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Andere Bezeichnungen: Rhamnus frangula = Faulbaum; Pulverholz

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Vorkommen:

Häufig im Unterholz feuchter Wälder Europas.

Pflanzenheilkunde:

Faulbaumrinde = Frangulae Cortex = Cortex Frangulae

Heilanzeigen: Darmträgheit, Verstopfung. Wirkung auf den Dickdarm.

Zubereitung/Anwendung: 1 Teelöffel voll Schnittdroge wird in einer Tasse mit kochendem Wasser überbrüht und nach 5 Minuten abgeseiht. Durch Zusatz von etwas Fenchel werden Geschmack und Wirkung verbessert. Man trinkt täglich 1 — 2 Tassen. Die milde und beschwerdefreie Wirkung tritt erst nach etwa 8 (!) Stunden ein. Das klappt dann also, wenn abends eingenommen wird, für einen morgendlichen Stuhlgang.

Man kann auch ½ Teelöffel voll gepulverter Droge, in etwas Flüssigkeit aufgeschwemmt oder in einer feuchten Oblate eingehüllt, einnehmen. Die Droge ist praktisch frei von Nebenwirkungen, sofern sie mindestens 1 Jahr lang abgelagert ist oder 1 ½  Stunden auf 100 Grad erhitzt wurde, worauf der Fachhandel zu achten hat. Frische Faulbaumrinde verursacht Brechreiz und Darmkoliken.

Anmerkung: Auch pflanzliche Abführmittel sollten nicht länger als höchstens einige Wochen ununterbrochen angewendet werden. Vielmehr sollte durch Kostumstellung (Joghurt, Obst, Leinsamenschrot, Weizenkleie) eine Normalisierung der Darmträgheit angestrebt werden.

Inhaltsstoffe: Frangulin, Glucofrangulin, außerdem Gerbstoffe, welche die Abführwirkung leicht bremsen und so die milde Gesamtwirkung der Droge bedingen.

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