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Andere Bezeichnungen: Afrikanische Teufelskralle

Bilder: 

Vorkommen:

Savannen der Kalahariwüste von Südwest- und Südafrika.

Pflanzenheilkunde:

Teufelskrallewurzel = Radix Harpagophyti

Heilanzeigen: Rheumatische Erkrankungen und Arthritis.

Zubereitung/ Anwendung: Bereitung der Tagesmenge durch Überbrühen von 1 gehäuften Teelöffel voll Schnittdroge mit ½ Liter kochendem Wasser. Man lässt das bedeckt über Nacht stehen, seiht am nächsten Morgen ab und trinkt vor den Mahlzeiten je 1 Tasse kalten Tee. Der recht bittere Geschmack kann durch etwas Süßstoff gemildert werden. Kurmäßige Anwendung über mehrere Wochen ist unerlässlich.

Inhaltsstoffe: Harpagosid (sehr bitter), Procumbid und Harpagid.

Andere Bezeichnungen: Hamamelis orbiculata, Virginische Zaubernuss; Echte Zaubernuss

Bilder: 

Pflanzenheilkunde:

Hamamelisblätter = Hamamelidis Folium — Folia Hamamelidis

Der Hamamelisstrauch (virginische Zaubernuss, Hamamelis virginiana) kommt aus Nordamerika und gedeiht auch in unserem Klima gut. Sein ebenfalls gebräuchlicher Name Hexenhasel bezieht sich auf die große äußerliche Ähnlichkeit mit unserem Haselnussstrauch und die ungewöhnlich frühe Blühzeit im Spätwinter. Blätter und Rinde der Hamamelis enthalten Gerbstoff. Die Droge wird wie Eichenrinde verwendet (siehe dort). Das durch Wasserdampfdestillation aus frischen Zweigen gewonnene Hamameliswasser wird kosmetisch gebraucht.

Andere Bezeichnungen: Echtes Süßholz; Spanisches Süßholz; Lakritze; Bärendreck

Bilder: 

Pflanzenheilkunde:

Süßholzwurzel = Liquiritiae Radix – Radix Liquiritiae

 ist — in geschälter und ungeschälter Form — der Ausgangsstoff für den dunkelbraunen eingedickten Lakritzenextrakt und die Lakritzenstangen („Bärendreck“). Die Droge hat zwei grundverschiedene Heilanzeigen, nämlich Bronchitis und Magengeschwür.

Süßholzwurzel allein wird ohne Zusätze bzw. weitere Aufbereitung wohl kaum benutzt. Öfter findet man die Schnittdroge gemischt mit Thymiankraut, Fenchelfrüchten etc. in Hustentees. Wichtiger ist der intensiv süß schmeckende Süßholzextrakt (Bestandteil vieler Fertigarzneimittel) mit dem Hauptinhaltsstoff Glycyrrhizin. Dieses hat Saponincharakter, woraus sich seine altbekannte auswurffördernde Eigenschaft bei Husten erklärt.

Erst nach dem 2. Weltkrieg wurde der günstige Einfluss des Extraktes bei Magengeschwür entdeckt. Inzwischen weiß man, dass der entzündungswidrige Effekt auf einer cortisonähnlichen Wirkung beruht. Glycyrrhizin ist — chemisch etwas abgewandelt — als Biogastrone im Handel.

Die wochenlange Anwendung bei Magen-und Zwölffingerdarmgeschwür muss wegen Nebenwirkungen (Wasserstauung, Bluthochdruck, Kaliumverluste) unter ärztlicher Verantwortung, der kürzere Gebrauch bei Husten kann auch in Selbstbehandlung erfolgen. Der blaublütige Süßholzstrauch (wissenschaftlicher Name Glycyrrhiza glabra, Familie Schmetterlingsblütler) ist in den Mittelmeerländern häufig und wird dort auch kultiviert. Er ist eine der ältesten Heilpflanzen. Seine Wurzeln wurden in der Grabkammer des Pharao Tut-ench-Amon 1350 v. Chr. gefunden.

Andere Bezeichnungen: Salisburia adiantifolia = Ginkgo; Baiguo; Silberaprikose; Entenfuß; Fächerbaum; Fächertanne

Bilder:

Pflanzenheilkunde:

Ginkgoblätter = Folia Ginkgo

Ginkgoblätter enthalten unter anderem mehrere Flavone, Flavonglykoside und Procyanidine, die extrahiert werden. Die Ginkgo-Inhaltsstoffe werden mit Erfolg eingesetzt bei Durchblutungsstörungen der Beine (Raucherbein, Krampfadern), des Herzens und des Hirnes (Schwindelerscheinungen bei älteren Menschen). Die Anwendung der fein geschnittenen Blätter als Teeaufguss ist möglich, aber nicht gebräuchlich. Man überbrüht 1 — 2 Teelöffel voll Schnittdroge plus etwas Fenchel (zur Geschmacksverbesserung) in einer Tasse und lässt bis zum Erkalten ziehen. Täglich 3 Tassen über Wochen.

Der Ginkgobaum oder japanische Tempelbaum ist ein „lebendes Fossil“. Er ist der letzte Vertreter einer den Nadelbäumen nahestehenden Pflanzenfamilie und war vor über 100 Millionen Jahren in Mitteleuropa häufig. Mitte des 18. Jahrhunderts kam der stattliche Baum aus Fernost wieder zu uns, ist seitdem in Parkanlagen öfters zu finden und an seinen eigenartigen zweilappigen Blättern, sowie im Herbst an den gelben, unangenehm nach Buttersäure riechenden kirschgroßen Früchten der weiblichen Bäume zu erkennen.

Ginsengwurzel = Radix (Panax) Ginseng

Heilanzeigen: In Ostasien seit 5000 Jahren als Universal- mittel verwendet. Solch hohen Heilansprüchen ist zwar einerseits grundsätzlich mit Skepsis zu begegnen, andererseits besitzt Ginsengwurzel aber doch eine Anzahl wissenschaftlich bewiesener wertvoller Wirkungen. Die Droge hat allgemein anregende (tonisierende) Eigenschaften. Sie unterstützt die Bildung der roten Blutkörperchen und den Aufbau von Körpereiweiß, verbessert die Hirnleistung (Merk- und Konzentrationsfähigkeit), sowie die körperliche und seelische Belastbarkeit bei Überforderung und im Alter. Auch über günstige Effekte beim Altersdiabetes, bei Depressionen in den Wechseljahren und nachlassender sexueller Aktivität wurde berichtet. Keine direkte Herz- und Kreislaufwirkung. Bei Überdosierung können u.a. Durchfall und Schlaflosigkeit auftreten.

Zubereitung/Anwendung: Teeaufguss aus Schnittdroge oder — einfacher — sofort löslichem (Instant) Teegranulat. Man trinkt morgens 1 Tasse Tee. Im Handel sind außerdem zahlreiche Fertigerzeugnisse in verschiedenen Darreichungsformen mit großen Qualitätsunterschieden. Ausschlaggebend ist eine genügend hohe Konzentration des nicht billigen Drogenextraktes.

Andere Bezeichnungen: Gentiana asclepiadea, Enzian

Bilder: 

Gentiana_asclepiadea

Vorkommen:

Alpen und andere europäische Gebirge, kalkliebend. Anbau auch in der Ebene.

Pflanzenheilkunde:

Enzianwurzel = Gentianae Radix = Radix Gentianae

Heilanzeigen: Appetitmangel, Magensäuremangel und andere Verdauungsstörungen. Nicht bei Sodbrennen.

Zubereitung/Anwendung: Man bereitet entweder einen Kaltauszug, indem man 1 gestrichen vollen Teelöffel Schnittdroge mit 2 Tassen Wasser über Nacht ansetzt, oder besser die gleichen Mengen bedeckt 10 Minuten kocht. Man trinkt 1/4 Stunde vor den Hauptmahlzeiten 1 Tasse voll.

Inhaltsstoffe: Verschiedene Bitterstoffe: Gentiopikrin und Amarogentin. Die zuletzt genannte Substanz ist der bitterste bisher bekannte Stoff überhaupt, welcher noch in über 50 millionenfacher Verdünnung bitter schmeckt. Neben den Bitterstoffen enthält Enzianwurzel noch viel Kohlenhydrate, Voraussetzung der Vergärung zu Enzianschnaps. Je nach Verwendungszweck sind die Erntetermine verschieden: Höchster Bitterstoffgehalt im Frühjahr, höchster Kohlenhydratgehalt im Herbst.

Andere Bezeichnungen: Asperula odorata, Waldmeister

Bilder: 

Pflanzenheilkunde:

Waldmeisterkraut = Herba Asperulae odoratae

ist wohl am bekanntesten in frischem Zustand, als Bestandteil der Maibowle. Auch in getrockneter Form steht die Genussmitteleigenschaft des Waldmeisters im Vordergrund, obwohl die Droge auch leicht entzündungswidrige und gefäßerweiternde Eigenschaften hat. Aus 5 g Waldmeisterkraut, 45 g Erdbeerblättern und 50 g Himbeerblättern kann man einen wohlschmeckenden Kräutertee mischen. Waldmeister (wissenschaftlicher Name Galium odoratum, früher Asperula odorata) enthält vor allem das charakteristisch duftende Cumarin, welches erst beim Verwelken aus einer nicht riechenden Zuckerbindung frei wird. Sowohl in der Maibowle als auch in Form des Deutschen Kräutertees ist Waldmeister unschädlich.

In chemisch abgewandelter Form wird Cumarin zur Verminderung der Blutgerinnung bei Thrombosegefahr und nach Herzinfarkt viel verwendet.

Andere Bezeichnungen: Gewöhnlicher Erdrauch; Gemeiner Erdrauch

Bilder: 

Pflanzenheilkunde:

Erdrauchkraut = Herba Fumariae

Der Erdrauch (Fumaria officinalis) fällt auf durch seine zartgefiederten Blätter und die tiefroten gespornten Blüten. Er ist als Unkraut häufig auf Äckern und Schuttplätzen anzutreffen. Wie viele andere Mohngewächse, zu denen er gehört, besitzt auch der Erdrauch Alkaloide.

Die Droge wird — meist in Mischung mit anderen Heilpflanzen — verwendet bei Störungen des Galleflusses. Ein Fertigarzneimittel aus Erdrauchextrakt ist das Oddibil. Über die genannte Heilanzeige hinaus hat Erdrauch leicht abführende und harntreibende Eigenschaften. Er wird deshalb auch als sogenanntes „Blutreinigungsmittel“ gebraucht.

Andere Bezeichnungen: Rhamnus frangula = Faulbaum; Pulverholz

Bilder

Vorkommen:

Häufig im Unterholz feuchter Wälder Europas.

Pflanzenheilkunde:

Faulbaumrinde = Frangulae Cortex = Cortex Frangulae

Heilanzeigen: Darmträgheit, Verstopfung. Wirkung auf den Dickdarm.

Zubereitung/Anwendung: 1 Teelöffel voll Schnittdroge wird in einer Tasse mit kochendem Wasser überbrüht und nach 5 Minuten abgeseiht. Durch Zusatz von etwas Fenchel werden Geschmack und Wirkung verbessert. Man trinkt täglich 1 — 2 Tassen. Die milde und beschwerdefreie Wirkung tritt erst nach etwa 8 (!) Stunden ein. Das klappt dann also, wenn abends eingenommen wird, für einen morgendlichen Stuhlgang.

Man kann auch ½ Teelöffel voll gepulverter Droge, in etwas Flüssigkeit aufgeschwemmt oder in einer feuchten Oblate eingehüllt, einnehmen. Die Droge ist praktisch frei von Nebenwirkungen, sofern sie mindestens 1 Jahr lang abgelagert ist oder 1 ½  Stunden auf 100 Grad erhitzt wurde, worauf der Fachhandel zu achten hat. Frische Faulbaumrinde verursacht Brechreiz und Darmkoliken.

Anmerkung: Auch pflanzliche Abführmittel sollten nicht länger als höchstens einige Wochen ununterbrochen angewendet werden. Vielmehr sollte durch Kostumstellung (Joghurt, Obst, Leinsamenschrot, Weizenkleie) eine Normalisierung der Darmträgheit angestrebt werden.

Inhaltsstoffe: Frangulin, Glucofrangulin, außerdem Gerbstoffe, welche die Abführwirkung leicht bremsen und so die milde Gesamtwirkung der Droge bedingen.

Andere Bezeichnungen: Wald-Erdbeere

Bilder:

Vorkommen:

Pflanzenheilkunde:

Erdbeerblätter = Folia Fragariae

werden von der Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) gewonnen. Sie verfügen praktisch über keine arzneiliche Wirkung (etwas Gerbstoff) außer bei der Zahnpflege, besitzen jedoch einen angenehmen Geruch und Geschmack und werden daher als Haustee verwendet, entweder rein oder gemischt mit Brombeerblättern, Waldmeister usw.

Andere Bezeichnungen: Aufrechter Augentrost; Heide-Augentrost

Weitere Augentrost-Pflanzen

Euphrasia minima = Drüsiger Augentrost; Niedlicher Augentrost; Zwerg-Augentrost; Euphrasia officinalis s.l. = Euphrasia rostkoviana = Gebräuchlicher Augentrost; Hirnkraut; Rostkovius Augentrost; Großer Augentrost; Euphrasia picta = Gescheckter Augentrost; Euphrasia salisburgensis = Salzburger Augentrost; Euphrasia stricta; Euphrasia ericetorum

Bilder

Aussehen

Schon der Name zeigt, welche Anwendung die Pflanze seit altersher hat: sie dient vor allem bei Augenleiden als Heilmittel. Vielleicht sind unsere Vorfahren darauf gekommen, weil die Blüten den Augen ähnlich sehen (Signaturenlehre).

Etwa 15 cm hoch, aufrechter, drüsiger, behaarter Stängel, der sich nach oben verästelt. Blätter sind grasgrün, eiförmig und gezahnt. Kleine violett geäderte Blütenblätter mit gelbem Punkt im unteren Bereich (wie ein Auge). Kapselfrüchte.

Vorkommen:

weite Teile Europas, häufig auf Wiesen, Grasland und Weiden

Ernte

Juni – August

Verarbeitung

Tee, Aufguss, Tinktur

Pflanzenheilkunde:

Augentrostkraut = Herba Euphrasiae

Augentrost stillt Schmerzen an den Augen und wirkt entzündungshemmend; er kann als Kompresse genutzt, aber auch als Tee getrunken werden. Sie ist immer auch bei Erkältungen etc. sinnvoll, wenn diese sich auf die Augen schlagen.

Heilanzeigen: Lidrandentzündungen, Gerstenkorn. Selbstbehandlung nur bei leichten Beschwerden ratsam. Magen-Darmbeschwerden bei gereizten Schleimhäuten.

Zubereitung/Anwendung: 1 Teelöffel Schnittdroge und 1 Prise Kochsalz mit 1 Tasse Wasser kurz aufkochen und heiß abseihen. Mit dem heißen Absud Kompressen für Augenumschläge tränken. Empfehlenswerter ist eine Abkochung aus gleichen Teilen Augentrostkraut, Kamillenblüten und Fenchelfrüchten. Abkochung täglich frisch zubereiten!

Inhaltsstoffe: Wenig äther. Öl, antibiotisch wirkendes Aucubin, Gerbstoff

Aufguss:

Einen Esslöffel frischen Augentrost oder einen gehäuften Teelöffel getrocknet mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Dann durch einen Filter oder ein gewebedichtes Tuch gießen, damit alle noch so kleinen Teilchen zum Schutz der Augen zurückgehalten werden. Für die Anwendung völlig erkalten lassen, die mit einer Augenbadewanne erfolgen kann. Das, was abgeseiht worden ist, kann für einen Tee verwendet werden.

Bei müden, geschwollenen Augen können wir Augentrost und Fenchel gemeinsam anwenden. Der Fenchel verstärkt die Wirkung durch Beruhigung.

Homöopathie

Euphrasia officinalis wird in niedrigen D-Potenzen als Augentropfen angeboten, teils in Fläschchen, teils in kl. Ampullen für den einmaligen Gebrauch. Letztere sind, wenngleich teurer, dann zu empfehlen, wenn sie selten benutzt werden, denn die Flasche ist nicht lange haltbar.

Disclaimer

Diese Seiten ersetzen nicht die Diagnose oder Behandlung durch den Arzt oder Heilpraktiker (Stand November 2013)

Andere Bezeichnungen: Eucalyptus gummi = Eucalyptus divaricata = Gewöhnlicher Eukalyptus; Mostgummibaum; Gummi-Eukalyptus

Bilder 

Vorkommen:

Heimat Australien, Anpflanzung in vielen warmen Ländern.

Pflanzenheilkunde:

Eukalyptusblätter = Folia Eucalypti

Heilanzeigen: Auswurfförderung bei Husten.

Zubereitung/Anwendung: 1 Teelöffel Schnittdroge in einer Tasse mit kochendem Wasser überbrühen und bedeckt 5 Minuten ziehen lassen. Man süßt mit Honig und trinkt 3 Mal täglich gut warm 1 Tasse Tee. Mischungen mit anderen Hustendrogen sind zu empfehlen.

Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl mit dem Hauptbestandteil Cineol, welches auch Eucalyptol genannt wird. Das gereinigte ätherische Öl hat als innerliches und äußerliches Hustenmittel (Einreibungen, Inhalationen) eine größere Bedeutung als die Droge selbst. Auch viele Hustenbonbons ist er enthalten.

Andere Bezeichnungen: Aralie

Pflanzenheilkunde

Eleutherokokkwurzel = Eleutherococci Radix

wird nach ihrer sibirischen Herkunft auch Taigawurzel genannt. Der sehr widerstandsfähige Busch (Eleutherococcus senticosus) gehört wie der Ginseng zu den Araliengewächsen und wird aufgrund des Gehaltes an Oleanolsäureglykosiden ähnlich wie Ginseng verwendet (siehe dort). Zusätzlich wurde über eine Verbesserung des Farbensehens und virushemmende Eigenschaften berichtet. Die Droge ist als solche kaum im Handel. Die UdSSR liefert Wurzelextrakte.

Andere Bezeichnungen: Cynara cardunculus ssp. scolymus; Cynara cardunculus ssp. Flavescens = Artischocke; Artischoke; Alcachofra

Pflanzenheilkunde

Artischockenblätter = Folia Cynarae

werden etwa seit dem 16. Jahrhundert bei Verdauungsstörungen, Galle- und Lebererkrankungen gebraucht. Hauptinhaltsstoffe der stattlichen Distel (Cynara scolymus) sind neben Flavonoiden das Cynarin und das ungewöhnlich bittere Cynaropikrin. Cynarin (1,5-Dicaffeylchinasäure) stimuliert — wahrscheinlich zusammen mit Cynaropikrin — die Leberfunktionen und senkt die Blutfettwerte sowie erhöhte Cholesterinspiegel. Die Droge bzw. der isolierte Naturstoff Cynarin werden deshalb bei Arteriosklerose eingesetzt. Fertigarzneimittel: Nivellipid (Österreich), bei Störung der Gallenfunktion: Cynarix, Cynarzym, Choloplant. Artischockenblätter können auch als Teeaufguss nützen, jedoch setzt der hohe Bitterstoffgehalt eine Dosierungsgrenze bei etwa ½ Teelöffel pro Tasse. Die Droge ist offenbar frei von unerwünschten Nebenwirkungen. Sie findet — homöopathisch dosiert — Verwendung in dem bekannten Aperitif Cynar, was jedoch nicht zu der irrigen Ansicht führen möge, Cynar sei gut bei Leberleiden. Durch den gleichzeitig vorhandenen Alkohol wäre hier eher das Gegenteil zu befürchten. Artischocken als Gemüse haben einen eigenartigen Begleiteffekt: Nach ihrem Genuss wird der Geschmackssinn so verändert, dass gewöhnliches Wasser süß schmeckt.

Andere Bezeichnungen: Temoe lawak = Gelbwurz

Bilder

Vorkommen

Gärten, Große Kulturen auf Java, Indonesien, China

Pflanzenheilkunde

Curcumawurzelstock = Curcumae xanthorrhizae rhizoma = Rhizoma Curcumae

Heilanzeigen: Anregung der Gallensaftbildung, Gallenblasenentzündung, Verdauungsschwäche, zusätzlich antiseptische Wirkung,

Zubereitung/Anwendung: Herstellung des Tagesbedarfs: 1 Esslöffel voll grob gepulverter Droge mit 1/2 Liter kochendem Wasser überbrühen und bedeckt 1/2 Stunde ziehen lassen. Durch Haarsieb oder besser Kaffeefilter abseihen und je 1 Tasse zu den Mahlzeiten trinken. Empfehlenswert ist auch eine Mischung mit gleichen Teilen Pfefferminzblätter und Boldoblätter, welche besser schmeckt.

Inhaltsstoffe: 1,5 % gelbe Farbstoffe (vor allem Curcumin), auffallend viel ätherisches Öl.

Andere Bezeichnungen: Cucurbita pepo / C. maxima, Garten-Kürbis

Pflanzenheilkunde

Kürbissamen = Semen Cucurbitae

werden vereinzelt als Bandwurmmittel verwendet, außerdem seit neuerer Zeit auch bei Prostatabeschwerden. Zur Bandwurmkur bei Erwachsenen werden 300 g Kürbiskerne in der Küchenmaschine vermahlen und unter Zusatz von Preiselbeeren und Milch ein Brei bereitet, welcher morgens nüchtern gegessen wird. Der Kürbisbrei tötet den Bandwurm nicht, sondern lähmt ihn nur, so dass er sich nicht mehr am Darm festhalten kann. Nach 2 Stunden muss 1 Esslöffel Rizinusöl genommen werden. Diese Prozedur ist unschädlich, aber nicht so sicher wirksam wie synthetische Mittel aus der Apotheke, z.B. Yomesan. Auch bei der Behandlung von Prostatabeschwerden sind verhältnismäßig große Mengen Kürbiskerne einzunehmen V und zwar von einer schalenlosen grünen Spezialzucht.

Diese enthält u.a. Vitamin E, Phytosterine und Selen. Die Tagesdosis beträgt morgens und abends je 1 gehäuften Esslöffel während mehrere Monate. Der Geschmack dieses Diätetikums ist angenehm nussartig.

 

Andere Bezeichnungen: Weißdorn, Hagedorn

Bilder

Pflanzenheilkunde

Weißdorn-Blüten, -Blätter, -Früchte = Crataegi folium cum f’lore = Flores (bzw. Folia bzw. Fructus) Crataegi

Heilanzeigen: Erweiterung der Herzkranzgefäße, leichtere Formen von Kreislauf- und Herzschwäche im höheren Lebensalter, auch in Verbindung mit Pulsunregelmäßigkeiten, blutdrucksenkend.

Die Droge wirkt völlig anders, als Fingerhut (Digitalis), ist . frei von Nebenwirkungen und nur bei sehr langfristiger Anwendung wirksam. Die Wirkung setzt nicht spontan, sondern allmählich ein.

Zubereitung/Anwendung: Die Droge kann selbst verwendet werden. Im einfachsten Fall nimmt man monatelang morgens und abends je 1 gestrichen vollen Teelöffel einer Mischung aus fein gepulverten Weißdornblättern mit Blüten und Früchten ein. Man bereite sich eine Mischung aus gleichen Teilen beider Drogenpulver.

Auch die Anwendung als Teeaufguss ist sinnvoll. Man brüht 2 gehäufte Teelöffel der Schnittdrogenmischung (ebenfalls gleiche Teile Blätter/Blüten plus Früchte) in einer Tasse mit kochendem Wasser und seiht nach 10 minütigem Ziehenlassen ab. Mit Honig süßen und morgens und abends über sehr lange Zeit je 1 Tasse trinken.

Andere Bezeichnungen:

Koriander; Coriander; Husui, Chinesischer Blattkoriander; Cilantro; Stinkdill; Kolgras; Wanzendill

Bilder

Pflanzenheilkunde

Korianderfrüchte = Fructus Coriandri

sind, ähnlich wie Kümmel, wirksam gegen Blähungen, aber nicht ganz so stark. Außerdem wird die Magensaftbildung angeregt. Die lavendelähnlich riechende kugelrunde Droge ist Bestandteil vieler fertiger Verdauungspräparate. Größer ist ihre Bedeutung als Gewürz. Der Handel unterscheidet eine großfruchtige und eine kleinfrüchtige (russische) Sorte, letztere mit deutlich höherem Ätherischölgehalt.

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Deutsche und andere Bezeichnungen

Saflor; Öldistel; Honghua; Safflor; Färbersafflor; Färberdistel

Carthamus lanatus = Kentrophyllum lanatum = Saflor

Pflanzenfamilie

Wirkung

ungiftig, aber bitter etc., = schwach belastend, ++ = schwach giftig, +++ = mittelgiftig, ++++ = sehr giftig, evtl. tödlich

Bilder

Vorkommen

Nutzung

Pflanzenteile:

Ernte:

Pflanzenheilkunde:

Färberdistelfrüchte = Fructus Carthami tinctoriae

Die Färberdistel (Saflor, wilder Safran, Carthamus tinctorius) ist eine Heilpflanze im weiteren Sinne. Ihre gerstenkorngroßen Früchte enthalten ein in der Diätetik hochgeschätztes, weil hochungesättigtes fettes Öl.

Die bereits vor über 3500 Jahren im alten Ägypten als Farbstofflieferant angebaute Saflor-Distel wird jetzt im großen Maßstab in den Vereinigten Staaten, Mexiko und Südostasien kultiviert.

Distelöl enthält von allen Speiseölen am meisten Linolsäure, die wichtigste essentielle Fettsäure, nämlich über 70 %. Zum Vergleich: In Olivenöl sind hiervon nur bis zu 15 %. Distelöl wird diätetisch unter anderem empfohlen bei Leber- und Gallenbeschwerden, Diabetes und Arteriosklerose. Wegen seines neutralen, nur leicht nussartigen Geschmackes ist es wie jedes andere Speiseöl verwendbar. Tagesdosis für Erwachsene: 40 Gramm (an Stelle anderer, gesättigter Fette).

Das bisher recht teure, bevorzugt über Reformhäuser vertriebene Distelöl wird nun in gleicher Qualität preiswerter auch im Lebensmittelhandel angeboten.

Nach: J. Karl:

Verarbeitung: —

Homöopathie:

Nach Clarke:

Hausgebrauch:

Magie, Rituale:

—-

Geschichten, Erzählungen

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Gähnen

ant-t, caust, cina, croc, hep, ign, kreos, lyc, mang, nux-v, op, phos, plat, puls, rhus-t

Gähnen schl.

cina, ign, kreos, nux-v, rhus-t, sars

unvollständig, nur ein wenig

lach, lyc

heftig

hep, ign, plat, rhus-t

Gähnen und Strecken

cham, nux-v, rhus-t

Schläfrig

Schlafen

       vor schl.

ars, bry, calc, carb-v, lyc, merc, phos, puls, rhus-t, sep, sulph

       Halbschlaf schl.

camph, nit-ac, sabal, valer

       Erster Schlaf schl.

aral, ars, bell, bry, carb-v, grind, lach, op, puls, sep, sulph

       während schl.

acon, ars, bell, bor, bry, cham, cina, con, hep, hyos, lach, merc, op, puls, sil, stram, sulph, zinc

       während bess., schlaflos schl.

ars, cocc, coff, colch, merc, nux-v, pall, phos, puls, sang, sep, zinc

       Aufwachen, nach dem, schl.

apis, ars, bell, chin, lach, lyc, lycps, nux-v, op, phos, puls, sel, spong, stram, sulph

       Schlaf bess.

ars, cocc, coff, colch, merc, nux-v, pall, phos, puls, sang, sep, zinc

       Einschlafen oder am Beginn des Schlafs schl.

aral, ars, bapt, bell, bry, carb-v, grin, lach, op, phos, puls, sep, sulph

       Erwachen, beim, nach, schl.

apis, ars, bell, chin, lach, lyc, lycps, nux-v, op, phos, puls, sel, spong, stram, sulph

Schläfrigkeit

       Schläfrig aber schlaflos in der Nacht

puls, sulph

       bei Tag

aeth, ant-c, ant-t, bapt, calc, chel, croc, ferr-p, gels, nux-m, nux-v, op, ph-ac, puls, sulph

       morgens

calc, con, graph, nux-v, sep

       vormittags

ant-c, sabad

       nachmittags

chin, nux-v, rhus-t, sulph

       abends

ars, calc, kali-c, nux-v

       begleitet von Schläfrigkeit

ant-t, nux-m, puls

       Verursacht durch andere Beschwerden

ant-t, nux-m, op, rhus-t, verat

       von Essen

chin, nux-v, rhus-t, sulph

Position

       Rückenlage

bry, puls, rhus-t, stram

       Hände über dem Kopf

lac-c, nux-v, puls

       Befremdliche Positionen

cina, plb

       liegen schl.

ambr, ant-t, apis, ars, aur, caps, cham, con, dros, dulc, euph, ferr, hyos, lyc, meny, merc, nat-s, phos, plat, puls, rhus-t, rumx, samb, sang, sep, stront-c, verb

       liegen bess.

bry, calc, cham, coloc, ign, nux-v, puls, rhus-t, sep

       liegen; auf dem Bauch

bell, calc-p, chel, cina, coloc, elaps, eup-per, lach, lept, med, nit-ac, par, phos, podo, sep, stann

       liegen; gebeugt, zusammengekrümmt bess.

acon, calc, caps, caust, cham, chin, cimic, cina, coloc, graph, kali-c, lyc, mag-m, mag-p, merc-c, puls, rheum, rhus-t, sec, sep, sulph, thuj

       liegen; mit Kopf tiefer schl.

ant-t, ars, bell, chin, con, gels, hep, kali-n, lach, puls, sang, spig

       liegen; auf dem Rücken schl.

am-m, arg, ars, caust, cham, colch, coloc, cupr, ign, iod, kali-n, nat-s, nux-v, op, phos, puls, rhus-t, sep, sil, spig, sulph

       liegen; auf der Seite schl.

acon, anac, arg-n, bar-c, bry, calad, calc, carb-an, cina, con, ferr, ign, ip, kali-c, kreos, lyc, merc, merc-c, nat-s, par, ph-ac, phos, puls, rhus-t, seneg, sil, stann, sulph, thuj

       liegen; auf der Seite schl., links

acon, am-c, apis, bar-c, bry, cact, carb-an, colch, ip, lil-t, naja, nat-c, nat-m, nat-s, par, petr, phos, puls, sep, sil, sulph, thuj

       liegen; auf der Seite schl., rechts

alum, am-c, am-m, arg-n, benz-ac, bor, caust, iris, kali-c, lycps, mag-m, merc, nux-v, phos, rumx, spong, stann

       liegen; auf der schmerzfreien, unbetroffenen Seite schl.

bry, cham, coloc, fl-ac, ign, nat-s, puls, rhus-t, sec, sep

Ängstlich

acon, ars

       Sorge schl.

calc

       Nachtwache

acon, op

       komatös

croc, nux-v, op, puls, verat

       Licht

coff, op, sel, sulph

       Ruhelos, unruhig

acon, ars, bar-c, bell, chin, puls, rhus-t, sil, sulph

       Dumpf, tief

aeth, ant-t, bapt, bell, con, led, nux-m, op

       Fehlende Erfrischung, erwacht müde

bry, chin, con, hep, op, sulph

Begleitumstände

Kauen und Schlucken

cina, ign

Speichelfluss

lach, merc, phos, rhus-t

Schreien, aufschrecken

apis, cina, ign, zinc

Schnarchen

op

Schlafwandeln

dict, phos

Aufschrecken, Zucken

acon, ars, bell, calc, cham, cina, ign, lyc, puls, sep, sil, stram, zinc

Sprechen im Schlaf

lach, puls

Wach, häufig, Mikroschlaf, Nickerchen

calc, hep, phos, puls, sep, sulph

Aufwachen

früh

kali-c, nat-c, nux-v, ran-b

spät

calc, graph, nux-v, sep

durch Ärger

cham, lyc

verwirrt

chin

durch Schreck, Albtraum

bell, bor, cina, hyos, ign, lach, nat-m, sil, stram, sulph, thuj, zinc

mit einem Ruck

bell

Schlaflosigkeit

acon, ars, bell, calc, cham, cocc, coff, hyos, kali-c, lach, merc, nux-v, op, phos, puls, rhus-t, sep, sil, sulph

Schläft spät ein, wacht früh auf

ars, bry, calc, carb-v, chin, graph, merc, nux-v, phos, puls, rhus-t, sep

spätes Einschlafen nach Mitternacht

caps, coff, kali-c, nux-v, sil

Schlaflos, obwohl schläfrig

apis, bell, cham, hep, op, phos, puls, sep

schlaflos mit Grund

ars, bry, calc, cham, chin, coff, merc, phos, puls, rhus-t, sep

schlaflos durch bestimmte Ideen

calc, graph, puls

Schlaflos, wacht auf durch bestimmten Grund

nat-m

schlaflos durch Nervosität

acon, chin, coff, gels, hyos, lach, lyc, mosch, nux-v, plat

Schlaflos durch Ruhelosigkeit

acon, ars, cham

Schlaflos durch Ideenzufluss

calc, coff, gels, hyos, ign, nux-v, op, puls

Schlaflos durch Zuckungen

ars, bell, ign, sulph

Träume

am-m, arn, ars, bry, calc, chin, graph, lach, lyc, magn, nat-m, nux-v, phos, puls, rhus-t, sil, sulph, thuj

Albtraum

acon, nux-v, op, sulph

Angenehme Träume

calc, nat-c, nux-v, op, puls, sep, staph, viol-od

Tagesarbeit, Schwierigkeiten

bry, nux-v, puls, rhus-t

Todesgedanken

ars, magn, phos, thuj

Stürzen

thuj

Lebendig, Feuer

cann-s, hyos, phos, puls, rhus-t, sil, sulph


Hier findet sich mein Notizbuch der homöopathischen Arzneimittel. Es erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. 

Das Nachlesen in größerem Umfang kann über andere MMs erfolgen.

1. Kleiner Umfang in der Materia Medica, Gisa

2. im größeren Umfang im Stauffer, Materia Medica

3. in der Bibliothek des Clubs

Schweiß schl., schwitzt ohne Erleichterung

ars, bell, caust, cham, chin, dig, form, merc, nux-v, op, ph-ac, rhus-t, sep, stram, sulph, til, verat

Neigung zum Schwitzen

agar, ant-t, calc, chin, ferr, graph, hep, kali-c, lach, lyc, merc, nat-c, nat-m, nux-v, op, ph-ac, phos, samb, sep, stann, staph, sulph, verat

       scharf

fl-ac

       kalt

ant-t, ars, camph, carb-v, chin, merc, sec, verat

       kalt auf der Stirn

ant-t, carb-v, cina, merc-c, op, verat

       in Güssen

apis, bell, colch, ip, lach, phos, samb, valer

       heiß

bell, cham, ign, ip, op, sabad, sep, stann, stram, viol-t

       macht Juckreiz

cham, op, rhus-t

       teilweise

apis, bar-c, calc, carb-v, nux-v, phos, puls, sel, sep, sil, sulph, thuj, verat

       unterdrückt

acon, bell, bry, cham, chin, coloc, dulc, lach, rhus-t, sil, sulph

       partiell

apis, bar-c, calc, carb-v, nux-v, phos, puls, sel, sep, sil, sulph, thuj, verat

       einseitig

bar-c, chin, nux-v, phos, puls, sulph

       einseitig links

bar-c, chin

       einseitig rechts

phos, puls

       weckt auf

dros, par, samb, sep, sulph

       färbt gelb

bell, carb-an, graph, lach, merc, sel

Bedecken, Hitze etc. bess.

clem, hep, nux-v, rhus-t, stront-c

Abdecken unerträglich

clem, graph, hep, nat-c, nux-v, rhus-t, samb, stront-c


Hier findet sich mein Notizbuch der homöopathischen Arzneimittel. Es erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. 

Das Nachlesen in größerem Umfang kann über andere MMs erfolgen.

1. Kleiner Umfang in der Materia Medica, Gisa

2. im größeren Umfang im Stauffer, Materia Medica

3. in der Bibliothek des Clubs

Haut

apis, ars, bell, bry, calc, caust, graph, hep, lach, lyc, merc, nit-ac, petr, phos, puls, rhus-t, sep, sil, sulph

Hautabschürfung

ars-i, ars, arum-t, brom, caust, cepa, cham, graph, hep, iod, kreos, lyc, merc-c, merc, nit-ac, phos, rhus-t, sep, sil, sulph

unter der Haut

acon, aesc, agar, alum, bell, brom, cic, coca, lach, phos, sec, thuj, zinc

Ausschläge

acon, ars, bell, calc, caust, clem, dulc, graph, lach, lyc, merc, mez, nat-m, nit-ac, phos, puls, rhus-t, sep, sil, sulph

       Akne

bell, carb-v, eug, hep, kali-br, merc, nux-v, sep, sulph

       Blasen

ars, arum-t, canth, dulc, hep, ran-b, rhus-t

blasenartig

ars, arum-t, canth, caust, crot-t, dulc, graph, lach, merc, nat-m, phos, ran-b, rhus-t, sep, sulph

dunkel

anthx

       eingekerbt

thuj, variol

       Ekzem

alum, ars, bell, bov, carb-v, clem, dulc, graph, hep, lyc, merc, mez, petr, phos, rhus-t, sulph

Exanthem, mit Fieber

acon, bell, bry, coff, merc, phos, puls, rhus-t, sulph

       Erythem

ars, merc, sulph

       fein

carb-v, nat-m, rhus-t

       feucht

calc, cic, clem, graph, lyc, merc, rhus-t, sep, sulph

       flach

lach, ph-ac, sep

       Flechte

acon, agar, bry, cic, cocc, dulc, lyc, mur-ac, nat-m, sulph

Flechte, feurig

cic, lyc, rhus-t

Bartflechte

calc, graph, sep

Juckflechte

sep

Flechte, wie

alum, ars, bov, calc, cham, con, dulc, graph, lyc, merc, mez, nat-m, petr, phos, rhus-t, sep, sil, sulph

       Friesel, Hirsekorn

acon, ars, bry, coff, dulc, ip, merc, phyt, sulph

       gestielt

thuj

       granuliert

ars, carb-v, hep

       grindig

ars, sulph

       Gruppen, in

calc, nat-m, rhus-t

       Herpes

ars, graph, merc, mez, nat-m, rhus-t, sep, tell

wie Herpes

acon, ars, bell, dulc, hep, merc, nat-m, rhus-t, sep, sulph, variol

       hornig

ant-c, ars, bor, graph, ran-b, sil, sulph

       Impetigo, Borken, Pusteln

ars, calc, graph, rhus-t, sulph, tarent

       juckend

carb-v, caust, hep, lyc, merc, sel, sep, sulph

       knotig

kali-i, nat-s, sil

       kreisförmig (Ringflechte)

clem, nat-c, nat-m, sep, sulph, tell, tub

       kriechend

ars, sulph

       kupferartig

ars, carb-an, kreos, rhus-t

       Papeln

acon, bry, dulc, merc, sulph

       Pickel

ant-c, caust, nit-ac, sep, zinc

       Pocken

ant-t, ars, merc, puls, rhus-t, sulph, thuj, variol

       Pusteln

ant-c, ant-t, ars, cic, dulc, lyc, merc, puls, rhus-t, sulph, thuj, variol

borkige Pusteln

ars, cham, graph, merc, petr, sep, sulph

       Roseola, Hautröte

kali-i, sars

       Röteln

acon, bell, bry, puls

       Scharlach

ail, am-c, apis, bell, cham, merc, mur-ac, phos, phyt, sulph

       Scheitel, Haar

kali-bi

       schmerzfrei

lyc

       schmerzhaft

arn, bell, hep, lach, lyc, merc, ph-ac, phos

       schorfig

calc, con, graph, hep, lyc, merc, rhus-t, sars, sil, sulph

Schorfig, blutig

merc, sulph

       Schuppenflechte, Psoriasis

ars-i, berb-aq, bor, clem, dulc, graph, merc, phos, psor, ran-b, sep, sulph, thyr

       schuppig

calc, clem, phos, sulph

       schwarz, Spitze

carb-v

       trocken

bar-c, calc, carb-v, hep, merc, sep, sulph, verat

       unterdrückt

ail, ars, bry, cupr, stram, sulph, zinc

       Urtikaria, Nesselsucht, Quaddeln

ant-c, apis, calc, caust, dulc, graph, hep, phos, rhus-t, sep, sil

       verlaufend

bell, cic, rhus-t

       Windpocken

acon, ant-c, ant-t, bell, led, puls, rhus-t

       wund

cham, lyc, merc, sulph

       Zoster

ars, graph, lach, merc, ran-b, rhus-t, variol

       zugespitzt, konisch

ant-c, ant-t, ars, hydr, puls, sil

Abschürfung, roh

arn, arum-t, aur, carb-v, cham, chin, graph, hep, ign, lyc, merc, petr, psor, puls, sep, sulph

Benommen

merc, olnd, sulph

dick

ant-c, dulc, graph, rhus-t, sep, sil, sulph

Ekchymosen, Tetechien, Purpura etc

arn, ars, bry, crot-h, ham, lach, phos, rhus-t, sul-ac, tarent

Epitheliom

ars, ran-sc, sep, thuj

Falten

ars, calc, camph, carb-v, graph, hep, lyc, merc, nat-m, petr, ph-ac, psor, puls, sars, sec, sep, sil, sulph, verat

       Haut, Falten in den Gelenkbeugen

ars, calc, graph, hep, lyc, merc, nat-m, petr, psor, sep, sil, sulph

Farbe schmutzig

ars, ferr, merc, phos, sec

Feucht

carb-v, graph, lach, lyc, rhus-t

aufgebläht

ant-c, apis, calc, caps, cupr, ferr

Empfindlich

ars, asaf, bell, calc, carb-v, chin, lach, nat-m, sil, verat

entzündet

cham, hep, petr, sil, sulph

Flecken jucken

con, led, sep, sil, sul-ac, zinc

       wund

ferr, hep

       weiß

alum, ars, merc, nat-c, sep, sil, sulph

Gänsehaut

hell, nux-v, par, verat

Geschwür

ars, bell, carb-v, chin, lach, plb, sec, sil

       kalt

ars, lach, sec, sil

       heiß

acon, ars, bell

       feucht

chin, hell, phos

Hart

ant-c, clem, dulc, graph, phos, rhus-t, sep, sil

inaktiv

anac, con, kali-c, lyc, ph-ac

Juckflechte

acon, bry, calc, carb-v, con, graph, merc, nat-m, nit-ac, nux-v, op, puls, rhus-t, sep

       im Alter

ars, merc, mez, olnd, sulph

Juckreiz

acon, agar, amb, ant-c, apis, calc, caust, lyc, merc, phos, puls, rhus-t, sep, sil, staph, sulph

       brennend

agar, apis, caust, lach, petr, rhus-t, sil, sulph

       Wenn es heiß wird

lyc

       schmerzhaft

bar-c

       Jucken, will, lustvoll

sulph

Kalt

camph, carb-v, verat

klebrig

phos

Knötchenausschlag (kl. Kinder)

merc, sulph

Krusten

ars, calc, dulc, graph, lyc, merc, mez, nat-m, nit-ac, psor, rhus-t, sil, sulph

Lepra

ars, sep, sil, sulph

Lupus

ars, calc, graph, lyc, merc, nat-m, rhus-t, sep, sil, staph, sulph

       hypertroph

ars, graph

       fressend

ars, sep, sil, staph, sulph

Menstruation, vor schl.

carb-v, dulc, graph, kali-c, mag-m, nat-m, sang, sars, sep, verat

nässend

calc, graph, lyc, merc, petr, sulph

Naevi, Spider, spinnenartig

ars, carb-v, fl-ac, lyc, phos, plat, sep, sulph, thuj

       Glatt, gefleckt

con, phos, sep, sulph

       Spinnenartig

carb-v, lach, plat, sep, thuj

pergamentartig

ars, calc-f, lyc, sil

rauh

ars, bell, calc, iod, phyt, sabad, sep, sulph

schlaff

calc, verat

schmerzhaft

ars, calc, carb-v, cupr, hep, ip, lach, merc, nit-ac, nux-v, ph-ac, sil, sulph, verat

Schuppig, mehlig

ars, calc, dulc, kali-m, lyc, phos, rhus-t, sep, sil, sulph

Schwielen

ant-c, graph, phos

Sommersprossen

lyc, phos, sep, sulph

Spannung, gespannt

caust, nit-ac, phos, stro

steif

rhus-t, verat

Streifen

bell, bufo-s, carb-v, hep, merc, phos, sabin, sil

Taub

anac, nux-v, olnd, sec

Überbein, Ganglion

am-c, benz-ac, ruta

unheilsam

arn, ars, calc, cham, con, hep, kali-bi, lach, lyc, merc, petr, sil, sulph

Urtikaria

apis, ars, calc, caust, dulc, nat-m, rhus-t, sulph, urt-u

Warzen, Pilzwachstum, Auswüchse, Kondylome, , raues Fleisch Polypen etc

ant-c, ars, bar-c, calc, carb-an, caust, clem, dulc, lach, lyc, merc, nat-c, nat-s, nit-ac, petr, ph-ac, phos, rhus-t, sabin, sil, staph, sulph, thuj

       blutend

nit-ac, phos

       fleischig

calc, staph, thuj

       körnig

calc, nit-ac, staph

       gestielt

lyc, nit-ac, sabin, thuj

       zerfasert

nat-c, ph-ac, rhus-t, thuj

       schwammig

calc, lyc, nit-ac, staph, thuj

weich

ars, lach, sil

welk

ars, calc, chin, cocc, cupr, iod, lyc, sec, verat

Würmer (Gefühl)

ars, coca, merc, nat-c, nit-ac, sel, sil, sulph


Hier findet sich mein Notizbuch der homöopathischen Arzneimittel. Es erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. 

Das Nachlesen in größerem Umfang kann über andere MMs erfolgen.

1. Kleiner Umfang in der Materia Medica, Gisa

2. im größeren Umfang im Stauffer, Materia Medica

3. in der Bibliothek des Clubs

alum, ars, bell, calc, caust, graph, kali-c, lach, led, lyc, merc, nit-ac, nux-v, puls, rhus-t, sep, sil, sulph, valer, zinc

rechts

ars, bell, bry, coloc, graph, lach, nux-v, phos, puls, rhod, sars, sec, sep

links

amb, asaf, calc, cina, con, ferr, hep, lyc, nit-ac, rhus-t, sil, stram, sulph

Wechselnde Seiten

acon, aloe, ars, bry, calc-p, cham, cic, coloc, cupr, dios, graph, kali-bi, kali-c, kali-n, lach, lil-t, mag-p, nat-m, nat-s, puls, rhus-t, sep, sil, sulph

Hüfte und Lenden

arn, caust, euph, lyc, phyt, rhus-t, ruta, sep, sulph

       Wechselnde Seiten

euon

       Bewegung schl.

ant-t

       Bewegung bess.

am-m, calc, iris

       Anheben schl.

nat-s

Gesäß

graph, ph-ac, staph, sulph

       rot

carb-v, cham, sulph

Oberschenkel

ars, chin, clem, guai, merc, nat-m, phyt, sep

       vorderer

anac, spong, xantx

       Hinterer und Ischias-Nerv

coloc, gnapis, rhus-t, sulph, zinc

       Außenseite

caust, helo, ph-ac, phyt

       Innenseite

petr, rhod, stann, sulph

Beine

am-c, calc, lyc, puls, sep, sil, staph

       Taub rechts

ced, eup-p, kali-c, nux-m, zinc

       Unruhe

ars, kali-c, nit-ac, rhus-t, sulph, zinc

Tibia, Schienbein

agar, asaf, calc, carb-v, lach, merc, mez, phos, phyt, puls, stil

Waden

alum, arg-n, ars, calc, camph, cham, cupr, graph, ign, lyc, nit-ac, nux-v, rhus-t, puls, sep, stann, staph, sulph, valer, verat

       Wadenkrampf

calc, cham, cupr, ign, lyc, nux-v, sec, sep, sulph

Achillessehne

anac, berb, caust, kali-bi, merc, mur-ac, sabin, sep, valer, zinc

Fuß

arn, ars, bell, bry, caust, kali-c, lyc, puls, sep, sil, zinc

       Fußkante

zinc

       Knochen

chin, cupr, led, mez, ruta, staph

       Rand

graph, led, lith-c

       Kälte schl.

bar-c, con, lach, nux-v, puls, sil

       Kälte, Nässe, schl.

puls

       Kalt, ein Fuß kalt

bar-c, carb-v, chel, con, lyc, psor, puls, rhus-t, sabin, sulph, tub

       Kalt, linker Fuß

carb-v, psor, rhus-t, sulph, tub

       Kalt, rechter Fuß

bar-c, lyc, puls, sabi

       Füße feucht

calc

       Füße schwer

alum, ars, cycl, nat-m, puls, sulph

       Bewegung bess.

zinc

       taub

ars, cocc, nux-v, plat, sep

       taub rechts

alum, ant-c, ars, camph, kali-bi, mang, rhus-t

       taub links

graph, kali-c, med, nat-m, phos, psor, thuj

       schweißig

bar-c, calc, carb-v, iod, lyc, puls, sep, sil, sulph, thuj

       schweißig, fauler Geruch

bar-c, kali-c, nit-ac, puls, sil, thuj

       Schwellung rechts

bov, lac-c, lach, lyc, sars, sec, spir, spong, stront-c, sulph

       Schwellung links

apis, coloc, com, kreos, lyc, sang, sil, tell

       Ferse

calc, caust, graph, ign, led, mang, nat-c, puls, sabin, sep

       Fußrücken

calc, caust, hep, puls, spig, tarax

       Fußsohle

cupr, ph-ac, puls, tarax

       Fußsohle brennend

calc, lach, lyc, sang, sulph

       Fußsohle, Schwielen

ant-c, ars, bar-c, graph, sep, sil, sulph

       Fußsohle schmerzhaft

kali-c, lyc, med, puls

       Fußsohle, wie taub und pelzig, als ob

alum, ars, cann-s, cocc, helo, xantx, zinc

       Fuß angeschwollen

ferr, lyc, puls

       Zehen

arn, caust, graph, plat, puls, ran-sc, sabin, sulph, thuj

       groß

ars, asaf, caust, kali-c, nat-s, plat, sabin, sil, zinc

       Groß, gichtig

sabi

       Zehenspitzen

kali-c

       Zehenspitzen wie Bälle

led, petr, puls, spig

       Zehennägel

graph, sabad

       Zehen, Hühneraugen

ant-c, bry, calc, ign, lyc, rhus-t, sep, sil, sulph

       Zehennägel körnig, weich

sil

       Zehen, entzündet

sil

       Zehen, Berührung schl.

ars, calc, chin, kali-c, sep, sulph

       Fuß, muss aufdecken

fl-ac, sulph

Gelenke

bry, calc, caust, kali-c, led, lyc, nat-m, rhus-t, sep, sil, stront-c, sulph

       Hüftgelenk

bry, caust, led, merc, ph-ac, rhus-t, stram, thuj

       Hüftgelenk, Bewegung schl.

ant-t

       Hüftgelenk, Bewegung bess.

am-m, calc-f, iris

       Hüftgelenk anheben, schl.

nat-s

       Kniegelenk

apis, aur, benz-ac, caust, chin, gels, led, nat-m, nux-v, petr, puls, rhus-t, sep, sulph

       Kniegelenk, tuberkulös

calc, iod, lyc, sulph

       Kniegelenk, schwach

cocc, gels, sep

       Kniekehle

bell, nat-m, phos

       Kniescheibe

bell, con

       Knöchel

caust, led, lyc, nat-m, rhus-t, sep, sulph

       Knöchel verstaucht

led

       Knöchel schwach

nat-c

       Zehengelenke

aur, caust, kali-c, led, mar-v, sabin, sep, sulph, zinc

Knochen

merc, phos, puls, ruta, sil, staph

Baden, kalt, bess.

aur, led

Beine übereinander schlagen schl.

rhus-t

       bess.

ant-t, lil-t, murx, rhod, sep, thuj

Schmerz, bis zu den Füßen ziehend

alum, caps, lyc, rhus-t

anheben bess.

calc, carb-v, puls, ran-sc, sep, vip

Nach innen gedreht

cic, merc, nux-v, petr, psor, sec

ruckartig

lach, lyc, mygl

Schmerzhafte Schenkelgeschwulst (Thrombophlebitis)

apis, calc, lach, puls, vip

Ischias

ars, coloc, dios, ign, kali-bi, nux-v, rhus-t, ruta, tell

Schwäche, Lähmung

ars, gels, nat-m, nux-v, sep, sulph


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1. Kleiner Umfang in der Materia Medica, Gisa

2. im größeren Umfang im Stauffer, Materia Medica

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