entwickelt Bewegungsschwierigkeiten (kommt nicht mehr voran). Sex wird abgelehnt (weil das u.U. etwas mit Unterwerfung zu tun hat). Das Gefühl von Schwere macht sich breit (verharren). Sie wird traurig (nur tanzen hilft). Die gewohnte Hausarbeit wird zur Belastung. So erscheint sie verdrießlich, schlecht gelaunt und mürrisch. Die Ermüdung führt zur Vergesslichkeit, worauf sie dann heftig reagiert (weil sie das alles eigentlich ignorieren will).

Sepia ist das Resultat einer Gesellschaft, die ihre Frauen überlastet. Damit passt das Thema sehr gut auch in den Entwicklungsbereich der Emanzipation, wenn diese einseitig von Frauen geleistet werden soll. Häufig sind die Partner der Sepia unter Lycopodium zu finden. Viele Sepia-Frauen haben der Scheinharmonie im Rahmen einer „Krebs“-Diagnose Gebärmutter und/oder Brüste geopfert.

Häufige körperliche Schwierigkeiten: Schilddrüsen-Fehlfunktion, auch Hashimoto, denn den eigenen Bedürfnissen wird nicht ausreichend Rechnung getragen.

 

Nach  Catherine Coulter: 

Umkehrung der traditionellen Geschlechterrolle, Selbstverwirklichung <—> Familie

– geht voll im Beruf auf, fühlt sich aber innerhalb der Familie durch die Forderung nach Liebe überfordert, müht und verausgabt sich, fühlt sich nicht gewürdigt, bis ihr alles egal ist

– nüchtern, unaufdringlich, gleichgültig, fair, aufrichtig, zuverlässig, integer, gutwillig

– direkt, kalt, lieblos, unglücklich, negativ, aber willensstark, stolz, effizient, intelligent, scharfsinnig, scharfzüngig, unabhängig
– ungesellig, aber lebhaft in Gesellschaft, leicht gekränkt, fühlt sich leer, ausgenutzt und abgelehnt, weist Zuneigung zurück, nörgelt, klagt, streitet, begehrt, worauf sie keinen Anspruch hat (Neid), wechselseitig abgekapselt oder angriffslustig, sanft oder verächtlich (nur EINE Mittelgabe!)

 

[1] Wiki: Sie ist die Göttin der Vollkommenheit, die als Saraswati, Lakshmi, Ambika und Ishvari sowie in anderen Formen erscheinen kann und unter anderem Kraft, Wissen, Handeln und Weisheit verkörpert. Im Tantrismus ist sie Shakti, die weibliche Urkraft/Energie des Universums.

Trauma (Mehrzahl: Traumata)

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  • Wir kommen auf die Welt und bestehen aus Trinken und Schlafen, möglichst an Mamas Körper. Die Welt ist in Ordnung, wenn all das gewährleistet ist.
  • Dann kommt die Kinderzeit.
  • Dann das Erwachsen-Sein.

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Was muss also in der Kinderzeit passieren, damit wir als Erwachsene mit dem teils harten Leben umgehen können?

Wir müssen aus dem Bett fallen oder irgendetwas erleben, was die heile Welt an Mamas Brust stört – und zwar massiv. Das nennt sich heute „Trauma“.

Um erwachsen und widerstandsfähig zu werden, brauchen wir ein Trauma (oder auch mehrere), denn sonst springen wir nicht auf den Baum, wenn der Säbelzahntiger in Anmarsch ist. Ohne Traumata keine Chance auf ein erfolgreiches Leben!

 

Es ist uns nicht damit gedient, wenn uns Mama erzählt, dass „draußen“ Gefahr lauert. Wir lernen dies nur direkt und persönlich. Sonst sehen wir die Welt mit Mamas Augen, entwickeln aber keine eigenen Strategien. Mama kann uns warnen, aber sie kann uns nicht unsere eigenen Fähigkeiten ausbilden. Das ist unser Job. Und dieser erfolgt durch eigene Erfahrungen.

 

Aber mit „Trauma“ lässt sich Geld verdienen. Es gibt da so Beruhigungsmittel und Therapien, in denen gemalt, gesungen und kreativ gebastelt wird. Das ist Ablenkung vom Kernproblem, auf das möglichst keiner zu sprechen kommt.

 

Was jedoch wäre sinnvoll?

Wie wäre es, wenn wir lernen, mit den Unbilden des Lebens umzugehen? Wenn wir lernen, bei Säbelzahntigern auf den Baum zu springen? Bei Angriffen uns verteidigen lernen? Wenn wir einfach dankbar sind und unser Trauma dankbar annehmen, weil es uns gezeigt hat, dass wir stark sein können und stolz auf das Eigene?

 

Traumata müssen nicht geheilt werden, denn die Welt ist nun mal nicht das Paradies. Ein Paradies brächte uns evtl. nur um (siehe Artikel). Aber wir brauchen Reibungsflächen, um uns selbst stark und erfolgreich zu machen.

Traumata sind unser Kapital, das Leben SELBST zu gestalten.

Also keine Angst vor Traumata! Besser ist es, aus den gemachten Erfahrungen etwas zu lernen und heiter in die Zukunft zu schauen. Viel Erfolg!

Therapievorschläge

und weiterführende Informationen finden Sie hier, wenn Sie Mitglied im Club sind:

Bücher

finden Sie im Alraunen-Verlag, siehe auch rechts in der Spalte.

 

Gruppen und Info

  1. Facebook, psychosomatische Homöopathie
  2. Facebook, weitere Studiengruppe, in der wir lernen
  3. Facebook, Die Göttin, um wieder neue Akzepte zu setzen, die eigentlich uralt sind
  4. Literaturseite zur „Göttin
  5. Die Autorin ist bei Facebook hier zu finden.

Angst ist eine Bomben-Idee! Man kann alles damit erreichen. Man kann Leute damit verjagen und Riesenumsätze mit machen. Warum?

Ganz einfach, weil jeder gerne bereit ist, alles beim Alten zu lassen und Angst zu haben, dass etwas Unbekanntes auf ihn zukommt. Denn dann müsste man sich ja umstellen und angepasst an die neue Situation neue Wege finden. Da man das Neue aber nicht kennt, könnte es ja auch schief laufen und es könnte eine Katastrophe eintreten.

Mit solchen Nachrichten stopfen Zeitungen und Medien ihre Nachrichten-Löcher. Mit solchen „Prognosen“ machen Wissenschaftler sich bekannt und publizieren irgendwelche Unsinn. Auf „Angst“ fahren sie alle ab! Mit „Angst“ wird ein enormes Geld verdient. Das lässt sich keine Branche entgehen: „Angst und Katastrophe“ heißt dort der Wegweiser. Die Welle muss zum Tsunami werden, der Brand zum Flächenbrand und der Körper muss unter den Anfeindungen der Bakterien zusammenbrechen; verstärkt durch erfundene Viren. Wir haben keinen Krieg? Oh, das lässt sich ändern !!!

Es funktioniert so gut, dass wir selbst dieses Werkzeug verwenden. Wir nutzen es, um Leute unter Druck zu setzen; angefangen bei uns selbst.

  • Wir haben Angst und kriegen Bauchweh als Ausdruck dieser Angst.
  • Wir können nicht selbständig aufstehen und etwas machen.
  • Wir haben kein Vertrauen zu uns selbst und überlassen alles allen anderen.

Und wir gehen damit sehr weit. Erst einmal treffen wir auf irgendwelche Informationen, die uns nicht gefallen. Wir versuchen, sie zu ignorieren. Ignoranz ist einer der Hauptwege, um alles beim Alten zu lassen. Alt ist dabei, was wir in der Kindheit gelernt und was wir die letzten Jahre angetroffen haben. Alt ist die Bequemlichkeit und der Rahmen, der die nächsten 100 Jahre halten soll. Bloß nichts ändern !!!

Nun lassen sich aber nicht alle Informationen ignorieren. Da wir jedoch gleich zu Anfang mit Ignoranz reagiert hatten, haben wir nun keine Ideen entwickelt, wie wir damit umgehen könnten. Also stehen wir da, nichts in der Hand, womit das Problem lösbar erscheint. Jetzt haben wir Angst!

Wir trauen uns nicht mehr vor die Tür, denn wir könnten ja irgendwie auf das Problem treffen. Wir bleiben zuhause, denn dort ist alles scheinbar unverändert. Wir blockieren unser Denken und verlagern alle Fragen auf Mitmenschen, Chef oder „Mächtige“. Wenn jetzt noch jemand von misshandelten Tieren oder Lebensmitteln spricht, steigen wir sofort darauf ein, denn daran können wir selbst ja gar nicht „Schuld“ sein. Oder jemand erzählt was über den Krieg in XY, über „böse“ Flüchtlinge, über Chemtrails, über Glyphosat, über … Das genau brauchen wir, um zu begründen, warum wir gar nicht erst nach Lösungen für uns selbst suchen.

Wenn diese Probleme uns trotzdem auf den Leib rücken, drohen wir uns selbst mit jeder Sorte „Krankheit“, die es geben könnte, und rennen zum Arzt für eine Diagnose. Es hat zwar noch niemand Gesundheit durch eine Diagnose erfahren. Aber das macht nichts. Jetzt können wir das Kind beim Namen nennen. Wenn damit ein Leben mit Operation, Amputation und Rollstuhl rauskommt, ist das auch in Ordnung. All das verhindert, dass wir selbst nach Lösungen suchen und unsere eigene Welt wieder wunderbar machen.

Soweit sind wir bereit zu gehen, einschließlich zu sterben, nur um unsere eigenen Fragen nicht zu beantworten.

Was uns tatsächlich fehlt, ist der Mut zu uns selbst zu stehen. Wir können sicherlich nicht die Probleme der Welt lösen. Aber wir können unser Leben selbst gestalten, wenn wir bereit sind, das „Alte“ loszulassen und einen eigenen Weg zu finden.

 

  • Angst ist Mut mit Ladehemmung. (Rupert Schützbach)
  • Habe niemals Angst, etwas Neues auszuprobieren. Bedenke die Arche wurde von Amateuren gebaut, die Titanic von Profis.
  • Mut ist überwundene Angst.

→ Das homöopathische Buch zum Thema

 

Honigbiene

Körper: Akutes, Entzündung, Brennen, Röte, Hitze, Schwellung. Nierenwirkung. Völlige Durstlosigkeit. Wassersucht ohne Durst. Kälte bessert alle Beschwerden. Wichtigstes Mittel bei Eierstockzysten neben Apoc (mit Durst), Canth und Iod. Bei wassersüchtigen Anschwellungen wie Aszites, Glottisödem, Pleuritis exsudativa. Verlangen nach kalter Milch und Kühlem. Schwäche. Kinderkrankheiten wie Masern, Scharlach und Windpocken. Schmerzen, die brennen und stechen. Unruhe, Geschäftigkeit. Nächtliches Aufschreien. Erstes Mittel bei Angina, bes. wenn das Zäpfchen wie ein Wassersack angeschwollen ist. Symptome wandern von rechts nach links und oben nach unten. Apis verträgt sich nicht mit Rhus-t.

Durch: unterdrückte Hautausschläge, Insektenstiche

Schlimmer: Wärme, warmes Zimmer. Hitze, morgens, spät nachmittags, nach dem Schlaf, Berührung, Druck, geschlossene u. geheizte Räume. Rechte Seite

Besser: Kälte, Abdecken, kalte Umschläge, kalt baden, in freier, kühler Luft

Vergleichen: Canth, Lach, Vesp, Zinc

Hintergründe, Details:

Akutes = Alarm, es läuft gerade etwas schief.

Entzündung = aggressiver Reizzustand.

Brennen = hoch aktuell.

Röte = Wut.

Hitze = Wut, Widerstand.

Schwellung = emotional überfrachtet.

Nierenwirkung = Partnerschaftsfrage.

Völlige Durstlosigkeit = Vermeiden von Gefühlen.

Wassersucht = Erstickt in Gefühlen.

Kälte bessert = Distanz hilft.

Eierstockzysten = fehlende Kreativität.

Aszites = gestaute Gefühle in materiellen Fragen / Dogmen.

Glottisödem = Wahrnehmung bestimmt sich durch Gefühle

Pleuritis exsudativa = partnerschaftliche Gemeinsamkeit und Verbundenheit fehlen.

Verlangen nach kalter Milch und Kühlendem = Will von den Gefühlen weg hin zu Gedanken

Masern, Scharlach und Windpocken = Konflikte im familiären oder schulisch/beruflichen Bereich.

Unruhe, Geschäftigkeit = zur Wehr zu setzen, weil man weiß, dass dies eigentlich notwendig ist.

Nächtliches Aufschreien = Erschrecken, wenn in der Nähe von Gefühlen und Empfindungen.

Angina = Angst, unterdrückte Gefühle.

Symptome wandern von rechts nach links und oben nach unten = Probleme wandern vom Gedanklichen zum Emotionalen, von der Gegenwart in die Zukunft.

Gemüt, Verhalten, Hintergründe:

Gut bei Frauen. Grundlose Eifersucht. Große Unruhe, geschäftig, erregt

Stimmung: Unruhe, nervös, stets geschäftig, ängstlich, reizbar. Hastig, ungeschickt vor Erregung. Eifersüchtig, geschlechtlich erregt. Glaubt sterben zu müssen und hat doch keine Angst davor.

Bedeutung: Brav um jeden Preis, um im Nest bleiben zu dürfen. Pflichterfüllung steht im Mittelpunkt des Daseins; Regelverstöße sind katastrophal. Ringt um soziale Kompetenz. Hysterische Abwehrhaltung, braucht Aufmerksamkeit, Bestätigung. Alles um zu existieren.

In Apis steckt die selbstgewählte Pflichterfüllung mit der daraus folgenden individuellen Unterdrückung resp. Anpassung. Der Apis Patient macht und macht und kann sich wegen der Pflichterfüllung nicht erleben. Sein Lebenskonzept beinhaltet strikte Regeln. Der Apis-Patient lehnt Wärme ab, denn seine Emotionen wollen unterdrückt bleiben. Er kann deshalb nicht im warmen Badewasser liegen, denn dies würde entspannen und das lässt Apis nicht zu, im Gegenteil es können Krämpfe entstehen. Diese Pflichterfüllung kann sowohl bewusst als auch funktionell sein. Der Patient ist jedenfalls fleißig und hat deshalb keine Möglichkeit seine Individualität zu leben. Die Pflichterfüllung ist so groß, dass er sagt, er sei gesund, auch wenn er sehr krank ist. Die Stressbewältigung drückt sich teilweise in albernem Benehmen aus. In den ödematösen, heißen Schwellungen sammeln sich die gestauten Emotionen, welche wegen der Pflichterfüllung nicht ausgelebt werden können. Die Motive von Apis können in Schuldgefühlen und Religiosität liegen, oder eine Flucht in diese bewirken. Wenn durch Fieber ein Ausbruch der gestauten Emotionen veranlasst wird, so lässt er dies nicht zu und wird bewusstlos. Wird die Pflichterfüllung unerträglich, so schlägt dies gleich in Zerstörungssucht um. Mittel für Jungfrauen-AC.

Homöopathie

Ambra grisea D4 vegetative Störungen, Herzklopfen durch äußere Eindrücke. Atemnot, bei Menschen die zum Erröten neigen. Häufig stellt er / sie sich die Frage nach dem Sinn des Lebens, sitzt wie Jonas im Walfisch und sucht nach dem Ausgang. Fühlt sich ohnmächtig, schüchtern.

Camphora D4 bei drohendem Zusammenbruch der äußeren Blutgefäße. Zusammenbruch durch Rückzug der Lebensenergie nach innen.

→ Carbo vegetabilis D8 arterielle Durchblutungsstörungen, Glieder taub mit brennenden Schmerzen, Kältegefühl der Füße und Unterschenkel, venöser Stau. Mangelnde Lebenskraft, geringste Anstrengung erschöpft

Cocculus D4 Schlaflosigkeit, Herzklopfen, ständiger Gedankenzufluss / innere Gespräche, die vom Schlafen abhalten. Meist haben sie rechtfertigenden Charakter. Hypochonder.

Conium D6 Herzklopfen, Gefühl wie Stoß am Herzen

Gelsemium C30 bei Kopfschmerz, Schwindel, Zittern, Herzklopfen

Petroleum D6 Gefühl von Kälte am Herzen

Veratrum album D6 bei drohendem Zusammenbruch, Eiseskälte an Hände / Beine.

 

Allgemeines

Nicht in der Sonne aufhalten! Schatten aufsuchen, in der Wohnung bleiben. Rollläden runterlassen (auf Spalt, damit es hell bleibt). Wo Sonneneinstrahlung nicht verhindert werden kann, ein feuchtes Frottee-Handtuch hinlegen und auch feucht halten, damit die Atemluft feucht wird. Wer hat, kann den Zimmerbrunnen anstellen.

Wenn Sonneneinstrahlung unvermeidlich, dann Körper / Arme mit dünnem Stoff bedeckt halten.

Viel frisches Obst.

Handgelenke immer wieder in kaltes Wasser. Oder Kneipp’sche Anwendung: erst linker, dann rechter Arm in kaltes Wasser mit Bewegung. Dann raus, aber nicht abtrocknen.

Sonnenallergie braucht Vit-B-Komplex.

 

Spezielle Beschwerden

Apis D4 bei Schwellungen

Cantharis D4 bei Sonnenbrand

Belladonna D6 bei pulsierenden Kopfschmerzen und Benommenheit

 

Ganz wichtig !!!

Mind. 1,5 – 2 Liter Flüssigkeit täglich!

Tee: Thymian, Salbei, Pfefferminze (falls keine Homöopathie im Einsatz ist).

 

Typisch für diese Zeit kann auch sein: 

Sommergrippe
Sommerdurchfall 

Von Beginn unseres Lebens an müssen wir Nahrung zu uns nehmen. Erst trinken wir schluckweise Mutters Milch, dann steigen wir auf andere Nährstoffe um, so wie die Natur sie uns bietet.

Doch was davon ist möglichst gut verträglich? – Alles, was uns schmeckt, solange wir unseren Appetit nicht „verbogen“ haben! Weiterlesen

Was ist Schweiß? Wann ist er normal? Was erreichen wir mit Schweiß?

„Von der Stirne heiß
rinnten tut der Schweiß…“
(Goethe, die Glocke)

Diese Frage müssen wir uns stellen, wenn wir mit dem Thema umgehen wollen. Schweiß ist eine Absonderung. Normal ist er, wenn wir uns anstrengen. Er dient dem Ausgleich von Temperatur und Flüssigkeitshaushalt, ganz auf die Schnelle, um inneren Druck loszuwerden. Außerdem hat er eine „Duftnote“, die zu uns passende Menschen anzieht und unpassende abstößt. Mit Schweiß regulieren wir also unsere Kontakte und nehmen Druck aus der Angelegenheit. Parfum ist damit Täuschung und schadet uns, denn wir stoßen auf Partner, die nicht zu uns passen. Auf lange Sicht führt dies zur Trennung / Scheidung; im Beruf kann das zur Kündigung (der einen oder anderen Seite) führen.

Homöopathie

(Details im Club)

Schweiß

agar, am-m, ars, bapt, brom, bry, calc, calc-hp, calc-p, camph, cham, chin, cimic, eup-per, fl-ac, hep, jatr, kali-c, kali-p, kali-s, lyc, merc, nat-m, nat-p, nat-s, nit-ac, petr, ph-ac, phel, phos, psor, psor, puls, rhus-g, rhus-t, rumx, salvia, samb, scill, sec, seneg, sep, sil, stann, stram, sul-ac, sulph, thal-s, thuj, verat

Schweiß, nachts

agar, am-m, ars, bol, calc, calc-hp, calc-p, carb-v, chin, con, ferr-c, ferr-p, jab, kali-c, kali-i, lach, lyc, merc, myos-a, nit-ac, ph-ac, pop, psor, pulm, ran-g, salvia, samb, sil, stann, sulph, thal-s

Schweiß, zu wenig

acon, antipyrin, bry, maj, piloc, rob, sapo, viol-o

Therapievorschläge

und weiterführende Informationen finden Sie hier:

 

Bücher

Dieser Inhalt ist Auszug aus verschiedenen Büchern:

Der Sanfte Weg zur Gesundheit, Gisa

Akupunktur, Akupressur, Gisa

Krankheit, der Ruf der Seele nach Heilung, Gisa

Heilen – nicht nur reparieren, Gisa

978393899408-5, Mini

Zecken holen wir am besten mit einer Zeckenzange raus. Das ist eine gekrümmte Pinzette, die es in der Apotheke gibt. Ansetzen direkt über der Haut und plötzlich kräftig rausrupfen.

Wichtig: macht aus einem roten Kreis darum herum keine Diagnose namens „Wanderröte“. Habt Ihr „es gibt keine Krankheiten“ gelesen? Dann wisst Ihr, warum. Tests auf Borreliose sind eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Ein roter Kreis ist vermutlich nur eine Reizung, die auch wieder verschwindet.

Sollte jetzt noch was drin sein:
Nehmt ein Glas und drückt es auf den kleinen Stich. Ist ein Punkt zu sehen? Falls ja, kann es der Zeckenkopf sein. Den stößt die Haut wieder ab; notfalls per Eiter.
Test: Das Glas muss aus Glas sein, was auch immer. Und durchsichtig!, möglichst ohne Schliff, damit man sehen kann, was in der Haut ist. In einer Praxis nehme ich dafür einen Objektträger, weil der garantiert glatt geschliffen ist. Ach ja, Aus großen Lupen kann man das Lupenglas nehmen. Die Größenwiedergabe ist ja nicht relevant, sondern ob da was unter der Haut ist.

Ein Zeckenkopf ist verhältnismäßig groß und nicht zu übersehen. Ein alter Zeckenkopf vom Vorjahr ist nicht mehr drin. So etwas „buttert“ die Haut raus. Alles andere (kleine Punkte) sind im Allgemeinen Dornen. Die gibt es in allen Größen. Wenn sie abgebrochen sind, kann man sie als „Dorn“ nicht wiedererkennen.

Wenn man das „Rausbuttern“ (auch des Giftes) beschleunigen will, packt man Quark drauf. Wenn man sich bewegen will (was mit Quark nur eine Mordsschweinerei ergibt), nimmt man ein Weißkohlblatt, rollt es mit Nudelholz / Flasche platt. Dann passt es sich an die Körperform an. Man fixiert es über der Stelle so, dass es Hautkontakt hat und behält. Das „zieht“ auch den Fremdkörper raus. Homöopathisch kann man Myristica in einer D4 geben (zusätzlich).

Das ist im Übrigen keine Krankheit !!! – Das ist nur ein saudoofes Ereignis mit Beschwerden.

Dass das juckt, ist wahrscheinlich, weil ein Heilungsprozess in der Haut und die damit verbundene Ausscheidung immer mit Jucken verbunden ist. Hier reicht meist Ledum D4 mehrmals am Tag. (Geht auch gut mit Wasserglasmethode)

Falscher Jasmin, Wilder Jasmin (frischer Wurzelstock)

Körper: Starke Erschöpfung. Zerschlagenheitsgefühl. Erschlaffung der Muskeln. Lähmungen. Schwindel. Gutes Zittermittel. Großes Grippemittel. Schwere der Oberlider, fallen herab. Kopfschmerzen vom Hinterkopf bandförmig nach vorn, durch Harnflut gebessert. Gefühl am Herzen, als stehe es still, Herzrasen. Neben kali-p bei postdiphtherischen Lähmungen. Schreibkrampf. Kind gibt Nahrung durch die Nase von sich. Nervenmittel, bes. bei körperlicher und geistiger Schwäche. Kopfschmerz, Krämpfe, Neuralgien. Augenschmerzen und Sehstörungen. Frauen mit nervös-hysterischen Unterleibs- und Herzstörungen. Schwäche, Wehtun aller Muskeln.

Durch: Kummer, Erregung, Schreck (Durchfall), Gifte

Schlimmer: Fön, Sommerhitze, feuchtwarmes Wetter, Nebel, vor Gewitter, Aufregung, Erregung, Prüfung, schlechte Nachrichten, Tabakrauchen, Denken an Beschwerden, 10°°

Besser: reichlich hellen Harn lassen, frische Luft, Bücken, dauernde Bewegung, Stimulatien

Vergleichen: Acon, Bapt, Bell, Calc, Cham, Cimic, Clem, Coff, Cycl, Hep, Ip, Mag-p, Nux-v, Op, Ph-ac, Phos

Gemüt, Verhalten, Hintergründe: Erwartungsangst aus zurückgehaltenen Emotionen. Erwartungsangst weil durch Bedrohung blockiert. Fühlt sich überlastet, kann nicht mehr hingucken. Verkrampft und nimmt sich alles zu Herzen. Panikattacken durch Lampenfieber, Vorfreude oder kommende Erwartungen / Leistungen.

Unausgeglichenheit zwischen dem Denken außen und dem Gefühl für sich selbst. Es rührt an den eigenen Grundfesten und stellt die Person in ihrem Austausch in Frage, was Anlass zu ständiger Selbstkritik gibt.

Man ist gereizt und wütend; fühlt sich von fremden Vorstellungen besetzt, die sich mit dem eigenen Sein nicht in Einklang bringen lassen. Die Gefühlswelt kann sich nicht frei entfalten, denn die Ideen fließen nicht mehr. Wenig eigenes Zutrauen, Gefühl und Intuition wird nicht vertraut. Stress führt zum „Ausklinken“. Die Person schaut nicht mehr hin, denn alles, was sie sieht, wirkt bedrohlich.

Um sich zu entwickeln, muss gelernt werden, dass es immer verschiedenen Sichtweisen gibt, aber die eigene verbindlich für das eigene Leben ist. Gleichgültig, wie sich etwas entwickelt – es ist immer richtig und nützlich, denn Mut ist überwundene Angst.

Angst, steht unter Stress mit Neigung zur Hysterie. Bewusstlosigkeit, Todeswunsch. Reizbar, will ungestört und allein sein. Schlechte Nachrichten agg. Bei Stress Gedankenverlust. Prüfungs- und Vorstellungsangst mit Herzjagen.

Gold, Goldserie

Körper: Alles schwer (Gang, Figur, Seele). Störungen im Sex. Wallungen. Sieht nur die untere Hälfte der Dinge. Knochenkrankheiten. Verjüngungsmittel bei Greisen (immer mit ars). Fett, ängstlich, melancholisch in den Wechseljahren. Handfeste Frauen, die ihre Gebärmutter fühlen. Verhärtungen der Gebärmutter. Angst von der Herzgrube her. Erhöhter Blutdruck, Neigung zu Schlaganfall und Aorten-Erweiterung.. Bei Prostatahypertrophie und Knochenkaries. Nächtliche Knochenschmerzen, Nasen- oder Mundgestank. Nie ohne Ars geben !

Durch: Amalgam, Gicht. Alkohol.

Schlimmer: früh, nachts, periodisch alle 3 – 4 Tage. Geistige Anstrengung, Kälte, Ruhe.

Besser: Gehen, Warmwerden im Freien.

Vergleichen: Asaf, Hep, Kali-i, Merc, Mez, Nit-ac, Phos, Syph

Gemüt, Verhalten, Hintergründe: Ernste, introvertierte Kinder, die gut in der Schule sind; altklug.

Sehr rotes Gesicht mit einem Stich ins Bläuliche. Der Hals ist kurz und dick, die ganze Person rundlich. Klagt über Herzbeschwerden, Bangigkeit und über eine Angst, die am Herzen sitzt. Neigung zu Selbstmord (natr-s).

Stimmung: Erregt, gut gelaunt – heftig, zornig, grob, streitsüchtig (wechselhaft), gipfelt in Depression (wegen schwerer Leiden). Widerspruch wird nicht vertragen. Arbeitslust und innere Hast. Geistig beweglich, schlaflos.

Mangelndes Selbstwertgefühl. Tiefe Depressionen. Sehr verschlossen. Glaubt die Erwartungshaltung der anderen nicht erfüllen zu können und werde deshalb nicht geliebt. (Intensivstes Persönlichkeitsmittel) Abscheu vor dem Leben. Beten (jemandem um etwas bitten, nicht auf sich sondern nach außen gerichtet) Zentrales Mittel bei Selbstmordneigung. Melancholie, Lichtscheu, Kritikempfindlichkeit, Hoffnungslosigkeit. Bei Herzbeschwerden nach emotionalen Unterdrückungen.

Bedeutung: Fehlendes Selbstwertgefühl. Zu tief in die Probleme verstrickt. Alle Lebensbereiche können betroffen sein. Familiäre Fragen, Partnerschaftsfragen, wirtschaftliche Fragen. Alles bemüht sich Aurum, auf die Reihe zu bekommen, duldet keinen Widerspruch und wird so keiner Hilfe teilhaftig.

Gott scheint gestorben zu sein. Sich restlos verlassen / im Stich gelassen fühlen. Mit all dem Chaos alleine fertig werden. Kein Lichtstrahl lässt die Welt in angenehmem Schein erstrahlen. Alle haben mich verlassen – und es sieht nicht so aus, also ob sich daran je etwas ändern würde. Verzweiflung macht sich breit. Lieber sterben als sich das noch länger anzusehen.

Lösung: spüren, dass im größten Chaos und in der größten Verzweiflung auch Gott / Göttin da ist und das Leid teilt. Verbundenheit von Himmel und Erde erschaffen, sich oben und unten verankern, um die Einheit wieder herzustellen. In den Trümmern des Alten die Basis für eine Zukunft sehen, um in dieser neu zu erstrahlen. Die göttliche Kraft nehmen und im Inneren verwenden.

Die Ähnlichkeit mit Mercurius / Syphilitischen Erkrankungen kommt nicht von ungefähr, denn diese Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit datieren aus dem Verlust des Urvertrauens, das bestimmend über das syphilitische Miasma deutlich wird.

Gold ist ein sehr passendes Mittel innerhalb des Patriarchates, das zwar einen Gott verspricht, aber (ähnlich den Scientologen) seine Schäfchen auf dem Weg dorthin im Stich lässt.

Goldring

(Tonerde)

Körper: Hartnäckige Leiden bei schwachen Personen. Skrofulose, Dyskrasien, Chron. Trockene Schleimhautkatarrhe der Kinder und alten Leuten. Frauenleiden mit klimakterischen Beschwerden. Mager, ausgetrocknet. Trockenheit der Kehle, an Auge, Mund und After. Appetit auf Kreide, Kohle, Unverdauliches. Ausfluss profus, ätzend. Chronische Verstopfung bei Kindern (Mag-p) und Schwangeren. Wunde, schorfige Nasenlöcher. Gliederzittern. Verlangen nach Wärme. Erstes Mittel bei Afterjucken. Große Erkältlichkeit. Morgens Schwindel. Lähmigkeit. Schmerzen von oben rechts nach unten links.

Schlimmer: Wetterwechsel zum Trockenen. Früh morgens beim Erwachen und Aufstehen. Kartoffelessen und Kälte.

Besser: feuchtes Wetter, Gehen im Freien.

Vergleichen: Plb, Sec

Gemüt, Verhalten, Hintergründe: Gemütsdepression, hastig, ungeduldig, widerspenstig, depressiv, Zeit vergeht zu langsam. Gealtert, mager, matt, müde, elend.

Hat den Boden unter den Füßen verloren (Alzheimer), was die Füße kalt sein lässt. Emotionale Depression. Hastig, ungeduldig, Zeit vergeht zu langsam. Der eigene Standpunkt fehlt, die eigene Position wird nicht eingefordert. Fühlt sich in Geiselhaft genommen und aus der eigenen Position gedrängt. Hastig, aber nicht mehr zielgerichtet, weil er die Dinge nicht mehr ruhig angehen kann. Liebevolles In-den-Arm-Nehmen fehlt. Muss lernen, selbst aktiv zu werden.

Alumina-Menschen fühlen sich älter, als sie sind. Gleichzeitig lassen sie sich leicht blenden (Stockholm-Syndrom). Jeder kann sie zu allem überreden und sie damit ausnutzen. Ich-Verlust, meist als Folge der Kindheit und Erziehung (gebrochener Wille). Haare ergrauen früh. Braucht dringend eine bessere Erdung.

Extrem ängstlich, Phobien, Panik. Fürchtet, wahnsinnig zu werden, entwickelt selbstmörderische Impulse. Schreckhaft, Angst und Bangen, niedergeschlagen, weint leicht.

Weiße Zaunrübe (frische Wurzel)

Körper: Langsamer Krankheitsbeginn. Trockene Schleimhäute. Durst. Alles tut weh. Rechtsmittel. Alles ist trocken: die Schleimhäute, bes. im Mund, Lippen, Husten, Stühle. Heftige Schweiße. Stechende Schmerzen, bes. bei Bewegung. Beim Husten Stechen in Brust, Bauch oder Knie. Trockener Husten, der sich beim Eintritt ins warme Zimmer verschlimmert. Großer Durst auf große Mengen kalten Wassers (phos), Verstopfung. Bitterer Geschmack. Alle Muskeln schmerzhaft und steif. Großes Rheumamittel.

Durch: Ärger, Erkältung. Haut

Schlimmer: geringste Bewegung, Unruhe, Berührung. Ärger, Widerspruch, Anreden, Gestörtwerden. Nach dem Essen, morgens, beim Aufstehen. Wärme, heißes Wetter.

Besser: Druck, Liegen auf kranker Seite. Kälte, kühle Luft, kaltes Trinken. Ruhe, kritischer Schweiß, reichlich Urin.

Vergleichen: Alum, Aur, Bell, Chin, Coloc, Croc, Kali-m, Lil-t, Nat-c, Nux-v, Rhus-t, Sil

Gemüt, Verhalten, Hintergründe: Reizbar, ängstlich, Widerspruch reizt, kl. Diktator, weiß alles besser. Galliges Temperament.

Angst, niedergeschlagen und heiter im Wechsel. Furcht vor der Zukunft, glaubt sich dem Tode nahe. Übergeschäftig, glaubt nie fertig zu werden. Lässt mit einem Mal alles aus der Hand fallen. Vergisst die Gedanken.

Will seine Ruhe haben. Ärgerlich, reizbar, misslaunig; versucht, es alleine zu bewältigen. Neigt zur Flucht, plötzlich, immense Unruhe. Verwirrt, glaubt von zu Hause weg zu sein, verlangt nach Hause, ist fortgesetzt in Geschäften. Brüllen, Kreischen, Schreien, bes. Kinder. launisch, wechselhaft, unvermutet. Weinerliche Stimmung, Weinen.

Plötzliche Beschwerden: gereizt ohne emotionalen Ansatz, will sich nicht exponieren und findet keine Lösung. Will langsam aber sicher alles loswerden, ist dabei zornig oder plötzliche Unterdrückung der Selbstdarstellung mit Kommunikationsschwierigkeiten, vor allem hinsichtlich familiärer Reizzuständen.

An Traditionen / Gewohntem festhalten („das war immer schon so“) und sich darauf berufen, denn scheinen sicherer zu sein, was zum Verzicht der eigenen Persönlichkeit führt. So bleibt sie lieber zuhause und vergräbt sich dort.

Feuerwurzel

Bryonias Stimme erklingt, etwas erschöpft und unzufrieden: „Ich habe den ganzen Tag Schmerzen im Rücken gehabt und musste mich ständig anlehnen. Wozu machen wir diese Arbeit überhaupt? Und das Essen liegt mir wie ein Stein im Magen!“

Evania lächelt und überlegt einen kurzen Moment. Dann legt sie beide Hände zusammen und reibt sie aneinander, bis sie sich warm anfühlen. Alle anderen im Kreis machen mit. Die Hände werden auseinander geholt, ganz langsam, damit die Energiefäden, die zwischen beiden Flächen nun bestehen, zusammenhalten. Alle fühlen diese Energie von der einen zur anderen Seite fließen.

Nun legt Evania die Hände nach oben geöffnet auf ihren Knien ab. Als erfahrene Heilerin erkennt sie den Regenbogen, der sich von Handfläche zu Handfläche spannt.

„Vor vielen Jahren lebte eine Frau namens Feuerwurzel, die immer alles gut vorbereitet haben wollte, um ihre Arbeit erfolgreich zu erledigen. Sie plante schon Tage im Voraus, damit auch jede Kleinigkeit Berücksichtigung finden konnte. Sie verbrauchte dafür sehr viel Energie, die sie von ihrer inneren Freude am Singen, Tanzen und Spielen abhielt. Wenn ihre Familie bereits um das Feuer versammelt war, räumte sie noch rasch etwas auf oder legte es für den nächsten Tag bereit. Meist war sie damit noch beschäftigt, wenn die anderen bereits zu ihrer Schlafstatt gingen, um sich zu erholen.

Ganz besonders unzufrieden wurde sie, als an den folgenden Tagen Ereignisse stattfanden, die sich mit ihrer Planung überhaupt nicht deckten. Dann hatte sie das Gefühl, völlig unnütz zu sein.

Irgendwann nahm die Heilerin Feuerwurzel in den Arm und machte mit ihr die Reise zu den Sternen. Dort trafen sie die Großen Helfer, die sich dieses Problems annahmen. Sie schwammen durch das Meer der Möglichkeiten und sangen mit den Elfen das Lied der Schöpfung.

Da erkannte die Frau, dass es gut war, erholt in den Tag zu gehen. Dass es auch gut war, alles dabei zu haben, was nützlich ist. Sie sah aber auch, dass erst durch das Zusammenwirken mit den Großen Helfern der Tag zum Erfolg wurde. Besonders, wenn sie fröhlich und vertrauensvoll mit allen ihren Lieben umging.

Im selben Moment entstand ein Feuerwerk an Farben und Klängen. Die ganze Familie sprang auf und nahm sich gegenseitig in die Arme. ‚Wir sind füreinander da! Wir helfen uns gegenseitig! Wir sind ein Ganzes und froh darüber!‘ tanzten sie singend um ihr Feuer.

Schau, das gilt auch für uns hier: Auch wir sind immer füreinander da, auch uns unterstützen die Großen Helfer. Wenn wir sie darum bitten, besonders gern.“

Evania schaute hinüber. Dann stand sie auf, legte ihre Hände auf den schmerzhaften Rücken und ließ zusätzliche Energie durch die Frau strömen.

„Denk immer daran: wann du darum bittest, wird dir geholfen. Wenn dir danach ist, dich anzulehnen, dann such dir einen von uns, dich zu unterstützen. Wir alle sind immer gerne für einander da und tragen gemeinsam unser Leben. Gemeinsam sind wir erfolgreich.“

Bryonia

Körper: Venenmittel, Schmerz, Wundheitsgefühl. Zerschlagen. Venöse Hyperämie, Stauungen, Blutungen, Krampfadern und -geschwüre. Hämorrhoiden. Schleimhautkatarrhe, Blutgeschmack und großer Durst. Rheuma, Neuralgien. Kopfschmerz. Nach OP besser als Morphium.

Schlimmer: feucht warmes Wetter

Vergleichen: Aloe, Arn, Bell-p, Calc-fl, Mur-ac, Puls, Sul-ac, Tril

Gemüt, Verhalten, Hintergründe: Ruhig und ausgeglichen, frei von Ängsten und Sorgen.

Drüsen erfüllen verschiedene Funktionen, je nachdem, wo sie angeordnet sind. Es gibt produzierende und filternde (Lymph-)Knoten und Drüsen. Je nach Bereich wird Verschiedenes dort hergestellt: z.B. Säfte, die den Verdauungsvorgang unterstützen; aber auch Hormone, die das Gleichgewicht der Körperfunktion steuern. Sie sind jeweils verschiedenen Organbereichen zugeordnet und auch in diesem Zusammenhang zu verstehen.

Die Steuerung der Lebensprozesse findet zu einem erheblichen Teil in Drüsen statt. Sie produzieren Stoff, die dies ermöglichen. Deshalb ist die Leber die größte menschliche Drüse, die hier allerdings dem Magen-Darm-Trakt zugerechnet worden ist, denn sie liefert in erster Linie Stoffe für die Verdauung.

Darüber hinaus gibt es auch noch Hormondrüsen (Hormone = Botenstoffe, Antreiber, Erreger). Diese korrespondieren alle unter- und miteinander. Ist eine davon aus dem Lot, so sind auch alle anderen stark in ihrer Tätigkeit beeinträchtigt. Das macht es im Allgemeinen recht schwierig, herauszufinden, bei welcher nun der Ursprung der Störung liegt. Wenn wir uns diesen „Apparat“ als einen Motor mit vielen Zahnrädern vorstellen, können wir uns ein Bild machen: Ein Zähnchen bricht aus und alle anderen Zahnräder drehen nun in einem anderen Rhythmus, immer wenn der eine fehlende Zahn das Gleichgewicht erneut verschiebt. Auf die Dauer kann das zu einer spürbaren Verschiebung im gesamten Gleichgewicht führen.

Hormonsystem – Überblick

endokrinen Drüsen

  • Hirnanhangsdrüse = Hypophyse (1)
  • Zirbeldrüse = Epiphyse (2)
  • Schilddrüse = Thyreoidea (3)
  • Nebenschilddrüse = Para-Schilddrüse (3)
  • Nebennieren (aufsitzend auf den Nieren) (5)
  • Langhanssche Inseln (Bauchspeicheldrüse) (6)
  • Eierstock (7)
  • Hoden (8)
  • Thymusdrüse (4)

Hormondrüsen, Quelle Wiki

Das Hormonsystem steuert über seine Hormone den gesamten Körper. Insofern könnte ich diesen Bereich dem Nervensystem zuordnen, denn die Nerven haben „Adapter“ (Rezeptoren) für Hormone. Diese Adapter finden sich auch an Organzellen, wo eine hormonelle Steuerung notwendig ist.

Hormone sind die Botenstoffe, die entweder direkt (parakrin) oder nach Passage durch den Körper (endokrin) ihr Ziel erreichen.

Neben den drüsigen Organen (Schilddrüse, Hypophyse etc.) gibt es auch Einzelzellen, die Hormone produzieren. Diese arbeiten meist parakrin, also direkt.

Hypothalamus

Der Hypothalamus liegt im Zwischenhirn. Er unterhält eine Verbindung zur Hypophyse und ist der Regler für deren Hormonausschüttung. Auf diese Weise werden Temperatur, Herzschlag und Nierenfunktion, sowie Schlafrhythmus, Hunger und Durst als auch der Geschlechtstrieb gesteuert.

Das Zwischenhirn trägt seinen Namen, weil es zwischen Klein- und Großhirn liegt. Dabei ist entwicklungsgeschichtlich das Kleinhirn unser uraltes Gehirn, das unsere Lebensfunktionen aufrechterhält, während das Großhirn uns das Denken und seinen Ausdruck ermöglicht. Das Zwischenhirn ist damit zuständig für Energie-, Wasser und Wärmehaushalt.

Hirnanhangdrüse

Steuerungsorgan der Chefetage. Sie hat zwei Hälften, die unabhängig voneinander arbeiten: Hinterlappen und Vorderlappen. Der Hinterlappen steuert den Nervenanteil. Der vordere Teil andere Hormondrüsen (spez. die Schilddrüse). Hierfür wird die Verbindung zum Hypothalamus (der Datenautobahn) genutzt.

Schilddrüse

Die Schilddrüse liegt direkt unterhalb des Kehlkopfes und bildet Thyroxin sowie Trijodthyronin. Damit werden der Energieumsatz und die Eiweißproduktion gesteuert. Um das zu können, braucht sie Jod. Bei einer Schilddrüsenüberfunktion erfolgt ein zu hoher Energieumsatz (der Mensch wird schlank, nervös und ist in hoher Spannung); die Unterfunktion führt zu Lethargie und seelischer Indolenz (alles läuft deutlich langsamer ab).

Nebenschilddrüse

An der Rückseite der beiden Schilddrüsenlappen liegen je 2 kleine Drüsen. Diese regulieren den Calcium-Haushalt des Körpers. Diese dürfen bei einer Schilddrüsen-OP niemals entfernt werden! Hiervon hängen ab: Knochen- und Zahnaufbau, Funktion der Muskel- und Nervenzellen sowie die Blutgerinnung. Falls der Körper nicht genügend Calcium in der Nahrung bekommt, entzieht er durch diese Hormonwirkung den Knochen etc. das vorhandene Calcium.

Bauchspeicheldrüse

Die Bauchspeicheldrüse hat zwei Anteile. Einer sorgt für Verdauungssäfte, die im Darm wirksam werden. Die Langerhansschen Inseln jedoch produzieren Insulin und Glucagon, womit der Blutzuckerspiegel gesteuert wird.

Nebennieren

Die Nebennieren sitzen wie Reiter auf den Nieren. Sie bestehen aus Mark und Rinde. Das Mark produziert Adrenalin und Noradrenalin, um auf Gefahren und Stress angemessen reagieren zu können (wird in die Blutbahn eingespeist). Damit wird der Herzschlag erhöht und das Blut dort abgezogen, wo viel Durchblutung gerade überflüssig ist (kalte Haut, kalte Füße), damit die Muskeln besser durchblutet werden können. Hier wird gleichzeitig auch einfacher Zucker zur Verfügung gestellt (Antriebsenergie). Vermehrtes Cortisol im Umlauf mindert die Abwehr bei akuten Erkrankungen.

Bei diesem gesteigerten Energiebedarf ermöglicht Cortisol (ebenfalls in der Nebenniere produziert) die Steigerung des Blutzuckerspiegels.

Adrenalin und Nordadrenalin werden als Botenstoffe im Nervensystem benötig. Aldosteron (Rinde) muss für den Salzhaushalt der Nieren bereitgestellt werden.

Geschlechtsdrüsen

Die hier gebildeten Geschlechtshormone sind Östrogen, Progesteron, Testosteron und Androsteron. Beide Geschlechter produzieren alle genannten Hormone. Der Unterschied liegt in der Menge.

  • Östrogen (Folikelhormon) = Reifung der Eizelle. Weibliche Brust, Gebärmutter – Verstärkte Ausbildung. Aber auch Hörvermögen, Gedächtnisleistung, Sprache.
  • Progesteron = Durchblutung der Gebärmutter-Schleimhaut (Endometrium)
  • Testosteron = Aufbau von Muskelmasse und Fettspeicher. Spermienproduktion. Körperbehaarung. Sexuelles Verlangen, Lebenslust, Ausdauer, Antrieb.
  • Androsteron = verstärkt die männlichen Geschlechtsmerkmale

Transmitter

Wirkung Herstellungsort
Acetylcholin Stimuliert das Lernen, Denken, Gedächtnis, Vegetativum. Teilweise sanft, ruhig, introvertiert, auch schläfrig. Intellektuell leistungsfähig und konzentriert. Fähig zu harmonischen Bewegungen. Steigert teilweise die Abwehrkräfte.
ACTH Stimuliert die Nebennierenrinde zur Hormonausschüttung, teils auch förderlich für die Intelligenz und Konzentration. Adenohypophyse
ADH Antidiuretisches Hormon (Vasopressin), bremst die Nieren und erhöht den Blutdruck. Ohne ADH müßten wir 40 Liter Flüssigkeit/Tag trinken. Neurohypophyse
Adrenalin Psychisch und körperlich stark aktivierender Botenstoff, lebhaft bis aggressiv machend, stimmungsaufhelldend, intellektuell leistungsfähig, konzentriert, fähig zu harmonischen Bewegungen, phantasievoll, kreativ oder übersinnlich kosmisches Erfahren, Energie verbrauchend, Sexualität stimulierend, Gewichtsabnahme. Streßhormon. Nebennierenmark
Aldosteron Reguliert Mineralstoffe im Körper, den Wasserhaushalt und den Blutdruck. Nebennierenrinde
Androgene Männliche Sexualhormone (>Testosteron) Nebennierenrinde
Angiotensin Blutdrucksteigerndes Gewebshormon
Beta-Endorphine > Endorphine
Calcitonin Steuert den Calcium- und Phosphatstoffwechsel Nebenschilddrüse
Choriongonadotropin Sorgt für den Uterus während der Schwangerschaft
Cortisol (Cortison) Stark entzündungshemmender Botenstoff, der entgiftend wirkt, sogar cytostatisch. Fungiert auch als Streßhormon. Man wirkt ruhig, sanft, introvertiert, teils schläfrig. Hemmt Schmerzen. Hellt die Stimmung auf, macht glücklich bis euphorisch. Verbraucht Energie, dämpft Sexualität, steigert das Gewicht, senkt die Abwehrfähigkeit. Nebennierenrinde
Dopamin Führt zu Phantasie und Kreativität, verwischt die Grenzen zwischen Genie und Wahnsinn; ermöglicht überdies harmonisch-grazile Bewegungen. Mindert Ängste, hellt die Stimmung auf. Verbraucht Energie, steigert die Sexualität, mindert das Gewicht, steigert die Abwehrkräfte.
Endorphine Körpereigene Morphium-Moleküle. Schmerzstillend, die Stimmung hebend, Glücksgefühl stimulierend; ruhiges, sanftes, introvertiertes bis schläfriges Erscheinungsbild; mildert Angst. Macht phantasievoll und krerativ oder übersinnlich, kosmisches Erfahren. Steigert Sexualität.
Endovalium Körpereigenes Valium-Molekül. Sedierend, entspannend, angstlösend, arbeitet mit GABA eng zusammen. Ruhig, sanft, introvertiert, auch schläfrig. Stimmungsaufhellend. Gewichtszunahme.
Enkephaline > Endorphine
FSH (Follikelstimulierendes Hormon) ein Gonadotropin, sowohl bei Mann als auch bei Frau
GABA (Gammaaminobuttersäure/acid) beeinflußt hemmend etwa 40 % aller Synapsen in Gehirn und Rückenmark; quantitativ der Hauptbotenstoff im Gehirn; beruhigend; enges Zusammenwirken mit Endovalium
Gamma-Endorphine > Endorphine
Gestagone > Sexualhormone
Glukagon Hauptgegenspieler zu Insulin, erhöht den Blutzucker Bauchspeicheldrüse
Glucocorticoide (=Corticosteroide) mehrere Dutzend im Körper; > Cortisol Nebennierenrinde
Glutaminsäure (eine Aminosäure) anregender Botenstoff im Gehirn: Großhirnrinde, Kleinhirn, Nervenbahnen für das Sehen.
Glycin (eine Aminosäure) multilokal, überwiegend hemmend an Synapsen
Gonadotropine Stimulieren Sexualhormone und –organe Adenohypophyse
Histamin Läßt an der Haut allergische Reaktionen entstehen, reguliert die Magensäure, im Gehirn das emotionale Verhalten (mal anregend, mal dämpfend)
Insulin Fördert die Glukose-Verwertung im Körper, senkt dadurch die Blutzucker-Konzentration. Bauchspeicheldrüse
Kallidin Senkt sanft den Blutdruck
Kallikrein Koordinator für andere Botenstoffe
Kinine B.-Gruppe, die Spermien und Uterus stimulieren, wandelt Verletzung in Schmerz
LH (Luteinisierendes Hormon) ein >Gonadotropin
LHRH regt die Freisetzung von Gonadotropin an.
Melanin Pigment-Molekül, das in Melanocyten gebildet wird und das die Farbe der Haut, Augen und Haare prägt. Neurohypophyse
Melatonin Macht ruhig und müde, führt bei Tieren zum Winterschlaf, beim Menschen zur Winterdepression. Prägt den Biorhythmus. Macht ruhig, sanft, introvertiert, teils schläfrig. Etwas angst- und schmerzfrei. Speichert Energie, dämpft die Sexualität, führt zu Gewichtszunahme. Zirbeldrüse
Mineralcorticoide z.B. Aldosteron Nebennierenrinde
MSH (Melanocytenstimulierendes Hormon) Pigment-Hormon, das mit Hilfe der Sonnenenergie antidepressiv wirkt.
Noradrenalin Allgemein aktivierend, stimmungshebend und antidepressiv; intellektuell leistungsfähig, konzentriert, fähig zu harmonischen Bewegungen, phantsievoll, kreativ oder übersinnlich kosmisches Erfahren; Energie verbaruchend, Sexualität stimulierend; Gewichtsabnahme. Streßhormon. Nebennierenmark
Östradiol > Östrogen > Sexualhormone
Östrogen weibliches Hormon, das nicht nur die Frau, sondern auch jeder Mann produziert. Unterstützt viele Körperfunktionen, Stimmungsaufhellend, prägt das spezifisch weibliche Aussehen. > Sexualhormone Nebennierenrinde, Eierstöcke
Oxytocin Löst Geburtswehen aus, ist aber auch ein sexuell überaus anregendes Hormon. Wirkt allgemein aktivierend oder lebhaft bis aggressiv. ist stimmungsaufhellend oder glücklich bis euphorisch. Stimuliert die Sexualität. Neurohypophyse
Pancreozymin Organ-Botenstoff, reguliert Verdauungsvorgänge.
Parathormon Gegen- und Mitspieler des Calcitonins. Nebenschilddrüse
Progesteron Schwangerschaft. > Sexualhormone Eierstöcke
Prolactin Ein >Gonadotropin, das die weibliche Brustdrüse zur Milchbildung stimuliert, aber sowohl bei Mann als auch Frau sexuell anregend ist.
Psychedelika, endogene LSD-ähnliche körpereigene Moleküle; erweitern Wahrnehmung, bringen Visionen und Erleuchtung. Enge Verbindung zu den Endorphinen, Serotonin, Dopamin; sie lassen Tag- und Nachtträume entstehen. Wirken allgemein aktivierend, stimmungsaufhellend, teils intellektuell leistungsfähig und konzentriert. Verbrauchen Energie, steigern manchmal die Sexualität, führen zu Gewichtsabnahme.
Schilddrüsenhormone Stark anregende, dynamisierende und Energie verbrauchende Hormone mit Wirkung auf den gesamten Körper. Macht glücklich bis euphorisch. Steigert die intellektuelle und konzentrativen Fähigkeiten, macht fähig zu harmonischen Bewegungen. Verbraucht Energie, steigert die Sexualität und mindert das Gewicht. Schilddrüse
Secretin Organ-Botenstoff, der Mange und Darm zu Verdauungstätigkeit anregt.
Serotonin Botenstoff, der für innere Ausgeglichenheit und Ruhe sorgt. Schlafregulierend. Wirkt multilokal. Macht angst- und schmerzfrei, glücklich und stimmungsaufhellend. Wirkt intellektuell leistungsfähig, konzentriert. Teils phantasievoll und kreativ, übersinnlich, kosmisches Erfahren. Speichert die Energie, dämpft die Sexualität, führt zu Gewichtszunahme und Amwehrsteigerung.
Sexualhormone weiblich (+ männlich): Östrogen, Gestagen und Progesteron. allgemein aktivierend bis lebhaft. Stimmungsaufhellend bis glücklich. Teils intellektuell steigernd. Speichert die Energie und stimuliert die Sexualität.

männlich: Testosteron. Wirkt allgemein aktiveirend oder lebhaft bis aggressiv. Wirkt stimmungsaufhellend. Teils Steigerung der Intellektualität. Verbraucht Energie, stimuliert Sexualität, Gewichtszunahme.

Adenohypophyse
STH (Somatotropes Hormon) Wachstumshormon, das die Körpergröße gestimmt; auch im Erwachsenenalter ist es aufbauend aktiv. Wirkt allgemein aktivierend, stimmungsaufhellend, aktiviert den Intellekt. Speichert Energie, reduziert das Gewicht, steigert die Abwehrkräfte. Neurohypophyse
Substanz P Im Gehirn weit verbreitet. Leitet u.a. Schmerzempfindung von Haut zu Gehirn. Gegenspieler zu den Endorphinen.
Testosteron Typisch männliches Hormon; sorgt für kräftigen Körperbau, ist sexuell anregend; in hoher Konzentration fördert es Aggressivität. > Sexualhormone Hoden
Thyroxin > Schilddrüsenhormone Schilddrüse
Trijodthyromin > Schilddrüsenhormone Schilddrüse
Thymushormone Thymus galt im griech. Altertum als Sitz des Gemüts. Von der Thymusdrüse werden Thymus-Lymphozyten und (teilweise daran gekoppelt) Peptid-Hormone in Umlauf gebracht, die die körpereigene Abwehr gegen Krankheiten stärken (Immunabwehr). Speichert Energie. Gewichtszunahme. Thymusdrüse
TRH Thyreostimuierendes Hormon Adenohypophyse
Vasopressin > ADH
Zirbeldrüsenhormone Auch beim Menschen dringen Lichtquanten durch Haut und Schädelknochen zur Zirbeldrüse (Corpus pineale), zudem empfängt sie direkte Reizungen vom Opticusnerv (Sehnerv). Das wichtigste Hormon der Zirbeldrüse ist wohl das Melatonin, doch auch Nor-adrenalin ist vertreten. Die Zirbeldürsen-Hormone beeinflussen Stimmung und Antrieb und bringen unseren Biorhythmus in Gleichklang zur Umwelt und zu den Gestirnen (Sonne, Mond). Zirbeldrüse
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